Timo Lechner

Redakteur Nürnberg | Kirche, Religion, Soziales, Kultur
Timo Lechner

Ober-, Mittel- oder Unterfranken – wo ist das Zentrum Frankens? Ganz klar im Herzen. So bin ich leidenschaftlicher Franke mit Weitblick über Bezirksgrenzen und auch über jede gedankliche Barriere hinaus. Das muss auch so sein, wenn man Sonntagsblatt-Redakteur in Nürnberg ist. Zur Offenheit gesellt sich Neugierde – wahrscheinlich war ich im früheren Leben mal eine Katze. So hat mich die Neugierde schon während der Schulzeit zum Beruf gebracht. Und die Vernunft, da mir ein Leben als Musiker doch als zu unstet erschien. Der Musik von Rock über Jazz bis Klassik fröne ich aber immer noch – ebenfalls mit Leidenschaft, so wie ich es bereits bei einer Tageszeitung, einem Monatsheft und jetzt eben dem wöchentlich erscheinenden Sonntagsblatt getan habe. Grenzenlos offen, fränkisch ehrlich und mit einem Gespür für verschiedenste Töne – das bin ich!

Das kriegen wir schon (oder fränkisch: Des grich mer scho)
  • Leitung der Regionalredaktion Nürnberg des Sonntagsblattes für Bayern
  • Nachrichten, Reportagen und Termine aus dem Kirchenkreis Nürnberg
  • Artikel aus Kultur, Historie und Gesellschaft für die Mantelredaktion des Sonntagsblattes
  • Beiträge der alle zwei Monate erscheinenden THEMA-Hefte
  • Spezialgebiete: Musik, Film, Literatur, Geschichte, Fotografie
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Markus Hörsch

Autor
Zwischen den touristischen Magneten Lorenz- und Sebalduskirche übersieht mancher Nürnberg-Besucher schnell St. Jakob, wenn er die Innenstadt ansteuert. Rund 800 Jahre nach der Grundsteinlegung mag man meinen, das Baudenkmal sei längst auserforscht. Der Historiker Markus Hörsch hat jetzt einen neuen Kirchenführer geschrieben - und weist darin auf Details hin, die ihn immer wieder staunen lassen.

St. Sebald in Nürnberg

Autor
Nachdem im Eingangsbereichs des Sebalder Pfarrhofs ein jüdischer Grabstein aus dem Jahr 1334 entdeckt worden ist, tauchte im Juli 2020 wieder ein rätselhafter Fund auf: Auf einer Holztüre kam der Spruch "An dieses Tor soll kein Kummer kommen" in hebräischer Schrift zum Vorschein. Die Kirchengemeinde und die Israelitischen Kultusgemeinde (IKGN) setzen sich für die jüdische Geschichte in der Darstellung Nürnberger Stadtgeschichte ein. Jetzt sind sie einen Schritt weiter.

Musik

Sandra Martin Di, 03.11.2020 - 07:00
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Das Schicksal einer Vierjährigen, die in Auschwitz ums Leben kam und deren Geschichte im Frühjahr auch im TV erzählt wurde, inspirierte den Treuchtlinger Kantor Raimund Schächer zu einer Orgelfantasie, die es bis an die US-amerikanische Harvard-Universität schaffte.

Ursprung im Neuen Testament

Autor
Nichts denken, nichts tun, einfach in Stille den Weg zu Gott im Gebet finden und in ruhevoller Wachheit in Beziehung treten – was auf den ersten Blick ein bisschen nach Esoterik oder irgendeiner fernöstlichen Technik klingt, ist in Wahrheit eine urchristliche Tradition. Das "Ruhegebet" hat seinen Ursprung im Neuen Testament. Der in Nürnberg lebende Markus Knipp will es bekannter machen.

