Flucht

Vorfall in Anker-Zentrum Bamberg

Die Aufnahmeeinrichtung Oberfranken
Nachdem die Flüchtlingsorganisation auf ihrer Internet-Seite ein Handyvideo von einem Zwischenfall im Februar 2019 veröffentlicht hat, hat der Bayerische Flüchtlingsrat Anzeige gegen einen Mitarbeiter des Anker-Zentrums in Bamberg erstattet.

Evangelische Jugendsozialarbeit

Jugendliche einer ejsa-Wohngemeinschaft
Vor drei Jahren kamen sie als unbegleitete Minderjährige ins Land. Seit dieser Zeit kümmert sich die Evangelische Jugendsozialarbeit (ejsa) um heranwachsende junge Männer. Ein Erfahrungsbericht, drei Jahre nachdem viele Flüchtlinge nach Deutschland kamen.

Glaube und Asyl

Gholamreza Sadeghinejad
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Seit September 2018 hat Gholamreza Sadeghinejad bereits die landeskirchliche Projektstelle "Beheimatung Geflüchteter in der ELKB". Seine Berufung durch den Nürnberger Regionalbischof Stefan Ark Nitsche fand am 16. Februar in St. Markus in Nürnberg statt. Der Iraner hat in den langen Jahren der Flucht vor seinen muslimischen Landsleuten, die konvertierte Christen verfolgen, Geduld gelernt. Und Demut vor dem Glauben, den er auch den Iranern in Bayern nahebringt, die Christen werden wollen.

Evangelische Morgenfeier

König Salomon und die Königin von Saba
"Sag mir, Salomo", fragte die Königin: "Wie viele Körner wachsen aus einem Saatkorn?" "Unendlich viele", sprach der König. "Die ganze Welt könnte davon satt werden. Doch sag nun du: "Was gibt dem Meer lebendige Gestalt?" "Jeder einzelne Tropfen", antwortete sie. "Aber weißt du, ob es ein Wesen gibt, in dem alle gescheiterten Hoffnungen wiedergeboren werden?" Salomo dachte nach. "Ja", sagte er dann: "Ja, in jedem neugeborenen Kind." Die Evangelische Morgenfeier von Pfarrerin Barbara Hauck.

Asylsuchende

Immer wieder sind Ankerzentren in den Schlagzeilen. Mal gibt es Randale, mal fallen sie durch unmenschliche Bedingungen auf. Insgesamt sieben solcher Ankerzentren für je maximal 1.500 Asylsuchende gibt es seit einem Jahr in Bayern: in Deggendorf, Manching, Donauwörth, Schweinfurt, Bamberg, Zirndorf und Regensburg. Experten fordern ihre Abschaffung.

Nothilfe im Mittelmeer

Bedford-Strohm
Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und bayerische Landesbischof, Heinrich Bedford-Strohm, und der Bürgermeister von Palermo, Leoluca Orlando, haben die Europäische Union (EU) aufgefordert, die Rettung von Bootsflüchtlingen wieder aufzunehmen. In einem gemeinsamen Appell riefen sie am Freitag in Palermo überdies dazu auf, die beschlagnahmten Schiffe privater Seenotretter umgehend freizugeben.

Familienplanung und Weltbevölkerung

Verhütungsmittel fehlen in Afrika
Eine Gruppe ehemaliger Entwicklungshelfer, Theologen und Ärzte aus Würzburg sieht vor allem eine Ursache für die Explosion der Weltbevölkerung: die fehlende Familienplanung. Der evangelische Pfarrer Werner Schindelin und die beiden früheren Mitarbeiter des Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen, Dieter Ehrhardt und Rainer Rosenbaum, haben mit weiteren Experten als "Gruppe Schindelin" ein Forderungspapier an Politik und Bevölkerung verfasst. Im Interview berichten sie Details.

Kommentar

Auch die Regensburger Hilfsorganisation "Sea Eye" rettete in Seenot geratene Flüchtlinge im Mittelmeer.
Autor
Die Idee, ein eigenes Rettungsschiff zu entsenden, wird innerhalb der evangelischen Kirche seit dem Kirchentag im Juni in Dortmund diskutiert. Eine Resolution der dortigen Teilnehmer hatte die EKD aufgefordert, mit einer eigenen Rettungsmission ein Zeichen zu setzen. Doch ist dies der richtige Weg oder könnte das Geld auf andere Weise effektiver für die Flüchtlinge eingesetzt werden? Ein Kommentar von Timo Lechner.

Flucht

Rettungsschiff auf dem Meer
Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) belässt es in Sachen Seenotrettung nicht bei politischen Appellen. Zusammen mit anderen Organisationen will sie ein eigenes Schiff ins Mittelmeer schicken, um Menschen vor dem Ertrinken zu retten. Der Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm hat Details zu dem Beschluss präsentiert.

Kommentar

Unterbringung von Flüchtlingen
Ankerzentren für Geflüchtete sind seit ihrer Einführung ein Politikum. Flüchtlingshelfer beklagen die Zustände dort und fordern das Aus für diese Einrichtungen, denn die Massenunterkünfte ähneln bewachten Gefängnissen. Es kommt zu übergriffen und die Bewohner sind isoliert von der übrigen Bevölkerung. So kann Integration nicht funktionieren. Ein Kommentar von Andreas Jalsovec.