Auschwitz

NS-Zeit

Gabi Gabriele Schwarz Auschwitz Opfer
Sie wurde nur fünf Jahre alt: Gabriele Schwarz, Tochter einer konvertierten Jüdin, wächst bei Pflegeeltern im Allgäu auf und wird 1943 in Auschwitz ermordet. Buch, Film, Ausstellung und ein Theaterstück erzählen die Geschichte von Gabi.

Nationalsozialismus

Anita Lasker-Wallfisch (2019)
Sie spielte im Mädchenorchester von Auschwitz und wurde dadurch vor dem Tod bewahrt. Anita Lasker-Wallfisch überlebte Auschwitz und Bergen-Belsen. Lange schwieg sie über ihre Zeit im KZ. Heute berichtet sie unermüdlich aus ihrem Leben – und warnt vor dem neuen Antisemitismus unserer Zeit.

Nationalsozialismus

"Buch der Namen" in der Ausstellung des Yad Vashem-Instituts in der Gedenkstätte Auschwitz
75 Jahre nach dem Ende der nationalsozialistischen Diktatur bleibt die Erinnerung an die Opfer lebendig. In Hof haben Schülerinnen und Schüler dafür eine inzwischen preisgekrönte App entwickelt. Jetzt beteiligt sich die Arbeitsgruppe an der Planung für einen besonderen Erinnerungsweg durch die Stadt.

Nationalsozialismus

Holocaust-Überlebender Ernst Grube, zu Hause in Regensburg.
Ernst Grube ist einer der Letzten, die aus eigener Erfahrung von der Vernichtung der europäischen Juden erzählen können. Als Holocaust-Überlebender besucht er Schulen, Kirchen und Demonstrationen und wird nicht müde, aktive Erinnerungsarbeit zu leisten. Mit Sorge blicke er heute auf die politische Entwicklung in Deutschland, sagt der 86-Jährige im Interview.

Pilgerreise nach Jerusalem

Unterwegs im Südosten der Türkei Richtung Syrien: David Britsch (Schatten) wollte nach Jerusalem pilgern.
David Britsch (55) pilgerte im November 2016 von Schwerin aus los. Als gläubiger Christ wollte er zu Fuß nach Jerusalem laufen. Doch in der Türkei wurde er festgenommen und saß über neun Monate in Abschiebehaft. Das Gebet gab ihm in dieser Zeit Kraft. Zuerst war sein Schicksal der breiten Öffentlichkeit nicht bekannt. Im Dezember kam er frei und ist jetzt wieder zurück in Deutschland. Im Interview mit Markus Kowalski spricht David Britsch ausführlich über diese Zeit und wie er sich vom deutschen Staat alleingelassen fühlte.

Verfolgung im Nationalsozialismus

Die Holocaust-Überlebende Batsheva Dagan vor Schülern des Martin-Behaim- sowie des Albrecht-Dürer-Gymnasiums Nürnberg im Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände.
Autor
45554 ist die Nummer, die Batsheva Dagan auf ihrem linken Oberarm trägt. Tätowiert in Auschwitz. "Ein Anagramm, eigentlich eine Glückszahl, oder?", lächelt die 91-Jährige die Gymnasiasten an, die ihr im Doku-Zentrum auf dem Nürnberger Reichsparteitagsgelände lauschen. Sie sollen in den kommenden Wochen lernen, anderen Schülern die Geschichte des "Dritten Reiches" näherzubringen. Und wer könnte dabei eine bessere Lehrerin sein, als eine Holocaust-Überlebende?