Beerdigung

Gastbeitrag

Wenn Trauernde nicht auf dem Friedhof dabei sein können, fehlt ihnen ein echter Abschied. Wie können wir jetzt unsere Verstorbenen auf dem letzten Gang begleiten, wo wir doch zuhause bleiben sollen? Wie können wir Anteilnahme zeigen? Der Gemeindepfarrer und Autor Rainer Liepold hat sich diesen Fragen angenommen - und zeigt auf, wie Bestattungskultur in der Corona-Krise aussehen kann.

Corona und Kirche

Umfrage unter Pfarrerinnen und Pfarrern - Corona
Wie können wir Gemeinde und Glaube in Zeiten von Corona erleben? Wir haben die Pfarrer und Pfarrerinnen (v.l.n.r.) Susanne Hötzel aus Würzburg, Dr. Markus Roth aus Dinkelsbühl, Christian Agnethler aus Neusäß, Beate Frankenberger aus Tutzing und Irene Geiger-Schaller aus Oberhaching gefragt, was sich in ihren Gemeinden durch die Corona-Pandemie verändert hat. Neben Anregungen zur Gestaltung des Gemeindealltags haben sie uns auch persönliche Bücher- und Filmtipps gegeben.

Ausstellung

Elisabeth Taube (links) und Katja Putzer
Autor
Wer eine alte Kirche betritt, achtet meist auf Altäre und Gemälde, nicht aber auf die oben hängenden Totenschilde. Zwölf Exemplare des Spätmittelalters und deren Geschichte präsentiert das Germanische Nationalmuseum (GNM) in Nürnberg in einer Sonderausstellung in der Kartäuserkirche. Die Kuratorinnen Katja Putzer und Elisabeth Taube erklären, wieso es sich bei den Gedenktafeln nicht nur um makabre Kunstwerke handelt.

Beerdigung

Grab auf dem Würzburger Waldfriedhof
Im Jahr 2017 haben die Kommunen in Deutschland etwas weniger Geld für sogenannte Armutsbegräbnisse ausgegeben als im Vorjahr. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts zahlten sie bundesweit 57,3 Millionen Euro aus. 20.227 Menschen bekamen folglich vom Sozialamt die Kosten für die Beerdigung eines Angehörigen erstattet, weil sie diese selbst nicht bezahlen konnten.