Andreas Jalsovec

Redaktion Augsburg | Kirche, Religion, Soziales, Kultur, Wirtschaft
Andreas Jalsovec, Redakteur

Andreas Jalsovec ist Korrespondent für Augsburg und Schwaben im Evangelischen Presseverband. Er arbeitet für das Evangelische Sonntagsblatt und den Evangelischen Pressedienst. Der 51-jährige promovierte Ökonom stammt aus dem Badischen. Nichtsdestotrotz mag er gerne bayerisches Bier, Wiener Schnitzel, die Urlaubsländer Italien und Spanien, Jeans mit der Länge 36, den schwarzen Familienkater "Lucky" – und vor allem: seine Frau und seine beiden Töchter.

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Kommentar

Unterbringung von Flüchtlingen
Ankerzentren für Geflüchtete sind seit ihrer Einführung ein Politikum. Flüchtlingshelfer beklagen die Zustände dort und fordern das Aus für diese Einrichtungen, denn die Massenunterkünfte ähneln bewachten Gefängnissen. Es kommt zu übergriffen und die Bewohner sind isoliert von der übrigen Bevölkerung. So kann Integration nicht funktionieren. Ein Kommentar von Andreas Jalsovec.

08. August

Augsburger Friedensfest Seebrücke 2019
Mit Gottesdiensten und einer Diskussion darüber, ob sich die Stadt zum "Sicheren Hafen" erklären soll, hat Augsburg am 08. August das Friedensfest gefeiert. Nach Angaben der Veranstalter versammelten sich rund 1.700 Menschen, um an der Friedenstafel auf dem Rathausplatz gemeinsam zu essen und zu trinken. Gleichzeitig protestierten dort Anhänger des Bündnisses "Städte sicherer Häfen" für einen Beitritt Augsburgs zu der Initiative für geflüchtete Menschen.

"Religions for Peace"

Lindau Hafen
Die Stärkung der Rechte afrikanischer Frauen und der Schutz religiöser Stätten weltweit: Das sind zwei konkrete Ziele, die die 10. Weltversammlung der Organisation "Religions for Peace" voranbringen will. Das nach eigenen Angaben größte weltweite interreligiöse Treffen tagt ab dem 19. August in Lindau. Es findet damit erstmals in Deutschland statt.

Strafbefehl

So fühlt sich Sozialpolitik in Deutschland oft an: weniger gerecht als blind und ungerecht.
Erstmals hat ein bayerischer Pfarrer einen Strafbefehl erhalten, weil er einem Flüchtling Kirchenasyl gewährt hatte. Ulrich Gampert, Pfarrer der evangelisch-lutherischen Gemeinde in Immenstadt, soll demnach wegen "Beihilfe zum unerlaubten Aufenthalt" 4.000 Euro Strafe zahlen.

Nach 19 Jahren

Heinrich Götz im Dachgarten des Augsburger Diakonissenhauses
Als Heinrich Götz 2000 als Leiter des Augsburger "Diako" anfing, arbeiteten dort 150 Diakonissen. Heute sind es nur noch 39 evangelische Schwestern. Wie er mit der Veränderung umgegangen ist und warum sich Spiritualität und Ökonomie nicht ausschließen, erklärt der 66-Jährige anlässlich seiner Verabschiedung in den Ruhestand am 27. Juli 2019 im Interview.

Augsburger Friedensfest 2019

Augsburger Friedensbild 2019 Hannah Kurz
Die 15-jährige Hannah Kurz hat das Augsburger Friedensbild 2019 gemalt. Die Schülerin der Klasse 9c der Stettenschen Realschule gewann damit den Malwettbewerb des evangelischen Dekanats zum Augsburger Friedensfest. Mehr als 300 Kinder und Jugendliche von weiterführenden Schulen in und um Augsburg hatten Gemälde zum Wettbewerbsthema "Ich bin so frei! - Bin ich so frei?" eingereicht.

Evangelische Kirche

Legostadt der Evangelischen Jugend Allgäu
Eine Stadt aus 100.000 Legosteinen haben Kinder und Jugendliche in der evangelischen Kirchengemeinde Dreifaltigkeitskirche in Kaufbeuren aufgebaut. Angeschafft hat die Steine die Evangelische Jugend Allgäu. Sie verleiht die Legostadt an Kirchengemeinden oder andere Organisationen, erläutert Martin Kugler, Jugendpfarrer im Allgäu.

Kirchen und Katastrophen

ausgebrannte St. Martha-Kirche
Das Feuer in der Pariser Kathedrale Notre-Dame hat gezeigt, wie wichtig Brandschutz und Einsatzpläne sind: Viele Kunstschätze und die Fassade konnten so gerettet werden. Auch die großen Kirchen Bayerns versuchen, auf den Notfall vorbereitet zu sein.

Bewusstsein für Minderheiten

Erfinder der ertastbaren Punktschrift ist der Franzose Louis Braille (1809-1852)
Bibeln oder Gesangbücher in besonders großer Schrift, eine Homepage, auf der man sich Texte vorlesen lassen kann, Helfer für den Gang zum wöchentlichen Gottesdienst: Kirchengemeinden müssen sich darauf einstellen, dass ein zunehmender Anteil ihrer Gemeindemitglieder nicht mehr gut sieht - und deswegen Hilfe nötig hat. Den wenigsten ist das allerdings bewusst.