Regionale Nachrichten

Bayern

Pflege & Beruf

Petra Rahn und Marigona Fazlija von der Diakoniestation Nürnberg.
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Sie kämpfen mit den Erwartungshaltungen von Patienten, mit der Uhr, mit der Straßenverkehrsordnung – und mit Vorurteilen, die Menschen über die ambulante Pflege haben. »Du Arme, das könnte ich nicht«, ist einer der häufigsten Kommentare, den die Diakonieschwestern Petra Rahn und Marigona Fazlija aus Nürnberg nicht mehr hören können. Ein Tag mit zwei Frauen, die ihre Arbeit gern machen.
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Stadtkirche Schwabach

Klaus Trinks auf dem Schwabacher Kirchturm
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Wenn sich eine Gemeinde für nichts anderes als ihren Kirchturm interessiert, dann ist das normalerweise nicht so gern gesehen. Wenn es nach der Schwabacher Stadtkirchen-Mesnerin Gabi Trinks geht, würde ein bisschen Interesse an einem Kirchturm-Engagement schon ausreichen. Hierfür sucht sie nämlich Ehrenamtliche und hat für uns schon mal die Türen zum Turm geöffnet.
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Konzertkritik aus Nürnberg

Staatsphilharmonie Nürnberg in der Lorenzkirche
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Die Internationale Orgelwoche (ION) in Nürnberg hat in diesem Jahr viel mit Abschied zu tun. Der langjährige künstlerische Leiter Folkert Uhde zeichnet zum letzten Mal verantwortlich für das Programm. Und Marcus Bosch, seit 2011 Generalmusikdirektor des Staatstheaters und der Staatsphilharmonie Nürnberg, verlässt nach dieser Spielzeit die Frankenmetropole. In der Lorenzkirche dirigierte er mit Anton Bruckners Sinfonie Nr. 4 noch einmal eines seiner Paradestücke. Ein Erlebnis, das erfüllte und gleichzeitig traurig machte.
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Deutsch-israelische Freundschaft

Günter Wurm mit Freunden vor dem Rathaus in der israelischen Stadt Karmiel
Der Juni in Mering steht ganz im Zeichen der deutsch-israelischen Freundschaft. Besuch aus Karmiel hat sich angesagt. Mit der Stadt im Norden Israels hat die Marktgemeinde seit 15 Jahren eine Städtfreundschaft. Die ersten Gäste kommen rechtzeitig zum Israeltag am 17.6. und Ende des Monats wird hoher Besuch erwartet. Werden Mering und Karmiel bald offizielle Partnerstädte?
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Kirche und Architektur

Pfarrer Christian von Rotenhan vor dem Bau des Gemeindezentrums "Kircheneck" in Wilhermsdorf
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Dass Pfarrer Christian von Rotenhan derzeit öfter Bauhelm statt Talar trägt, kann man getrost sagen. Denn er hat vor wenigen Monaten mit der 1. Pfarrstelle der Gemeinde Wilhermsdorf (Dekanat Neustadt an der Aisch) nicht nur die Verantwortung für rund 50 Angestellte und drei Kindertagesstätten, sondern auch für den Bau des neuen Gemeindezentrums »Kircheneck« übernommen – und das Projekt hat es weitaus mehr in sich, als alle Beteiligten vermutet hatten.
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Kirchengebäude

Eingang Christuskirche Neumarkt mit Pfarrer Michael Murner.
Die Neumarkter diskutieren derzeit, wie es mit ihrer evangelischen Christuskirche weitergehen soll. Die Nordseite feuchtelt, das Decken-Gewölbe zeigt Risse. Das Innere ist in die Jahre gekommen, was die renovierten Räume des ehemaligen Klostergeländes nebenan besonders deutlich machen. Sie diskutieren eine freundliche und zeitgemäße Kirche. Was das bedeutet:
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Kulturprojekt statt Verwahrlosung

