Daniel Staffen-Quandt

Redakteur
Daniel Staffen-Quandt

Daniel Staffen-Quandt, Jahrgang 1980, wollte schon zu Schulzeiten Journalist werden. Erste Gehversuche unternahm er bereits während seiner Schulzeit bei der Lokalzeitung in Südbaden. Später während Zivildienst (Bund Naturschutz) und Studium (Politik, Geschichte, Deutsch) für mehrere regionale und überregionale Blätter, Magazine und Agenturen. 2007 Volontariat bei der Nachrichtenagentur ddp in Berlin, Mainz und Hannover, anschließend Redakteur und Büroleiter in Frankfurt am Main. Nach einjähriger Babypause seit 2010 beim Evangelischen Pressedienst (epd) in Würzburg. Dort pendelt er räumlich und auch kulturell zwischen mainfränkischen Weinbergen und westmittelfränkischen Dorfbrauereien. Verheiratet, Vater von vier Kindern und deshalb oft schwer beschäftigt. Zum Beispiel mit #papamachtabendbrot.

Guter Journalismus braucht Geduld und Hartnäckigkeit. Beides haben wir beim epd.
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80 Jahre nach der Reichspogromnacht

Holocaust Mahnmal Berlin Gedenkstätte Kreuz
"Keine deutsche Identität ohne Auschwitz?" - In Hinblick auf das 80. Gedenken an die Reichspogromnacht trafen sich zu diesem Thema der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche Heinrich Bedford-Strohm, der katholische Kardinal Reinhard Marx und Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden. Der sagte, die Wortmeldungen, es müsse auch mal gut sein mit der Erinnerung an die NS-Gräueltaten, würden zwar nicht mehr, aber lauter. Weshalb das stete Erinnern wichtig ist.

Vorlesen

Märchenpuppen
Seit elf Jahren wird in der evangelischen Kita St. Paul im Würzburger Stadtteil Heidingsfeld jedes Jahr ein Märchen-Theater aufgeführt. Aus einer anfangs kleinen Eltern-Aufführung ist inzwischen ein Musical-Projekt mit sechs Aufführungen geworden. In diesem Jahr spielt die Hobbygruppe den "Froschkönig". Regisseurin Angela Leupold erklärt, was Märchen mit einer Kindertagesstätte zu tun haben.

NS-Raubkunst

Judentum Menora Siebenarmiger Leuchter
Es war ein Sensationsfund: In einem Depot des Museums für Franken in Würzburg wurden vor mehr als zwei Jahren sieben Kisten mit jüdischen Ritualgegenständen gefunden. Schnell wurde klar: Es handelt sich dabei um geraubte Kultgegenstände, die NS-Schergen in der Pogromnacht im Jahr 1938 an sich genommen hatten.

Immaterielles Kulturerbe

Bäckerei
Dass der Sohn vom Vater den Bäckereibetrieb übernimmt, geschieht immer seltener. Im Vorfeld des Forums "Kirche, Wirtschaft, Arbeitswelt" des evangelischen Kirchlichen Dienstes in der Arbeitswelt (kda) sowie der Tagungsstätte Wildbad Rothenburg am 19. und 20. Oktober haben wir mit einem Handwerks-Experten über Herausforderungen zwischen Tradition und Transfer im Handwerksberuf gesprochen.

Juden in Bayern

Dr. Josef Schuster Präsident Zentralrat der Juden
Vertreter des Judentums in Bayern haben sich am Sonntagabend besorgt über den Einzug der Alternative für Deutschland (AfD) in den bayerischen Landtag gezeigt. Nach den Hochrechnungen der TV-Sender um 19.45 Uhr wird die AfD bei den Landtagswahlen ein deutlich zweistelliges Ergebnis erreichen.

Kritik an der Statistik

Hebamme
Die Hebammen-Studie des Gesundheitsministeriums ist keine Lobes-Arie auf die aktuellen Zustände: Labil sei die Versorgung, heißt es da unter anderem. Trotzdem gibt es Kritik an der Aussagekraft der Erhebung - unter anderem von der Diakonie Bayern. Experten bemängeln geringe Rücklaufquoten und niedrige Beteiligung von Bildungsfernen.

In aller Klarheit gegen AfD-Hetze

Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm
Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, sieht die Alternative für Deutschland (AfD) vor dem Hintergrund der rechten Ausschreitungen in Chemnitz als Brandstifter und Aufwiegler. Als Beispiel nannte er im Radiosender Bayern 2 die Fraktionschefin der AfD, Alice Weidel. Sie hatte auf einem Online-Plakat den Spruch verbreitet: "Syrer und Iraker metzeln Opfer mit 25 Stichen nieder. Das Abschlachten geht immer weiter". Das sei die "Begleitmusik" zu Ereignissen wie in Chemnitz, kritisierte der bayerische Landesbischof.