Ehrenamt

Digitalisierung

Seniorin am Smartphone
Im Frühjahr 2000 eröffnete in Würzburg eines der bayernweit ersten Internetcafés für Senioren. Die Ehrenamtlichen rund um den inzwischen 82-jährigen Herbert Schmidt führen ältere Mitbürger behutsam an Computer und Internet heran. In diesem Jahr feiert die Einrichtung ihr 20-jähriges Bestehen. Die Themen haben sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten deutlich weiterentwickelt: die Fragen zu Laptop, Tablet und Smartphone sind heute viel vielschichtiger.

"Kirche in Bayern"

Das gemeinsame Brotbacken war früher am Dorf ein gesellschaftliches Ereignis. Heute gibt es das wieder. Das Backhaus der evangelischen Bekenntniskirche Gersthofen ist Treffpunkt für alle Generationen geworden. Eine alte Tradition hat den Nerv der Zeit getroffen. Schon allein dafür erhielten die freiwilligen Bäcker den Ehrenamtspreis der evangelischen Kirche in Bayern.

Carina Harbeuther über erzwungene Trennung

Carina Harbeuther Dekanat Erlangen Flüchtlingsarbeit
Wenn Flüchtlinge abgeschoben werden, lässt das ehrenamtliche, aber auch hauptamtliche Helfer nicht selten hilflos, traurig oder wütend zurück. Wie mit diesen Gefühlen umgehen? Dazu bietet BildungEvangelisch in Erlangen am 8. November eine Fortbildung an mit dem Titel "Abschied nehmen von Geflüchteten". Die Beauftragte für Flüchtlingsfragen im Dekanat Erlangen, Carina Harbeuther, hat sie organisiert.

Von Inklusion bis Jugendarbeit

Ideen für den Reformprozess PuK Birnen
Ein Jugendprojekt, zwei Gemeinschafts-Initiativen und ein Inklusionsnetzwerk erhalten den Ehrenamtspreis 2019 der bayerischen Landeskirche. Sie alle hätten sich mit dem Thema "Kirche im Raum" auseinandergesetzt, teilte die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern (ELKB) am Dienstag mit. Dieses Thema sei ein zentraler Aspekt des landeskirchlichen Reformprozesses "Profil und Konzentration" (PuK).

Ehrenamt in der ELKB

Holzkreuz auf Bibel
Autor
Rund 2.000 Prädikantinnen und Prädikanten dürfen in Bayern für Pfarrer einspringen, Predigten halten und Gottesdienste leiten. Im Interview erläutert Oberkirchenrat Michael Martin, welche Bedeutung die Ehrenamtlichen in der bayerischen Landeskirche haben - vor allem mit Blick auf kirchliche Reformprozesse und die Ruhestandswelle bei Pfarrerinnen und Pfarrern nach 2020.

Hilfe für Geflüchtete und Migranten

Nina Liebhaber TransAid München 2019
Die Integration Geflüchteter in Deutschland hängt nach wie vor entscheidend vom Engagement Ehrenamtlicher ab. Deutlich wird das am Münchner Projekt TranslAid - kürzlich beim Startsocial-Wettbewerb als eine von 25 sozialen Initiativen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) geehrt. TranslAid vermittelt ehrenamtliche Dolmetscher, die Migranten aufs Amt oder zu Beratungsterminen begleiten. Warum das Projekt eine existenzielle Lücke schließt, erklärt Projektleiterin Nina Liebhaber.

"Kirchen-Oscars"

EPV und St. Michaelsbund verleihen auch 2018 gemeinsamen Medienpreis
Auf den Lokalrundfunktagen 2019 in Nürnberg sind die Hörfunk- und Fernsehpreise der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) verliehen worden. Der Evangelische Presseverband für Bayern e.V. (EPV) und das katholische Medienhaus Sankt Michaelsbund zeichneten zwei Journalistinnen für ihre Radio- und Fernsehbeiträge zum Thema Ehrenamt mit Sonderpreisen aus.

Kommentar

Hausaufgabenhilfe: Betreuerin und Kinder mit Migrationshintergrund.
Apokalyptiker haben derzeit Konjunktur. Migration gleich Volkstod gleich Weltuntergang, krakeelen die einen. Für die anderen liegt die Apokalypse im Klimawandel. Weltuntergänge sind meist ausgeblieben, zeigt ein Blick in die Geschichte. Der soziale Kitt in der Gesellschaft bröckelt aber ganz konkret. Und für Ehrenamtliche ließe sich hier und heute relativ leicht relativ viel tun.

Diakonie an der Schule

Vivian Seitz (rechts) und Lara Büttner mit den Mädchen und Jungen der diakonischen Kindertagesstätte in Gräfenberg.
Autor
Diakonie ist Krankenhaus, Pflege, Jugendhilfe, aber auch eine Haltung. An der Ganztagesschule in Gräfenberg hat ein Angebot der Diakonie bereits eine jahrelange Tradition unter Lehrern und Schülern. Denn dort leitet die Sozialfachwirtin mit dem Diakonieverein Hilpoltstein ein Projekt, mit dem der diakonische Gedanke um eine wichtige Facette erweitert wird.

"Kirche in Bayern"

Ein offenes Ohr für alle". Das war vor fünfzig Jahren der Slogan, mit dem die erste Telefonseelsorgestelle in Oberfranken aufmachte. 70 Ehrenamtliche waren rund um die Uhr für die Anrufer da. Der Bayreuther Pfarrer Friedrich Schröter gründete sie in Bayreuth. Jetzt konnte der 87-Jährige als Ehrengast beim Jubiläum dabei sein.