Judentum

Jüdisches Neujahrsfest Rosch ha-Schana

Crossmedia Sa, 19.09.2020 - 17:48
Kardinal Reinhard Marx spricht bei einer Kundgebung des Zentralrats der Juden in Deutschland gegen Antisemitismus (Berlin, 14. September 2014).
Der Münchner Erzbischof Reinhard Marx hat zu dem am Freitag beginnenden jüdischen Neujahrsfest Rosch ha-Schana an den wachsenden Antisemitismus in Bayern erinnert.

Judentum in Deutschland

Crossmedia Sa, 08.08.2020 - 07:00
Dr. Josef Schuster Präsident Zentralrat der Juden
Seit fast sechs Jahren steht der Würzburger Josef Schuster schon als Präsident an der Spitze des Zentralrates der Juden in Deutschland. Im Gespräch mit dem Sonntagsblatt erläutert er, was ihm seit seinem Amtsantritt gut gelungen ist - und was nicht. Außerdem lobt er die Antisemitismusbeauftragten im Bund und in den Ländern und fordert mehr Zivilcourage ein, gerade auch im Freundeskreis.

Gedenktag für Opfer des Holocaust

Lea Schiller Don, 06.08.2020 - 07:00
Auschwitz Heinrich Bedford-Strohm
Es ist das erste Mal, dass Repräsentanten der evangelischen Kirche zusammen mit Juden und Sinti und Roma an die Opfer des Holocaust erinnern - in Auschwitz. Ihre Botschaft lautet: Gemeinsam einstehen gegen Menschenhass im Hier und Jetzt.

Holocaust-Gedenktag

Lea Schiller Fr, 31.07.2020 - 10:00
Vertreter der evangelischen Kirche, von Juden und Sinti und Roma werden erstmals gemeinsam in Auschwitz der Opfer des Nationalsozialismus gedenken.

Evangelischer Theologe und Kirchenmusiker

Larissa Launhardt Di, 09.06.2020 - 12:00
Ulrich Siegfried Leupold, den Dichter des Lieds "Er ist erstanden, Halleluja" (EG 116), das im Evangelischen Gesangbuch steht, kennen nur wenige Menschen. Als "Halbjude" floh er aus dem nationalsozialistischen Deutschland nach Kanada. Über die Geschichte seiner Verfolgung schwieg der evangelische Theologe und Kirchenmusiker bis zu seinem Tod.

178 antisemitische Vorfälle im Freistaat

Crossmedia Sa, 25.04.2020 - 17:30
Dr. Josef Schuster Präsident Zentralrat der Juden
Autor
Die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Bayern (RIAS Bayern) hat vergangenes Jahr 178 antisemitische Vorfälle im Freistaat registriert.

Yom HaShoah

Die Holocaust-Überlebende Leah Hasson lebt heute in Ramat Gan bei Tel Aviv.
Um 10 Uhr am Morgen des Yom HaShoah steht jedes Jahr ganz Israel für zwei Minuten still: Im ganzen Land heulen die Sirenen, die Züge bleiben stehen, ebenso die Autos auf den Autobahnen, die Passanten halten schweigend inne. In diesem Jahr war einiges anders. Die Initiative "Zikaron BaSalon" (Gedenken im Wohnzimmer) und ihre Antwort auf die Frage, wie Holocaust-Gedenken und Zeitzeugengespräche unter den Bedingungen der Corona-Pandemie aussehen können.

Israel und Corona

Markus Springer Mi, 08.04.2020 - 17:30
Jerusalem / Corona: Beter an der Klagemauer (Kotel).
Wie sieht es in der Osterzeit in Jerusalem aus? Die vielen heiligen Stätten der Heiligen Stadt sind seit Wochen geschlossen oder verwaist. Früher als Deutschland hat Israel entschlossene Anti-Corona-Maßnahmen ergriffen. Aber nicht alle machen mit. Zum Beispiel der Gesundheitsminister.

Religiöse Feiertage

Markus Springer Mi, 08.04.2020 - 10:20
Hans Leonhard Schäufelein, Abendmahl, 1515, Ulmer Münster.
Nicht Weihnachten, sondern Ostern ist das höchste Fest der Christenheit. Aber wie berechnet sich eigentlich der Ostertermin? Warum finden - wie zuletzt im Jahr 2019 - das jüdische Pessach und Ostern selten, aber immer wieder gleichzeitig statt? Und warum schert die orthodoxe Christenheit genau dann immer aus einem gemeinsamen Ostertermin aus? Ein Streifzug durch die verzwickte österliche Kalendergeschichte.

Judentum

Martina Klecha Don, 19.03.2020 - 12:09
Jüdisches Neujahrsfest
Juden in aller Welt feiern im September zwei Tage lang das Neujahrsfest Rosch Haschana. Das Jahr 5781 beginnt. Zwar nicht mit Party und Feuerwerk, aufregend ist der Jahresbeginn dennoch.

Gegenstände aus der NS-Zeit

Der NS-Staat nahm den Juden nicht nur die Würde und letztlich Millionen von ihnen das Leben, er bereicherte sich auch an ihnen. Bei "Judenauktionen" kauften die Deutschen jüdischen Hausrat. Die belasteten Objekte sind oft bis heute in Familienbesitz.

Steine zum Sprechen bringen

Jüdischer Friedhof in Baiersdorf
Autor
Etwa 1.300 Grabsteine sind auf dem jüdischen Friedhof in Baiersdorf zu finden, der älteste wahrscheinlich von 1561, der jüngste aus dem Jahr 1938. Wenn Susanne Talabardon durch die Reihen geht, dann fühlt sie sich "wie in einer großen Gruppe an Menschen, die alle miteinander reden", erklärt die Professorin für Judaistik an der Universität Bamberg. Zusammen mit ihren Studierenden versucht sie, nicht nur die Gräber zu erfassen, sondern auch deren Geschichten.

Nationalsozialismus

"Buch der Namen" in der Ausstellung des Yad Vashem-Instituts in der Gedenkstätte Auschwitz
75 Jahre nach dem Ende der nationalsozialistischen Diktatur bleibt die Erinnerung an die Opfer lebendig. In Hof haben Schülerinnen und Schüler dafür eine inzwischen preisgekrönte App entwickelt. Jetzt beteiligt sich die Arbeitsgruppe an der Planung für einen besonderen Erinnerungsweg durch die Stadt.

Filmtipp Lebensformen

Der gebürtige New Yorker Terry Swartzberg ist nicht besonders religiös aufgewachsen. Aber er hat sich schon früh für Menschenrechte und Gleichberechtigung eingesetzt. Als Journalist kam er nach Berlin und München. Hier macht er sich dafür stark, dass Juden und jüdisches Leben sichtbar sind. Er hält Vorträge, kümmert sich um Stolpersteine - und sammelt Kippas.