Glaube und Religion

Blog #himmelwärts

Gerade an Ostern zeichnen Christen gerne das Bild von dem "Lamm Gottes", doch was ist damit eigentlich gemeint? Die angehende Religionspädagogin Lucie Gerstmann erklärt in ihrem neuen #himmelwärts-Blogbeitrag aus der Reihe "Vorstellungsgespräch mit Gott", woher dieser Vergleich eigentlich kommt - und warum das Osterlamm noch heute traditionell dazugehört.

Evangelische Morgenfeier

"Der Gute und barmherzige Hirte, der seine Herde begleitet und führt, ist ein Gegenbild gegen eine Herrschaft und eine Gesellschaft, der es an Barmherzigkeit und Vergebung mangelt. Das Reich Gottes – also Zeit und Raum, in denen Gott regiert, das Verlorene wieder sucht und das Verirrte zurückbringt, das Verwundete verbindet und das Schwache stärkt, ist mitten unter uns". Evangelische Morgenfeier von Pfarrer Hans Christian Kley, Landshut

Judentum in Bayern

Koscheres Essen Judentum
Die Stühle hochgestellt, der Tresen verwaist: Im Restaurant "Einstein" ist es zurzeit genauso still wie in allen anderen Münchner Gaststätten. Über koscheres Essen und israelische Küche.

Weltreligionen

Wer Andersgläubige besser versteht, ist ihnen auch näher. Das Bayerische Forschungszentrum für Interreligiöse Diskurse (BaFID) an der Universität Erlangen-Nürnberg betreibt daher Forschung und Aufklärung zu den drei Religionen Christentum, Judentum und Islam.

Osterfeiertage

Gottesdienste an Ostern
Ob online oder als Präsenzveranstaltung: Rund um die Osterfeiertage finden zahlreiche evangelische und ökumenische Gottesdienste in Bayern statt. In unserem Newsticker fassen wir Predigten, Andachten und die wichtigsten Botschaften für Sie zusammen.

Religiöse Feiertage

Hans Leonhard Schäufelein, Abendmahl, 1515, Ulmer Münster.
Nicht Weihnachten, sondern Ostern ist das höchste Fest der Christenheit. Aber wie berechnet sich eigentlich der Ostertermin? Warum finden - wie zuletzt im Jahr 2019 - das jüdische Pessach und Ostern selten, aber immer wieder gleichzeitig statt? Und warum schert die orthodoxe Christenheit genau dann immer aus einem gemeinsamen Ostertermin aus? Ein Streifzug durch die verzwickte österliche Kalendergeschichte.

Osterlachen, Osterwasser, Osterkerze

Ostara von Johannes Gehrts, 1884.
Autor
Ostern ist das größte aller Feste im Kirchenjahreskreis. Jesus Christus ist auferstanden. Darum hoffen Christen auf das ewige Leben. Das Osterfest beginnt am Gründonnerstagabend mit einem Abendmahlsgottesdienst. Am Karfreitag ist Ruhe. Im Gottesdienst zu Jesu Todesstunde um 15 Uhr geht es um Jesu Sterben am Kreuz. In der Osternacht wird dann die Auferstehung Christi gefeiert.

Judentum

Tora
Juden verkleiden sich zu Purim wie Christen an Karneval. Und in der Vorweihnachtszeit feiern sie mit Chanukka ein Lichterfest. Manche dieser Feste fallen im Jahreslauf nur zufällig in die selbe Jahreszeit, bei anderen gibt es auch inhaltliche Gründe.

Evangelische Morgenfeier

"Das Abendmahl ist sichtbare Inklusion. Es ist der eine Christus, der Menschen aller Zeiten und Orte durch das Abendmahl, durch die Eucharistie verbindet: Christus, für dich, für euch, für alle gegeben. Let us break bread together, lasst uns das Brot gemeinsam brechen über alle Schranken hinweg." Evangelische Morgenfeier von Pfarrer Florian Ihsen, München.

Evangelische Hochschule Nürnberg

Religionspädagogik-Studenten
Autor
Laura Krüger und Johannes Bindner studieren im fünften Semester Religionspädagogik und haben im Oktober ihr praktisches Studienjahr in der Schule und in der kirchlichen Bildungsarbeit begonnen. Im Gespräch mit dem Sonntagsblatt erklären sie, wie Religionsunterricht in Zeiten von Corona funktioniert und welche Impulse sie von der Evangelischen Hochschule Nürnberg aus setzen wollen.

Blog #himmelwärts

Mit Frau Religionslehrerin einen Ostergarten gestalten
Wie kann die christliche Botschaft auch zuhause erlebbar gemacht und Kindern im Rahmen des Religionsunterrichts auf Distanz übermittelt werden? "Frau Religionslehrerin" macht in ihrem neuen #himmelwärts-Blogbeitrag einen kreativen Vorschlag: mit der Gestaltung eines Ostergartens.

Blog #himmelwärts

"Viele Dinge, die Ärzte machen, sind nicht sonderlich angenehm. Dennoch lassen wir es zu, weil wir darauf vertrauen, dass es uns dann besser geht", meint die angehende Religionspädagogin Lucie Gerstmann - und zieht in ihrem neuen #himmelwärts-Blogbeitrag "Vorstellungsgespräch mit Gott" eine Parallele zu Gott, der Heilung schenken möchte.

