Christiane Ried

Redakteurin
Christiane Ried

Christiane Ried, Jahrgang 1982, ist Redakteurin des Evangelischen Pressedienstes (epd) für Bayern in München. Ihre Schulzeit verbrachte sie in Bamberg und Brighton, zum Studium der Kulturwirtschaft ging sie nach Passau, Córdoba und Madrid. Ihrer Heimat Oberfranken blieb sie aber immer treu - selbst in München trinkt sie am liebsten Bier aus Oberfranken und verfolgt weiter die Spiele der Basketballer von Brose Bamberg.

Als Journalistin war sie u.a. für Radio Bamberg, TV Oberfranken und die Passauer Neue Presse tätig, bevor sie 2008 zum Volontariat zum Evangelischen Presseverband und zu Eurosport nach München kam. Highlights für sie waren ihre Einsätze bei der Papstwahl 2013 in Rom und entlang der Balkan-Route während der großen Flüchtlingsbewegung im Sommer 2015.

Seit 2010 ist sie Newsdeskerin und Bayern-Redakteurin beim epd, ihre Spezialgebiete sind Politik, Kirche und Zeitgeschehen.

ShareFacebookTwitterShare

Coronavirus

Krankenbett Krankenhaus Symbol
Wer bekommt eine lebensnotwendige Behandlung? Die deutschen Krankenhäuser bereiten sich auf den Ernstfall vor. Wegen des neuartigen Coronavirus stehen die Ärzte vor belastenden Entscheidungen. Der Medizinethiker Eckhard Nagel erzählt von der aktuellen Ausnahmesituation.

Coronavirus

Bürogebäude Hochhaus Glas Spiegelung
Das neuartige Coronavirus breitet sich auch in Deutschland immer weiter aus. Hotspot in Europa ist derzeit Norditalien, wo das öffentliche Leben in den betroffenen Regionen immer mehr zum Erliegen kommt: Ortschaften werden abgeriegelt, Infizierte und mögliche Infizierte unter Quarantäne gestellt und Unternehmen vorübergehend geschlossen. Was würden solche Maßnahmen für betroffene Arbeitnehmer in Deutschland bedeuten? Der Münchner Arbeitsrechtler Sebastian Agster gibt darauf Antworten.

Antisemitismus

Brandanschlag auf jüdisches Altersheim in München 1970
Es ist einer der schwersten Angriffe auf die jüdische Gemeinschaft seit 1945: Der bis heute nicht aufgeklärte Anschlag von 1970 in München mit sieben Toten. Aus dem öffentlichen Bewusstsein ist er aber so gut wie verschwunden. Eine Suche nach dem Warum.

Antisemitismus

"Antisemitismus passte nicht ins Selbstbild der jungen BRD", sagt die Leiterin der Fachstelle für Demokratie der Landeshauptstadt München, Miriam Heigl, über den Anschlag auf ein jüdisches Seniroenheim im Februar 1970 in München. Zum 50. Jahrestag will man der Opfer gedenken.

Judentum

Charlotte Knobloch
Seit 35 Jahren ist Charlotte Knobloch Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern. Mit 87 denkt sie aber immer noch nicht ans Aufhören. Im Interview erzählt die frühere Präsidentin des Zentralrats der Juden und Vize-Präsidentin des World Jewish Congress, was sie am Alter schätzt, warum sie erst nach Jahrzehnten über die Verfolgung durch die Nationalsozialisten gesprochen hat - und wie sehr ihr der wachsende Antisemitismus zusetzt.

Feiertage für Christen und Juden

Charlotte Knobloch
Weihnachten und Chanukka: Das christliche und das jüdische Fest ähneln sich - allein wegen der Lichter. Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Charlotte Knobloch, liebt die Festbeleuchtung zu den Feiertagen. Im Interview erzählt die frühere Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, wie sie Chanukka verbringt und was sie entgegnet, wenn ihr jemand "Frohe Weihnachten" wünscht.

Regionalität statt Plastikbaum

Andrea Meier, die bayerische Christbaumkönigin aus Markt Indersdorf
Andrea Meier aus Markt Indersdorf bei Dachau ist amtierende bayerische Christbaumkönigin. Die 22-jährige Steuerfachangestellte ist quasi in ihr Amt "hineingewachsen", denn ihre Eltern besitzen seit 20 Jahren eine Christbaumplantage. Im Interview spricht Andrea Meier über ihre Regierungsaufgaben, den bayerischen Christbaum, aktuelle Trends - und was sie sich niemals an den Baum hängen würde.

Großdemo im März geplant

Pflegende Angehörige
Der Sozialverband VdK verzeichnet eine beeindruckende Mitgliederentwicklung: Allein 2019 wurden in Bayern 60.000 neue Mitglieder aufgenommen. Für den Verband ein Anzeichen, wie drängend Themen wie Altersarmut oder Pflege für Menschen werden. Am 28. März 2020 soll in München eine Großdemonstration unter dem Motto "Soziales Klima retten!" stattfinden.

Impfpflicht

Gerade kurz nach der Geburt hat eine junge Mutter 1000 Fragen. Eine Hebamme weiß Rat.
Der Patienten- und Pflegebeauftragte der bayerischen Staatsregierung, Peter Bauer, begrüßt zum Welt-Frühgeborenen-Tag am 17. November die neu eingeführte Masern-Impfpflicht. Bei Masern handle es sich keineswegs um eine harmlose "Kinderkrankheit", teilte Bauer am Freitag mit und sprach stattdessen von einer "hochansteckenden Infektionskrankheit". Nach wie vor gebe es kein wirksames Arzneimittel gegen die Virusinfektion, der einzige Schutz sei eine Impfung.

Antisemitismus

Der frühere Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU) ist der erste Antisemitismusbeauftragte Bayerns. Seit er Mitte Mai sein neues Amt inne hat, ist er damit beschäftigt, eine Geschäftsstelle aufzubauen und ein Meldesystem für antisemitische Vorfälle vorzubereiten. Im Gespräch mit sonntagsblatt.de erzählt er, was er unter einer Kultur des Hinschauens versteht, warum ihm die Erinnerungsarbeit so wichtig ist und wie sich die Formen des Antisemitismus in den vergangenen Jahren verändert haben.

Asyl & Politik

Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm
Nach harten Auseinandersetzungen zwischen CDU und CSU über die Asylpolitik liegt eine Einigung auf dem Tisch. Doch der Weg bis dahin war steinig. Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm befürchtet, dass der Regierungsstreit der politischen Kultur nicht guttut, und fordert die Parteien zu mehr Sachlichkeit auf.