Asyl

Glaube und Asyl

Gholamreza Sadeghinejad
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Seit September 2018 hat Gholamreza Sadeghinejad bereits die landeskirchliche Projektstelle "Beheimatung Geflüchteter in der ELKB". Seine Berufung durch den Nürnberger Regionalbischof Stefan Ark Nitsche fand am 16. Februar in St. Markus in Nürnberg statt. Der Iraner hat in den langen Jahren der Flucht vor seinen muslimischen Landsleuten, die konvertierte Christen verfolgen, Geduld gelernt. Und Demut vor dem Glauben, den er auch den Iranern in Bayern nahebringt, die Christen werden wollen.

Asylsuchende

Immer wieder sind Ankerzentren in den Schlagzeilen. Mal gibt es Randale, mal fallen sie durch unmenschliche Bedingungen auf. Insgesamt sieben solcher Ankerzentren für je maximal 1.500 Asylsuchende gibt es seit einem Jahr in Bayern: in Deggendorf, Manching, Donauwörth, Schweinfurt, Bamberg, Zirndorf und Regensburg. Experten fordern ihre Abschaffung.

Kommentar

Auch die Regensburger Hilfsorganisation "Sea Eye" rettete in Seenot geratene Flüchtlinge im Mittelmeer.
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Die Idee, ein eigenes Rettungsschiff zu entsenden, wird innerhalb der evangelischen Kirche seit dem Kirchentag im Juni in Dortmund diskutiert. Eine Resolution der dortigen Teilnehmer hatte die EKD aufgefordert, mit einer eigenen Rettungsmission ein Zeichen zu setzen. Doch ist dies der richtige Weg oder könnte das Geld auf andere Weise effektiver für die Flüchtlinge eingesetzt werden? Ein Kommentar von Timo Lechner.

Entwicklungshilfe

Dürre in Ostafrika: Kinder in Uganda
Um Fluchtursachen zu vermeiden, engagiert sich die bayerische evangelische Landeskirche in Afrika und im Irak. Seit Jahren unterstützt sie ihre dortigen Partner, damit Menschen in Not nicht die gefährliche Flucht in Richtung Europa antreten, sondern zu Hause eine Existenzgrundlage haben und in ihren Heimatländern bleiben können.

Protest für faire Asylpolitik

Pfarrerin Elsel Bamberg Mahnwache Asyl 2019
Sie gilt als bundesweit größte kontinuierliche Protestveranstaltung für eine faire Asylpolitik: Am 30. September findet in Bamberg die 100. "Mahnwache Asyl" statt. Jede Woche kommen mehr als 100 Menschen um 18 Uhr am "Gabelmann" zusammen, um ihre Solidarität mit Geflüchteten zu bekunden. Pfarrerin Mirjam Elsel leitet die Koordinierungsstelle für die Flüchtlingsbegleitung im evangelischen Dekanatsbezirk Bamberg und organisiert seit Februar 2017 das Mahnwachenteam.

Mieten

Flüchtlingsunterkunft in Oberfranken
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Bundesweit müssen anerkannte Asylbewerber Gebühren für das Wohnen in Flüchtlingseinrichtungen zahlen. Nicht so in Bayern, weil ein Gericht 2018 die Gebührenregelung kassierte. Damit soll bald Schluss sein. Es drohen hohe Nachzahlungen für die Geflüchteten.

Kommentar

Unterbringung von Flüchtlingen
Ankerzentren für Geflüchtete sind seit ihrer Einführung ein Politikum. Flüchtlingshelfer beklagen die Zustände dort und fordern das Aus für diese Einrichtungen, denn die Massenunterkünfte ähneln bewachten Gefängnissen. Es kommt zu übergriffen und die Bewohner sind isoliert von der übrigen Bevölkerung. So kann Integration nicht funktionieren. Ein Kommentar von Andreas Jalsovec.