Timo Lechner

Redakteur Nürnberg | Kirche, Religion, Soziales, Kultur
Timo Lechner

Ober-, Mittel- oder Unterfranken – wo ist das Zentrum Frankens? Ganz klar im Herzen. So bin ich leidenschaftlicher Franke mit Weitblick über Bezirksgrenzen und auch über jede gedankliche Barriere hinaus. Das muss auch so sein, wenn man Sonntagsblatt-Redakteur in Nürnberg ist. Zur Offenheit gesellt sich Neugierde – wahrscheinlich war ich im früheren Leben mal eine Katze. So hat mich die Neugierde schon während der Schulzeit zum Beruf gebracht. Und die Vernunft, da mir ein Leben als Musiker doch als zu unstet erschien. Der Musik von Rock über Jazz bis Klassik fröne ich aber immer noch – ebenfalls mit Leidenschaft, so wie ich es bereits bei einer Tageszeitung, einem Monatsheft und jetzt eben dem wöchentlich erscheinenden Sonntagsblatt getan habe. Grenzenlos offen, fränkisch ehrlich und mit einem Gespür für verschiedenste Töne – das bin ich!

Das kriegen wir schon (oder fränkisch: Des grich mer scho)
  • Leitung der Regionalredaktion Nürnberg des Sonntagsblattes für Bayern
  • Nachrichten, Reportagen und Termine aus dem Kirchenkreis Nürnberg
  • Artikel aus Kultur, Historie und Gesellschaft für die Mantelredaktion des Sonntagsblattes
  • Beiträge der alle zwei Monate erscheinenden THEMA-Hefte
  • Spezialgebiete: Musik, Film, Literatur, Geschichte, Fotografie
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"Die große Kanone": Albrecht Dürer

Autor
Seit einem Jahr ist Eckental eine Dürer-Stadt. Nachdem Christof Metzger, Chefkurator des Museums Albertina in Wien, nachgewiesen hatte, dass der Eckentaler Ortsteil Eschenau und seine markante Kirche und nicht der "Walberla" in der Fränkischen Schweiz im Hintergrund der Druckgrafik "Die große Kanone" von 1518 zu sehen ist, hat die mittelfränkische Gemeinde ihre kleine Sensation.

Verband der Evangelischen Kirchenmusiker

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Über 30 Jahre lang war Klaus Wedel Präsident des Verbands der Evangelischen Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker (VEM) in Bayern. Nachdem er sein Amt im Februar in die Hände von Kirchenmusikdirektor Klaus Bormann gab, bedeutet das Kontinuität, da der Bezirkskantor des Dekanats Michelau schon lange mit im Leitungsteam dabei ist. Die Herausforderungen liegen für Wedel jetzt in der Gestaltung des "Unruhestands" – für Bormann im digitalen Wandel.

Dekanat Schwabach

Die neunjährige Mia und ihr Vater
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Berichte über hohe Mesnerjubiläen werden immer seltener. Mia Vogt aus Schwabach könnte schon vor ihrem Renteneintrittsalter so manchen Senioren toppen: Das neun Jahre alte Mädchen begleitet schon seit drei Jahren ihren Vater Thomas bei dessen Diensten in den evangelischen Kirchen Schwabachs.

Nürnberg

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750.000 Besucher kommen jährlich in die Nürnberger Lorenzkirche - und zwar über einen Seiteneingang. Nun ist ein Umbau geplant, der nützliche Einbauten und eine Öffnung in die Stadt miteinander vereinen soll. Stoff für Diskussionen.

Kommentar

Verschwörungstheorien (Symbolbild)
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Hinterfragen Sie noch? Oder verschwören Sie schon? In ihrer Antwort haben sich führende Politiker schon festgelegt, wenn Bürger deren Umgang mit der Corona-Herausforderung auch nur kritisieren. Man muss gar nicht Bill Gates als Drahtzieher oder außer Rand und Band geratene asiatische Laboranten hinter der Pandemie vermuten. Wer zu viel fragt, den trifft’s: "Verschwörungstheoretiker" ist jetzt schon das Schmäh-Etikett der 2020er-Jahre.

