Bayern

Wo ist Heimat?

Pfarrerin Regina Schenk, Karlheinz Müller und Renate Kißlinger in der Dorfkirche Dühren
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"Heimat ist ... " – Jeder setzt an dieser Stelle etwas anderes, für ihn persönlich wichtiges ein. Ob es der Ort ist, an dem man aufgewachsen ist, ob es die Familie ist oder einfach "wo das Herz ist", wie ein altes Sprichwort sagt. Heimat ist vermeintlich etwas Selbstverständliches, und doch wird der Heimatbegriff immer wieder kontrovers diskutiert und aufgeladen. Die Palette reicht da von sentimental bis nationalistisch. Der Buchautor Helmut Haberkamm hat sich seine eigenen Gedanken gemacht und für sein Buch "Kleine Sammlung fränkischer Dörfer" 20 Orte in Franken besucht, an denen weniger als 150 Menschen wohnen. Darunter auch die kleinste evangelische Gemeinde Bayerns.

Senioren

Diakonie Weißenburg-Gunzenhausen zeigt ihr neues Zentrum
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"Wo geht’s zur Diakonie?" Bis vor wenigen Monaten gab es auf diese Frage mindestens vier Antworten in Weißenburg. Denn an so vielen Standorten waren bis vor Kurzem noch Geschäftsstelle, Pflegestationen und weitere Einrichtungen in der Stadt verteilt. Seit im November 2018 die Mitarbeiter der Diakonie Weißenburg-Gunzenhausen sowie die Senioren der Tagespflege und die Besitzer der Wohnungen eingezogen sind, gibt es eine einzige Antwort.

Ausstellung

Fotoprojekt »Sehnsucht Heimat. Flucht – Vertreibung – Neuanfang«
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Ein Steiff-Teddy, eine kleine Kette, eine Geige, ein Kreuz – all diese Gegenstände haben Menschen mit auf die Flucht genommen, obwohl Dinge für Leib und Leben eigentlich Vorrang hatten. Viele Menschen, die im Fotoprojekt "Sehnsucht Heimat. Flucht – Vertreibung – Neuanfang" des Nürnberger Prodekanats Nord porträtiert werden, haben diese Stücke immer noch bei sich – egal, ob sie 94 oder 19 sind, egal, ob sie aus Rumänien oder Syrien geflüchtet sind. Warum ihnen diese "Schätze" ein Stück Heimat bedeuten, erzählen sie in einer Ausstellung in Nürnberg.

Urteile

Frauen mit Kopftuch
Richterinnen und Staatsanwältinnen in Bayern bleibt das Tragen von Kopftüchern während ihrer Arbeit verboten. Der Bayerische Verfassungsgerichtshof wies damit die Popularklage einer islamischen Religionsgemeinschaft zurück. Das Verbot gilt aber auch für weitere religiöse Symbole wie Kreuze oder vorwiegend von Männern getragene Kleidungsstücke wie die Kippa.