Evangelische Morgenfeier

"Diese Zeit, diese Pandemiegeschichte schlägt in unser aller Leben gerade Wurzeln. Wie wir damit umgehen, welche Erinnerungen wir gerade schaffen, das wird unsere Zukunft mitbestimmen. Was ich hoffe: dass ich in dreißig Jahren nicht nur Zahlen erinnere, sondern lieber, dass an jedem Freitagabend für die Erkrankten und Verstorbenen Kerzen in den Fenstern brannten." Evangelische Morgenfeier von Pfarrerin Stefanie Schardien, Fürth.

Erinnerungsstätte für die Weiße Rose

Vor einem Zaun am Münchner Ostbahnhof ist eines der bekanntesten Fotos der Widerstandsgruppe rund um Sophie Scholl, die Weiße Rose, entstanden. Werner Thiel kämpft seit über 20 Jahren dafür, dass dieser als Gedenkstätte erhalten bleibt. Im Interview fragten wir nach seiner Motivation und warum Erinnerungskultur wichtig ist.

Blog #himmelwärts

Zwangspause für den Reli-Unterricht: 5 Tipps
Die Rückkehr zu Präsenzunterricht in den bayerischen Schulen bedeutet für das Fach Religion in vielen Fällen eine temporäre Zwangspause. "Frau Religionslehrerin" beschreibt in ihrem neuem #himmelwärts-Blogbeitrag fünf Ideen, wie der Reli-Unterricht trotzdem nicht aus dem Bewusstsein der Schülerinnen und Schüler verschwindet.

Judentum

Kippa Judentum Juden Bayern
Tohuwabohu, Schickse, schmusen, mauscheln oder auch mies: Die deutsche Sprache ist voller Wörter, die ursprünglich aus dem Hebräischen oder dem Jiddischen stammen. Nicht immer ist ihre Verwendung unproblematisch, weil die heutige Bedeutung nicht der ursprünglichen entspricht - und manchmal sogar antisemitisch gemeint oder beleidigend ist.

Fasten im Corona-Jahr

Das Leben in der Corona-Pandemie fühlt sich für viele Menschen reduziert an, eintönig und karg. Soll man da auch noch fasten? Seelsorgerinnen und Referenten der katholischen und der evangelischen Jugendarbeit haben einen Vorschlag.

Blog #himmelwärts

Magdalena.Schaegger Mo, 01.02.2021 - 12:00
Sabrina Hoppe über Seelsorge
Pfarrerin Sabrina Hoppe bloggt für #himmelwärts über das, was ihre Arbeit als Pfarrerin ausmacht - und welche Rolle die Sorge um die Seele anderer dabei spielt.

Evangelische Morgenfeier

"Glaube ist der Morgenstern, der im Herzen aufgeht. Was für ein schönes Bild. Das bedeutet doch, dass es gar nicht ewig dunkel bleiben kann. Denn irgendwann geht er auf, der Morgenstern in meinem Herzen. Er verdrängt, was mich beschwert und im Dunkeln tappen lässt. Dieses Licht ist nicht aufzuhalten." Evangelische Morgenfeier von Pfarrerin Jacqueline Barraud-Volk, Marktbreit.

Blog #himmelwärts

Autor
#himmelwärts-Podcast "Gott or not": Früher war Kirche für Alex Brandl Glaubensort schlechthin. Bis zu einer Reise durch die Wüste Israels, die viele Selbstverständlichkeiten erschüttert und unter anderem die Frage aufgeworfen hat: Muss ich als ChristIn eigentlich in der Kirche sein? Seitdem sucht sich Brandl immer wieder Wüstenorte für seinen Glauben - und manche davon sind digital.

Evangelische Morgenfeier

"Die Geschichte von Rut durchbricht auf vielerlei Weise Grenzen. Das Besondere ist: die Hauptfiguren sind zwei Frauen, die sich dem Leben stellen und es meistern, obwohl sie am Abgrund stehen. Das ist einmalig in der Bibel. Sie bricht mit den üblichen Erzählungen, die aus Männersicht geschrieben sind, mit dem festgefahrenen patriarchalen Weltbild." Evangelische Morgenfeier von Pfarrerin Stephanie Höhner, München.

Evangelische Morgenfeier

"Die Mütter und Väter des Glaubens waren allesamt Menschen, die ihr Leben lang auf dem Weg durch den wilden Osten waren. Ohne sie gäbe es kein Evangelium und keine Kirche. Ihre Zelte sind die Vorläufer der Planwagen. Und sie lebten als 'Gäste und Fremdlinge', sagt die Bibel. Oder um ein anderes Wort zu verwenden: Sie waren Pilger." Evangelische Morgenfeier von Pfarrer Dr. Peter Aschoff.

Judentum

Tora
Vielfältig, laut und lustig: Jüdisches Leben in Deutschland ist anders, als viele glauben. Das bayerische Festjahr zum 1.700-jährigen Jubiläum jüdischen Lebens in Deutschland will mit Vorurteilen aufräumen und Antisemitismus stoppen.

Judentum

Judentum Detail Tallith
Am 12. Januar startet in Bayern das Festjahr "1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland". Der Antisemitismusbeauftragte Spaenle hat nun das Programm vorgestellt. Einer der Höhepunkte: die Rückkehr der ältesten Thorarolle Süddeutschlands nach Amberg.