19.03.2021
Ökumene

Nürnberger Theologin Schürmann ist erste Frau an der Spitze der ACK

Erstmals in ihrer Geschichte steht der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Bayern (ACK) eine Frau vor.
Dekanin Christine Schürmann

Nürnberger Dekanin übernimmt Vorsitz

Der Ständige Ausschuss wählte die Nürnberger Dekanin Christine Schürmann zur Vorsitzenden, teilte die ACK mit. Sie folgt dem Augsburger katholischen Bischof Bertram Meier. Schürmann saß bereits für die evangelisch-lutherische Kirche im Vorstand der vorherigen Wahlperiode.

Ökumenisches Gremium

Neu im Vorstand sind der Bamberger Domkapitular Elmar Koziel, der die römisch-katholische Kirche vertritt und der griechisch-orthodoxe Archimandrit Georgios Siomos aus München, der die Interessen der orthodoxen und altorientalischen Kirchen wahrnimmt. Die in Bayern kleineren Kirchen werden durch den evangelisch-methodistischen Superintendenten Markus Jung, Nürnberg, vertreten.

19 Mitgliedskirchen

Der Vorstand der ACK werde auf die Dauer von vier Jahren gewählt und vertrete 19 Mitgliedskirchen, hieß es. Drei weitere Kirchen beteiligen sich als Gastmitglieder. Zudem wirkten drei ökumenische Organisationen mit.

Dialog und Beratung

Seit ihrer Gründung 1974 will die ACK Bayern untereinander den Dialog pflegen, sich gegenseitig informieren und beraten, teilt sie mit. Man suche das Gespräch über Fragen des Glaubensverständnisses, des Gottesdienstes und des geistlichen Lebens und wolle die christliche Botschaft bezeugen.

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