Festival Sommer im Nussbaumpark.
Seit Jahren kämpft die Bischofskirche St. Matthäus am Sendlinger Tor gegen ungebetene Schlafgäste in den Eingängen, gegen Müll, Fäkalien und Gestank. Um das Problem in den Griff zu bekommen, hatte sich der Kirchenvorstand entschlossen, Gitter an den Eingängen anzubringen. Jetzt wird der Beschluss erst mal ausgesetzt: Denn am 11. Juni startet der »Sommer im Nußbaumpark«, eine Aktion der Kreativtruppe von »Urban League«, die aus dem verödeten Park wieder ein lebendiges Zentrum machen will. Und die Matthäuskirche? Ist mittendrin.
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Jugendchöre

Kurz vor den Sommerferien gibt es in vielen Familien das Thema: in welcher Schule soll mein Kind weitermachen? Besonders für musisch Begabte gibt es nicht die ganz große Auswahl. Wer es geschafft hat, beim Windsbacher Knabenchor aufgenommen zu werden, hat auch die Möglichkeit, das Kind dort ins Internat zu geben. Eine schwere Entscheidung für Eltern und Kinder.
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Predigt

Kreuz in den Bergen
Die christliche Tradition kennt auch eine Vielzahl von Symbolen und Ritualen, von Zeichen und Gesten für den Segen. Eine der ältesten Gesten ist das Kreuzzeichen. Zunächst erinnert es an den Tod Jesu. Christen haben darin immer noch mehr gesehen: Seine ausgebreiteten Arme sind Zeichen für Vergebung, für die göttliche Liebe, die alle umarmen und niemanden ausschließen möchte. Evangelische Morgenfeier von Pfarrer Florian Ihsen aus München.
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Kunst in der Kirche

"Auferstehung" des Nürnberger Künstler Gerhard Mayer
Eine ganze Gemeinde gab ihr neues Altarbild in Auftrag. Beim Gottesdienst an Pfingstsonntag wurde es in Anwesenheit des Künstlers Gerhard Mayer und des landeskirchlichen Kunstbeauftragten Helmut Braun enthüllt. Dieses demokratische Kunstereignis beendete eine gut einjährige Entwicklung in Unternzenn, einem Ortsteil von Obernzenn im Dekanatsbezirk Bad Windsheim.
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St. Ottilien am Ammersee

Mönch mit Talmud.
Kloster, Lazarett, DP-Camp: Die Benediktinerabtei St. Ottilien erlebte zwischen 1941 und 1948 eine bewegte Zeit. Nach Kriegsende lebten mehr als 5000 jüdische Überlebende, die nicht gleich in ihre osteuropäische Heimat zurückkehren konnten, hier drei Jahre lang als "Displaced Persons". Mehr als 400 jüdische Kinder kamen im katholischen Kloster zur Welt. 2018 erinnert St. Ottilien mit Ausstellungen, Expertengesprächen und einer prominenten Geigerin an diese bislang kaum beachtete Zeit.
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Oase der Ruhe und letzte Ruhestätte

Bethalle auf dem evangelischen Friedhof in Regensburg.
In einer Oase der Ruhe Kaffee trinken und Kuchen essen und dabei den Blick über die Gräber schweifen lassen. Was es in Berlin schon gibt und in München geplant ist, soll bald auch in Regensburg Wirklichkeit werden. In einer historischen Bethalle auf dem Evangelischen Zentralfriedhof will das Kirchengemeindeamt ein Friedhofscafé errichten.
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Hochzeiten und Taufen

Hochzeit im Grünen
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Christen auf dem Land wissen meist noch, wo sie ihren Pfarrer oder die Pfarrerin finden. Städter tun sich da immer schwerer, stellen die Kirchen fest. Deshalb könnte es bald in Nürnberg eine Art "Agentur" geben, in der kirchliche Lotsen für Taufen, Hochzeiten oder Beerdigungen sitzen. Elke Wewetzer von der Kircheneintrittsstelle in Nürnberg plant mit an dieser neuen Einrichtung.
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Tonstudio, Konzertsaal, Kirche