Jugendkirche

Drinks und Gotteslob passen zusammen: In der Nachtkantine feiern junge Menschen einmal im Monat einen Gottesdienst in einer Bar.
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Vor 15 Jahren startete mit der "Nikolai Youth Church" in Neuendettelsau die erste Jugendkirche der evangelischen Landeskirche, fünf weitere sollten folgen. In einer Studie wurde nun die Jugendkirchenarbeit in Bayern untersucht. Die Ergebnisse.

Fahrräder der Nürnberger VAG

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Für viele Nürnberger ist das VAG-Rad das ideale Transportmittel für die letzte Meile zwischen Haltestelle und Haustür. Touristen nutzen die Fahrräder, die seit Mai 2019 von der Verkehrs-Aktiengesellschaft Nürnberg an rund 30 Standorten in der Stadt bereitgestellt wurden, aber auch für Städtetouren. VAG-Sprecherin Stefanie Dürrbeck erklärt, warum die zweirädrige Erweiterung des Angebots der Verkehrsgesellschaft für sie eine Erfolgsgeschichte ist.

Kirche

Das Pfarrerehepaar Karola und Oliver Schürrle
Autor
Heutzutage ist es nicht mehr selbstverständlich, dass Kirchen die ersten Anlaufstellen für Tauffeiern, Trauungen und Bestattungen sind. Das Pfarrerehepaar Karola und Oliver Schürrle wollen das ändern. Mit ihrer "Servicestelle für Taufe, Trauung, Bestattung" vermitteln sie Interessent*innen an Kirchenfesten mit Gemeinden und Pfarrern. Im Interview erzählt das Paar von seiner Arbeit.

Über 169 Stufen in die gute Stube

Schwabach Kirchturm Stadtkirche
Autor
Rund 40 Meter über der Stadt lässt sich gut Geschichte erleben. Wer die 169 Stufen zur Türmerstube des Kirchturms der Schwabacher Stadtkirche erklommen hat, der wird nicht nur mit einem traumhaften Rundumblick über die Goldschlägerstadt belohnt, sondern kehrt mit viel Wissen über einen "unehrlichen" Job zurück.

Landessynode 2020

Truckerfrühstück mit Landesbischof Bedford-Strohm
Autor
Speck, Eier und Bratwürstchen statt Honig und Marmelade - der bayerische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm mag es authentisch, wenn er mit drei waschechten Lkw-Fahrern frühstückt.

Online-Gottesdienste

Nefeli Xiggos, Theologie-Studentin und Ideengeberin des deutschlandweiten Online-Netzwerks "Holy Days United"
Autor
Am Ostermontag war Premiere, an diesem Samstag kommt es zur dritten Auflage: Dazu haben sich Teilnehmer aus Südafrika, den USA oder Brasilien angemeldet. Und zwar für einen besonderen Online-Gottesdienst, dessen Wurzeln auch in Franken liegen.

Kulturfestival Böhmerwiese

Böhmerwiese Bamberg
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Wenn die Glocken der nahen St. Otto-Kirche leise verklingen, geht es in diesen Tagen auf der Wiese der Bamberger Gärnerei los – das Kulturfestival, mit dem sich der hiesige Veranstaltungsservice Bamberg und eine Reihe regionaler Künstler frei schwimmen von einer bleiernen Zeit der Leere, in der keine Veranstaltungen stattfinden konnten. Kabarettist Wolfgang Krebs hatte daher am Freitag bei seinem Auftritt nicht nur Lachsalven, sondern auch leise und kritische Töne im Gepäck.

Immobilien

Evangelisches Siedlungswerk
Autor
Trotz Corona-Krise nachhaltig bauen und dabei bezahlbar bleiben – das hat sich das Evangelische Siedlungswerk (ESW) derzeit auf die Fahnen geschrieben. Und dass man mit der bayerischen Evangelischen Landeskirche als Hauptgesellschafter im Rücken dabei gegenüber anderen Wohnungsbauunternehmen noch geradezu konkurrenzlos günstig und dabei erfolgreich sein kann, erklärten die beiden Geschäftsführer Hannes B. Erhardt und Robert Flock bei der Jahrespressekonferenz in Fürth.