Karfreitag

"Von guten Mächten wunderbar geborgen"

Kreuzigung
"Weil Jesus am Kreuz geschrien hat und jämmerlich gestorben ist, wissen wir, wie nahe Gott ist, wenn wir heute selbst schreien. Wenn wir aus unserer Angst nicht mehr herauskommen, wenn wir die Einsamkeit verfluchen, wenn unsere wirtschaftliche Existenz zusammenbricht, wenn wir noch nicht einmal beim Sterben unserer Lieben die Hand halten dürfen." Die Karfreitags-Predigt des EKD-Ratsvorsitzenden Heinrich Bedford-Strohm.

Karfreitag & Ostern 2020

Hoffnung aus dem Osterei Herzogenaurach 2020
Mit dem Palmsonntag begann für Christinnen und Christen die wohl ungewöhnlichste Karwoche ihres Lebens: Eine ohne Kirche. Das ist für viele fast wie Weihnachten ohne Christmette. Doch die Gemeinden laufen in der Corona-Krise zur Höchstform auf und haben eine Menge Ideen für dieses alternative Osterfest - sowohl digital, als auch offline.

Gottesdienste in Bayern

Holz Nägel
Die Karfreitagspredigten der bayerischen Bischöfe haben Aufrufe für eine friedliche Verständigung der Religionen und Kulturen und zur tatkräftigen Unterstützung verfolgter Menschen bestimmt. In den Gottesdiensten gedachten die Christen an das Leiden und Streben Jesu am Kreuz. Deshalb schwiegen als Zeichen der Trauer in vielen Gemeinden die Glocken, manchmal war auch der Altar schwarz verhängt.

Predigt zum Karfreitag

Karfreitag Kreuzigung
"Auf der ganzen Welt ist noch viel zu wenig Rettung. Auch am Karfreitag wird geschossen, wird gestorben in unserer Welt. Auch heute leiden Menschen und werden zu Opfern. Wir können diesen Eindrücken nicht entkommen. Jedoch können wir dafür sorgen, dass sie nicht die einzige Nachricht bleiben." Lesen Sie hier die ganze Predigt zum Karfreitag aus der Erlangener Neustädter Kirche, von Pfarrer Wolfgang Leyk.

Jerusalem

Die renovierte Ädikula über dem Grab Christi in der Rotunde der Grabeskirche Jerusalem (Frühjahr 2017).
Die Grabeskirche in Jerusalem steht ziemlich sicher an jenem Ort, an dem Jesus begraben wurde. Der fragile "Status quo", wer von den in der Kirche vertretenen christlichen Konfessionen was wann in der Grabeskirche darf, sorgt regelmäßig für Ärger - besonders zu Ostern. Der "Status quo" ist auch das Ergebnis eines fast 1400 Jahre andauernden Ringens der Christenheit mit dem Islam und um Jerusalem.