Literatur und Zeitgeschichte

Martin Niemöller Biografie Ziemann
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Martin Niemöller (1892-1984) ist als Mitbegründer der Bekennenden Kirche und durch seine Reden zur Schuld der Deutschen nach 1945 bekannt. Dabei war er als Student in völkischen und antisemitischen Parteien und Verbänden aktiv und begrüßte 1933 die NS-Machtergreifung. Benjamin Ziemann rekonstruiert die Biographie eines streitbaren Kirchenpolitikers und Nationalisten, der die Weimarer Republik ebenso ablehnte wie Adenauers Politik der Westbindung und den Parteienstaat der Bundesrepublik.

Interview | Literatur

Reimer Gronemeyer Niedergang der Kirchen
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Bis zum Jahr 2060 wird sich die Zahl der evangelischen Kirchenmitglieder in Deutschland in etwa halbieren. Zu diesem Schluss kommt eine Studie die Universität Freiburg. Der Soziologe und evangelische Theologe Reimer Gronemeyer kann diesen düsteren Aussichten aber sogar letztlich kirchenrettende Aspekte abringen. In seinem im Claudius-Verlag erschienenen Buch "Der Niedergang der Kirchen – eine Sternstunde?" erzählt er davon, und auch in diesem Interview.

Hintergründe zum Fal

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In diesem Beitrag geht es nicht um die Frage, ob ein Christ Menschen ertrinken lassen kann. Es geht um einen Pfarrer, der mit seinem "Ja" einen Beitrag zu einer Debatte leisten wollte. In einem kircheninternen Blatt wählte er als Überschrift eines Leserbriefs provokant "Ein Christ kann ertrinken lassen" – und erlitt von Amts wegen Schiffbruch. Dieser Fall ging bundesweit durch die Medien und wirft die Frage auf, wie es um die Debattenkultur in der evangelischen Kirche bestellt ist.

Hilfe für Obdachlose

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Das Nürnberger Obdachlosenfrühstück ist seit über 30 Jahren eine Institution der Innenstadtgemeinden. Rund 300 Menschen kommen seit Mitte März zum "Obdachlosenfrühstück to go" an das Haus der Kirche "eckstein" für ein warmes Getränk und eine Tüte mit Lebensmitteln. An Heiligabend werden es wahrscheinlich doppelt so viele werden. Das ehrenamtliche Team um Diakonin Ute Kollewe ist gerüstet.

Markus Hörsch

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Zwischen den touristischen Magneten Lorenz- und Sebalduskirche übersieht mancher Nürnberg-Besucher schnell St. Jakob, wenn er die Innenstadt ansteuert. Rund 800 Jahre nach der Grundsteinlegung mag man meinen, das Baudenkmal sei längst auserforscht. Der Historiker Markus Hörsch hat jetzt einen neuen Kirchenführer geschrieben - und weist darin auf Details hin, die ihn immer wieder staunen lassen.

St. Sebald in Nürnberg

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Nachdem im Eingangsbereichs des Sebalder Pfarrhofs ein jüdischer Grabstein aus dem Jahr 1334 entdeckt worden ist, tauchte im Juli 2020 wieder ein rätselhafter Fund auf: Auf einer Holztüre kam der Spruch "An dieses Tor soll kein Kummer kommen" in hebräischer Schrift zum Vorschein. Die Kirchengemeinde und die Israelitischen Kultusgemeinde (IKGN) setzen sich für die jüdische Geschichte in der Darstellung Nürnberger Stadtgeschichte ein. Jetzt sind sie einen Schritt weiter.

Musik

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Das Schicksal einer Vierjährigen, die in Auschwitz ums Leben kam und deren Geschichte im Frühjahr auch im TV erzählt wurde, inspirierte den Treuchtlinger Kantor Raimund Schächer zu einer Orgelfantasie, die es bis an die US-amerikanische Harvard-Universität schaffte.