Klaus Geitner und Hartmut Küfner.
Er gehört zu den größten und ältesten Kirchenchören in der bayerischen Landeshauptstadt: Der Chor der evangelischen Himmelfahrtskirche Sendling feiert 100. Geburtstag. Zur Chorgeschichte gehören ein blinder Organist, ein BR-Aufnahmeleiter, eine Briefmarke, ein sanfter Diktator - und natürlich einer, der (fast) alles miterlebt hat: Hartmut Küfners Familie ist dem Chor seit 98 Jahren treu.
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Islamischer Fastenmonat

Heute beginnt der islamische Fastenmonat Ramadan. Für praktizierende Muslime bedeutet das 30 Tage der Enthaltsamkeit von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang. Am Ende steht eines der höchsten Feste im Islam mit Geschenken und Familienfeier. Die Muslima Filiz Fischer lebt in Nürnberg und ist mit einem Christen verheiratet. Wie sie den Ramadan begeht, erzählt sie im Beitrag.
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Sakrale Orte

Walter Schnell ist stolz auf die neue Dorfkapelle in Rudelsdorf
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Immer wieder werden kirchliche Gebäude zu säkularen umgebaut oder gar abgerissen. Im kleinen Gemeindeteil Rudelsdorf in Barthelmesaurach läuft es andersherum: Am 13. Mai wird die neue Dorfkapelle durch Regionalbischöfin Elisabeth Hann von Weyhern eingeweiht. Eigentlich konsequent: Denn "Kapelle" hieß das einstige Feuerwehrhaus mit seiner Glocke im Volksmund schon immer.
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Nachhaltigkeit

Es gibt Recyclingpapier, Recyclingflaschen, Recyclingtüten - und neuerdings auch eine Recycling-Orgel. Schüler des Matthias-Grünewald-Gymnasiums haben das altehrwürdige Kircheninstrument vor dem Müll bewahrt und wieder neu aufgebaut. Wie sie auf die Idee gekommen sind, erzählen die Jugendlichen im Radiobeitrag.
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Jubiläum

Außenansicht der Weidenkirche
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Die Naturkirche in Pappenheim wurde 2007 mit der Unterstützung von 100 Helfern der Evangelischen Jugend errichtet. Ihr zehntes Jubiläum soll nun ein Jahr später am 9. und 10. Mai gefeiert werden. Christina Frey-Scholz vom Nürnberger Amt für evangelische Jugendarbeit hat das Projekt initiiert. Im Interview erklärt sie, wie die Idee zu der lebendigen Kirche entstanden ist und wie sie heute genutzt wird.
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Archiv "Hauptsache Mensch"

Abi Ofarim ist tot. Der deutsch-israelische Musiker erlag am 4. Mai seiner schweren Krankheit. In den sechziger Jahren hatte Ofarim seinen beruflichen Höhepunkt im Duett mit seiner Frau Esther. Im September 2013 war er Gast in der Sendung "Hauptsache Mensch" der Evangelischen Funk-Agentur. Damals plante er gerade sein Jugendzentrum für Senioren. Ein Beitrag aus unserem Archiv.
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Jugend & Arbeit

Klaus Umbach, Leiter der Evangelischen Jugendsozialarbeit Bayern (ejsa)
In Bayern bieten derzeit 35 Jugendwerkstätten gut 500 jungen Menschen, die sonst keine Chance auf dem Jobmarkt haben, eine Ausbildungsstelle. Sie werden von Handwerksmeistern angeleitet und von Sozialpädagogen betreut. Das Konzept gibt es seit 1975. Es habe sich bewährt, sagt Klaus Umbach, Vorsitzender der Landesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit in Bayern im Interview. Dennoch hätten viele Ausbildungsbetriebe Probleme.
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Spiritueller Impuls

Ikone des Seraphim von Sarow.
Anders als im westlichen Christentum, das keine "Erleuchteten" kennt, hat sich in den orthodoxen Ostkirchen schon früh die Institution des "Starez" und der "Stariza" entwickelt - das ist Kirchenslawisch und bedeutet Greis und Greisin. Ein berühmter Starez war der Russe Seraphim von Sarow. Seine Gedanken taugen auch 200 Jahre später noch als Impuls für den Alltag.
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