Erinnerung

Konzentrationslagers Dachau vor 75 Jahren befreit

Mit einer ökumenischen Andacht als einzigem "analogen" Erinnerungsakt haben die evangelische und die katholische Kirche an den 75. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Dachau gedacht. Die Feier wurde in der Versöhnungskirche auf dem Gelände der KZ-Gedenkstätte aufgezeichnet.

Filmtipp Lebensformen

Verschwörer, Held oder gar ein evangelischer Heiliger? Wer war der Theologe, der vor 75 Jahren im KZ Flossenbürg auf Anordnung Adolf Hitlers ermordet wurde? Monika Manoutschehri porträtiert für das Magazin "Lebensformen" Dietrich Bonhoeffer, der bis heute mit seinem Gedicht "Von guten Mächten" vielen Menschen Zuversicht schenkt.

#DEKT

Kirchentag 1979 Nürnberg Fahrkarte
Autor
Gulaschkanonen, das Feierabendmahl in der Lorenzkirche und Bundeskanzler Helmut Schmidt hautnah: Sonntagsblatt.de hat Leser dazu aufgerufen, ihre Erinnerungen an den Kirchentag 1979 in Nürnberg zu teilen. Viele haben sich gemeldet, mit einigen haben wir gesprochen. Auch einer bekannten Theologin ist das Treffen vor 40 Jahren als besonders im Gedächtnis geblieben.

Umgang mit deutscher Geschichte

Briefkasten statt Stolperstein Erinnerung an Juden in Nürnberg
Spuren jüdischer Bürger sind in unseren Städten heute spärlich. Ihre Namen sind vielfach verschwunden oder vergessen. In einem Stadtteil in Nürnberger kleben sie jetzt Erinnerungsschildchen an Briefkästen. Auch weil "Stolpersteine" umstritten sind.

Pflegende Angehörige

Wie mit Demenzkranken Weihnachten feiern
Weihnachten ist auch ein Fest der Nostalgie, zu dem viele in Erinnerungen schwelgen und sich Geschichten erzählen, die mit "Weißt du noch?" beginnen. Bringt eine Demenzerkrankung die Erinnerungen durcheinander oder löscht sie ganz aus, ist das eine immense Herausforderung für Betroffene und ihr Umfeld. Das raten Experten für die Weihnachtsfeier mit einem dementen Angehörigen:

Schatzkästchenletzter Dinge

Schatzkästchen
Was wird morgen sein? Was ist, wenn es mir schlechter geht? Was bleibt, wenn ich tot bin? Ein Lieblingsrezept, Fotos, Briefe, Erinnerungsstücke? Sich diesen Fragen mitten im Leben zu stellen, dazu lädt die Ausstellung "Was bleibt. Weitergeben. Schenken. Stiften. Vererben" von der Evangelischen Landeskirche und der Diakonie Bayern ein. Noch bis zum 4. November ist sie im Evangelischen Zentrum St. Mattäus in Passau zu sehen.

Ausstellung

Wer alte Eltern hat, um die er sich kümmern muss, steht oft vor großen Problemen. Wie macht man eine Betreuungsvollmacht? Gibt es ein Testament? Wenn sie nicht mehr zuhause leben können, was passiert mit all den persönlichen Dingen aus der Wohnung? Was bleibt von meiner Mutter, meinem Vater? "Was bleibt" ist der Titel einer Ausstellung, die zusammen mit Gottesdiensten und Veranstaltungen zum Nachdenken über das Thema anregen soll. So wie zum Beispiel das Theaterstück "Das ICH ist verreist".