Martina Klecha

Martina Klecha

Martina Klecha, geboren 1961 und seit April 1991 beim Evangelischen Presseverband angestellt.

Wir von der efa produzieren Radiobeiträge zu kirchlichen, sozialen und kulturellen Themen für die privaten lokalen Radios in ganz Bayern und Antenne Bayern. Ich bin ein Fan von Austausch und crossmedialem Arbeiten. Meine Leidenschaft gilt der jüdischen Religion und Israel. Schon während meines Theologie - Studiums habe ich erkannt, wie eng Christentum und Judentum miteinander verbunden sind.

Wenn ihr wollt, ist es kein Traum
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Jüdische Feste

Dieses Jahr fallen das jüdische Pessachfest und das christliche Ostern zusammen. Am Karfreitagabend beginnt das achttägige Fest mit dem feierlichen Sederabend. Den hat auch Jesus damals kurz vor seinem Tod in Jerusalem gefeiert. Mit seinen Jüngern versammelte er sich zum traditionellen Seder-Mahl, so wie jüdische Familien das bis heute machen.

Antisemitismus

Kampf um Respekt: In den Straßen Wedding wurde er als Jude verprügelt, muslimische Freunde wie Şahin (rechts) hatte Arye (links) nur wenige.
Persisch ist er, deutsch und israelisch. Die Heimatminister dieser Welt bekommen bei so einem Schnappatmung. Die Kurzfassung seines Lebens: von der Straßengang im Berliner Wedding zum Pressesprecher der israelischen Armee. Arye Sharuz Shalicar kennt sich ganz gut damit aus, zwischen allen Stühlen zu sitzen. Sein jüngstes Buch "Der neu-deutsche Antisemit" ist eine Abrechnung mit dem aufflammenden Antisemitismus in Deutschland – knapp 75 Jahre nach dem Ende des Holocaust.

Reise-Kochbuch

Israelisches Essen wird immer beliebter. Die Küche ist vielfältig, frisch und leicht - und es gibt viele schmackhafte vegetarische und vegane Rezepte. In den letzten Jahren hat sie sich enorm weiterentwickelt. Haya Molcho war die Erste, die israelisches Essen in Europa populär gemacht hat. Warum es derzeit so angesagt ist, erzählt sie uns bei der Zubereitung eines "Sabichs", das Streetfood Tel Avivs.

Kino-Tipp

Das spanische Feel-Good-Movie "Wir sind Champions", welches bereits über 3 Millionen Zuschauer begeisterte, läuft jetzt auch in den bayerischen Kinos. Die Previewvorstellung im Münchner CinemaxX fand mit den Basketballern des FC Bayern und Special Olympics Spielern statt und alle waren begeistert von der Komödie. Auch der Filmkritiker Achim Stadelmeier:

Jüdische Feste

Im September 2018 besteht das jüdische Leben fast nur aus Feiertagen. Mitte September war das Neujahrsfest, Rosch Haschana. Dann folgte der Jom Kippur, der höchste und heiligste Feiertag mit Fasten und Beten. Und ab 24. September 2018 wird das achttägige Laubhüttenfest gefeiert. Jetzt verbringt Rabbi Langnas viel Zeit in einer kleinen Hütte im Garten. Warum er das tut, hören Sie hier:

Religiöse Feiertage

25 Stunden lang nichts essen, nichts trinken, nicht rauchen, nicht duschen, nur nachdenken über sich selbst und über das, was man falsch gemacht hat. Daran halten sich Juden auf der ganzen Welt ab Dienstagabend. Am 19.9. ist Jom Kippur, der große Versöhnungstag, und er beginnt wie alle Feiertage im Judentum am Vorabend. Rabbi Langnas erkärt, warum der Feiertag für die jüdische Seele so wichtig ist:

Ausstellung

Wer alte Eltern hat, um die er sich kümmern muss, steht oft vor großen Problemen. Wie macht man eine Betreuungsvollmacht? Gibt es ein Testament? Wenn sie nicht mehr zuhause leben können, was passiert mit all den persönlichen Dingen aus der Wohnung? Was bleibt von meiner Mutter, meinem Vater? "Was bleibt" ist der Titel einer Ausstellung, die zusammen mit Gottesdiensten und Veranstaltungen zum Nachdenken über das Thema anregen soll. So wie zum Beispiel das Theaterstück "Das ICH ist verreist".