27.02.2021
Gemeinnützige Projekte

"Nürnberg hält zamm": Stadt und 1. FC Nürnberg starten soziale Initiative

Unter dem Motto "Nürnberg hält zamm" haben die Stadt Nürnberg und der 1. FC Nürnberg eine soziale Initiative gestartet.
Auf dem Spielfeld des 1. FC Nürnberg

Die Initiative "Nürnberg hält zamm" will gemeinnützige Projekte im Zuge der Corona-Pandemie umsetzen, und zwar nicht nur für Fans des Fußballclubs. Oberbürgermeister Marcus König (CSU) und Niels Rossow, Kaufmännischer Vorstand des 1. FC Nürnberg, stellten die Kampagne vor, die den Zusammenhalt der Stadtgesellschaft fördern soll.

"Nürnberg hält zamm"

In den Social-Media-Kanälen des Vereins, auf der Community-Plattform "www.unserclub.de" und ab dem 8. März auch auf Werbeflächen in Nürnberg sollen die Aktionen beworben werden, bei denen Mitarbeiter, Partner und Spieler wie die Clubtorhüterin Lea Paulick unter anderem Kurse oder Vorträge anbieten.

Zur Wahl stehen etwa digitale Trainingseinheiten für Einzelpersonen und Schulklassen oder Online-Webinare zur Geschichte des "Clubs" und dessen Umgang mit seinen jüdischen Mitgliedern während des Nationalsozialismus. Möglich ist auch eine Beteiligung bei der Essensausgabe der Nürnberger Tafel oder beim Aufräumen von Schulhöfen und Parkanlagen.

Ein Punktesystem soll zum Mitmachen anspornen, es gibt Preise vom Trikot bis hin zum Fahrradtraining mit Olympia-Teilnehmerin Nadja Pries. Unter den Sponsoren ist auch das Evangelische Siedlungswerk.

Gesellschaftliche Verantwortung

Rossow bekräftigte den Wunsch seines Vereins, durch intensivere Zusammenarbeit mit der Stadt Nürnberg der gesellschaftlichen Verantwortung des "Clubs" gerecht werden zu wollen. Die Fans zeigten sich ohnehin in der Pandemie solidarisch: Von den Mannschaften der ersten und zweiten Bundesliga sei der 1. FC Nürnberg nach Eintracht Frankfurt und dem 1. FC Köln auf Platz 3 der "Dauerkarten-Kostenerstattungsverzichter".

König erklärte, in der Bekämpfung der Pandemie befinde man sich jetzt "in der 88. Spielminute, mit der Chance auf den Sieg". Das starke Zusammengehörigkeitsgefühl solle auch nach Corona bei weiteren Aktionen von Stadt und Verein unter anderem beim Klimaschutz oder der Rassismusbekämpfung deutlich werden.

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