Altenheim

Digitalisierung

Seniorin am Smartphone
Während des Corona-Shutdowns zeigte sich: Alten Menschen, die besonders stark unter der Kontaktsperre litten, fehlt oft der Zugang zu internetbasierten Kommunikationsmitteln. Experten fordern deshalb eine Digital-Offensive für Senioren.

Kommentar

Entlohnung in der Pflege
Evangelische und katholische Kirche zählen mit ihren Sozialverbänden Diakonie und Caritas zu den größten Arbeitgebern in der Pflege. In den ersten Wochen der Pandemie machten sie sich für bessere Gehälter in der Pflege stark, jedoch nur mit Worten. Das fällt ihnen jetzt auf die Füße. Ein Kommentar von Wolfgang Weissgerber.

Gastbeitrag

Begegnung im Lore-Malsch-Haus in München
Zum Muttertagswochenende ist das seit Anfang März geltende Besuchsverbot in Alten- und Pflegeheimen, das in der Corona-Krise zum Schutz der Senioren beschlossen wurde, gelockert worden. Pädagoge Jan Steinbach, der das Evangelische Pflegezentrum "Lore-Malsch" im Südosten von München leitet, fühlte sich von der Politik überrumpelt. Ein Gastbeitrag.

Corona und Pflege

Sonja Dietel (links) und Julia Arnold, Pfarrerinnen Nürnberg, Corona-Krise
Die Pfarrerinnen Sonja Dietel und Julia Arnold arbeiten in mehreren Nürnberger Heimen. Sie erzählen, wie sich das wochenlange Besuchsverbot auf die Bewohnerinnen und Bewohner auswirkt - und wie manche Angehörige trotzdem Kontakt suchen.

"Als 'großer Tanker' haben wir mehr Stabilität in der Krise"

Mathias Hartmann Rektor Diakoneo
Die Corona-Krise hinterlässt auch bei Diakoneo seine Spuren. Es fehlen Einnahmen in Millionenhöhe, sagt der Vorstandsvorsitzende und Rektor des evangelischen Sozialunternehmens, Mathias Hartmann, im Interview. Trotzdem sei die Krise momentan keine existenzielle Bedrohung für Diakoneo.

Senioren und Corona

Seniorin Hände Stock Pflege
Seit Mitte März gilt ein Besuchsverbot in den bayerischen Altenheimen, um die hochbetagten und häufig vorerkrankten Bewohner vor einer Ansteckung mit Covid-19 zu schützen. Neben den ganz praktischen Problemen bringt das auch ethische Fragen mit sich: Ist der Schutz vor einer Infektion höher zu gewichten, als der Erhalt sozialer Kontakte? Und welche Sorgen plagen die Pflegekräfte?

Manchmal schenkt Moses Hoffnung

Leiter Horst Fuchs, Sozialdienstleiterin Anca Büttner und Pflegehelfer Anatolij Korshov vor dem Evangelischen Altenheim in Nürnberg
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Seit acht Jahren ist im Leben von Anatolij Korshov nichts mehr wie in den rund vier Jahrzehnten zuvor: Seit 2012 lebt der Ukrainer mit seiner Familie nach der Flucht vor politischer Verfolgung in Nürnberg, sein Aufenthaltstitel wird immer wieder verlängert.

Senioren

Diakonie Weißenburg-Gunzenhausen zeigt ihr neues Zentrum
Autor
"Wo geht’s zur Diakonie?" Bis vor wenigen Monaten gab es auf diese Frage mindestens vier Antworten in Weißenburg. Denn an so vielen Standorten waren bis vor Kurzem noch Geschäftsstelle, Pflegestationen und weitere Einrichtungen in der Stadt verteilt. Seit im November 2018 die Mitarbeiter der Diakonie Weißenburg-Gunzenhausen sowie die Senioren der Tagespflege und die Besitzer der Wohnungen eingezogen sind, gibt es eine einzige Antwort.

Altenheimseelsorge

Haben Sie sich heute schon fotografiert? Für ältere Menschen ist das noch nicht so selbstverständlich. Und ab einem gewissen Alter findet man sich vielleicht selbst nicht mehr schön genug, um fotografiert zu werden. Deshalb hat in Landshut die Altenheimseelsorge insgesamt zwölf Damen eingeladen zum Fotoshooting - inklusive Schminken und Fototermin.

Neu im Kino

Die Protagonisten von »Ü100« (im Uhrzeigersinn): Anna (103), Ruja (102), Hella (102), Franz (100), Gerda (100), Theresia (101), Ernst (102) und Erna (104).
Sie sind mutig. Sie sind witzig. Sie sind weise. Und sie sind über 100 Jahre alt. Die bayerische Filmemacherin Dagmar Wagner hat acht Hochbetagten ein sehenswertes Dokumentarfilm-Denkmal gesetzt. Am 6. April kommt der Film "Ü100" in die Kinos.

Lebensgeschichten

Die Altenheimseelsorgerinnen Sonja Dietel und Julia Arnold lassen in der Ausstellung »Wenn der Himmel sich öffnet« Bewohner Nürnberger Senioreneinrichtungen eindringliche Geschichten erzählen.
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Dass sie 1945 nur knapp russischen Soldaten entkommen ist, hat die heute 87-jährige Bewohnerin einer Nürnberger Senioreneinrichtung nie vergessen. Eine 84-Jährige berichtet, wie die Begleitung ihres sterbenden Mannes am Sterbebett voll wundersamer Ereignisse war. Ein 60 Jahre alter Multiple-Sklerose-Patient dankt trotz seiner Krankheit Gott, dass seine erwachsene Tochter als Kind doch keinen Tumor hatte. Für alle drei, und noch 15 weitere Senioren, deren Geschichten und Porträts im Mittelpunkt einer Ausstellung im Caritas-Pirckheimer-Haus in Nürnberg stehen, hat sich mindestens einmal im Leben der Himmel geöffnet.