Diakonie

Fast kein Geld und ausgegrenzt

Crossmedia Di, 30.06.2020 - 17:00
Tafel Physik Formeln Student Universität Studium Schüler
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Auch für Studierende ist die Corona-Zeit hart - vor allem, wenn sie aus dem Ausland kommen. Nebenjobs brechen weg, soziale Kontakte ebenso. Seelsorger und Uni-Mitarbeiter kennen die Probleme der internationalen Studierenden gut.

Gastbeitrag

Wilfried Knorr Herzogsägmühle 2020
Werkstätten für Behinderte wurden geschlossen, die Jugendhilfe ist eingeschränkt, die medizinische Hilfe wird erschwert: Wie die Corona-Pandemie soziale Einrichtungen trifft, schildert Herzogsägmühle-Geschäftsführer Wilfried Knorr in seinem Gastbeitrag.

Kommentar

Entlohnung in der Pflege
Evangelische und katholische Kirche zählen mit ihren Sozialverbänden Diakonie und Caritas zu den größten Arbeitgebern in der Pflege. In den ersten Wochen der Pandemie machten sie sich für bessere Gehälter in der Pflege stark, jedoch nur mit Worten. Das fällt ihnen jetzt auf die Füße. Ein Kommentar von Wolfgang Weissgerber.

Diakonie

Reiner Schübel Rummelsberg 2020
Der neue Vorstandsvorsitzende der Rummelsberger Diakonie Reiner Schübel hält es für eine ungelöste, eigentlich skandalöse Situation, dass aus Griechenland junge unbegleitete Minderjährige nicht auf die europäischen Länder verteilt werden. Jetzt das ausführliche Interview im Sonntagsblatt lesen.

Kommentar

Kirche und Solidarität
Schon jetzt gibt es angesichts der Pandemie-Restriktionen große soziale Verwerfungen. Es ist deshalb gut, wenn Kirche und Diakonie immer wieder Staat und Gesellschaft an ihre Verantwortung erinnern und ihrerseits mit Hilfsprojekten selbst aktiv werden. Was sonst noch alles auf die Kirche zukommen wird, davon berichtet Kommentator Stephan Bergmann.

"Als 'großer Tanker' haben wir mehr Stabilität in der Krise"

Mathias Hartmann Rektor Diakoneo
Die Corona-Krise hinterlässt auch bei Diakoneo seine Spuren. Es fehlen Einnahmen in Millionenhöhe, sagt der Vorstandsvorsitzende und Rektor des evangelischen Sozialunternehmens, Mathias Hartmann, im Interview. Trotzdem sei die Krise momentan keine existenzielle Bedrohung für Diakoneo.

Bayerische Diakone

Ausstellungsstück im Rummelsberger Diakoniemuseum
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Wann und wo haben Menschen aus Bayern in den vergangenen 200 Jahren diakonisch gewirkt – als Missionare, Ärzte, Diakonissen und Diakone? Welche Geschichte haben sie von ihren Reisen mitgebracht und welche Menschen stecken dahinter? Fragen, denen Historiker Thomas Greif nachspürt. Für die Ausstellung "Ferne Nächste" sucht der Leiter des Diakoniemuseums in Rummelsberg jetzt Exponate und Erinnerungen, die von Bayern aus irgendwo auf der Welt gesammelt und erlebt wurden.

Kommentar

Einsamkeit
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Rund 55 Millionen Menschen in Europa leben laut Statistik sozial isoliert und mindestens 30 Millionen fühlen sich erklärtermaßen einsam. Vereinsamung ist daher ein gesamtgesellschaftliches Problem, das nicht allein den Familien, Kirchen, Wohlfahrtsverbänden, Vereinen oder ehrenamtlichen Organisationen überlassen werden darf. Das Thema muss auch politisch und vor allem ressortübergreifend behandelt werden. Ein Kommentar von Ralf Schick.

Diakonie Augsburg

Augsburg Rathaus
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Die Arbeit der Diakonie Augsburg hat sich seit ihrer Gründung vor 125 Jahren geändert. Politisch aber sei sie schon immer gewesen, sagt deren Theologischer Vorstand Fritz Graßmann in einem Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst epd. Der Theologische Vorstand Fritz Graßmann spricht über die heutigen Probleme, mit denen sich die Diakonie in Augsburg beschäftigt und welche in Zukunft auf sie zukommen.

Soziales

Wanderfürsorge in Stadtbergen.
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Mit 30 Betten und wenigen Aufenthaltsräumen fing Ende des 19. Jahrhunderts alles an. Doch erst ein paar Jahre später konstituierte sich das heutige evangelische Sozialunternehmen, damals noch mit dem Namen "Verein für Innere Mission". Seit 125 Jahren ist der Sitz im Augsburger Spenglergäßchen das Zentrum diakonischer Arbeit.