Markus Springer

Redakteur
Markus Springer

Markus Springer ist Redakteur für Kultur, Medien und Netzwelten beim Sonntagsblatt. Zu seinen Leidenschaften zählen Absonderlichkeiten aus der Kirchengeschichte, München und die Marken (Hauptsache Italien) sowie Motorradreisen mit seiner unverwüstlichen BMW G/S 80 (Baujahr 1981).

THEMA-Hefte:

 

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Feministischer Jesusfilm

Jesus (Joaquin Phoenix) tauft Maria Magdalena (Rooney Mara).
Der australische Regisseur Garth Davis erzählt in "Maria Magdalena" (im Kino ab 15. März) die Jesusgeschichte aus feministischer Perspektive. Und muss dabei den Vergleich mit den großen Vorbildern Pasolini, Scorsese oder Mel Gibson nicht scheuen. Joaquin Phoenix als Jesus wäre ein Oscar-Kandidat – wenn der Film nicht ausgerechnet in den Strudel des Missbrauchs-Skandals um Hollywood-Produzent Harvey Weinstein geraten wäre.
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Islam & Christentum

Stefan Ark Nitsche und Abdel-Hakim Ourghi im Gespräch
Der christlich-islamische Dialog steckt vielerorts in der Sackgasse, weil die Kirchen zu sehr auf die konservativen islamischen Dach­verbände gesetzt haben. Der Freiburger Islamwissenschaftler Abdel-Hakim Ourghi steht für einen Islam, der mit den westlichen Werten und dem Grundgesetz vereinbar ist. Er traf im Redaktionsgespräch des Evangelischen Presseverbands mit dem Nürnberger Regionalbischof Professor Stefan Ark Nitsche zusammen.
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Literaturgeschichte

Hermann Samuel Reimarus (1694-1768).
Was er zu sagen hatte, war brisant. Wie brisant, das wusste der Theologe und Philologe Hermann Samuel Reimarus (1694-1768) ganz genau. Um sich und seine Familie vor Anfeindungen oder Schlimmerem zu schützen, hielt er seine wichtigste Schrift bis zu seinem Tod am 1. März vor genau 250 Jahren geheim. Reimarus’ »Apologie oder Schutzschrift für die vernünftigen Verehrer Gottes« gehört zu den Anfängen der historisch-kritischen Bibelauslegung, die heute jeder angehende evangelische Theologe lernt. Und sie war der Grund, warum Lessing seinen »Nathan« schrieb.
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Kirche und Nationalsozialismus

Abmarsch aus der Missionsanstalt: Schüler des Neuendettelsauer Missionsseminars bildeten einen eigenen SA-Trupp. Das Foto entstand 1935.
Umfassend, abgründig, fesselnd: Der Historiker Hans Rößler (geb. 1935) hat die Geschichte der Protestantismus-Hochburg Neuendettelsau in der NS-Zeit geschrieben. Für sein Buch »National­sozialismus in der fränkischen Provinz. Neuendettelsau unterm Hakenkreuz« erhält Rößler nun den Pechmann-Preis der bayerischen evangelischen Landeskirche.
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Werbung und Religion

»Mutter Gottes, was für ein Kleid!« Keine Blasphemie, sondern durch die Meinungsfreiheit gedeckt, urteilte nun der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte über diese Werbeplakate einer litauischen Modefirma.
»Jesus Maria, was für ein Stil!« Über diese Werbeplakate einer litauischen Modefirma hatte nun der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte zu befinden. Gegen das in Litauen über sie verhängte Bußgeld in Höhe von 580 Euro wegen Herabsetzung religiöser Symbole hatte die Modefirma geklagt. Ein Verstoß gegen Meinungsfreiheit, urteilte nun das Straßburger Gericht.
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Religiöse Feiertage

Hans Leonhard Schäufelein, Abendmahl, 1515, Ulmer Münster.
Nicht Weihnachten, sondern Ostern ist das höchste Fest der Christenheit. Aber wie berechnet sich eigentlich der Ostertermin? Warum finden - wie im Jahr 2018 - das jüdische Pessach und Ostern selten, aber immer wieder gleichzeitig statt? Und warum schert die orthodoxe Christenheit genau dann immer aus einem gemeinsamen Ostertermin aus? Ein Streifzug durch die verzwickte österliche Kalendergeschichte.
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Weihnachtslieder

Friedrich Heinrich Ranke (1798-1876, links),  Louise Reichardt (1779-1826), Friedrich Ludwig Jahn (1778-1852), Karl Ludwig Sand (1795-1820), August von Kotzebue (1761-1819), Karl Georg von Raumer (1783-1865).
Auf den Hitlisten der beliebtesten Weihnachtslieder der Deutschen ist »Tochteher Zion« noch immer zu finden – jedenfalls, wenn man internationale Schlager wie »Last / White / We Wish You A Merry Christmas« herausrechnet. In der NS-Zeit war das Lied mit seinem »jüdischen« Titel verpönt. Wenig bekannt ist, dass die Wurzeln des Lieds im evangelischen Franken liegen. Und in Schottland.
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Digitalisierung & Vorsorge

Kreuz aus den Logos von Facebook, iTunes, Skype, Twitter, Google, PayPal, Yahoo, Xing, Instagram, LinkedIn, WhatsApp
Wie sorge ich für meinen digitalen Nachlass? Lege eine Liste mit allen Internetkonten bei Maildienstleistern, Social-Media-Anbietern sowie sonstigen Services - und bewahre Sie sie sicher, aber zugänglich auf. Ganz besonders, wenn Geld im Spiel ist oder andere von den dort hinterlegten Informationen abhängig sein könnten. Was noch zu tun ist.
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