Markus Söder

Gastbeitrag

Begegnung im Lore-Malsch-Haus in München
Zum Muttertagswochenende ist das seit Anfang März geltende Besuchsverbot in Alten- und Pflegeheimen, das in der Corona-Krise zum Schutz der Senioren beschlossen wurde, gelockert worden. Pädagoge Jan Steinbach, der das Evangelische Pflegezentrum "Lore-Malsch" im Südosten von München leitet, fühlte sich von der Politik überrumpelt. Ein Gastbeitrag.

Gläubige im Gebet vereint

Beten in der Kirche mit Kerzenlicht
Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder hat die Schirmherrschaft einer großen ökumenischen Gebetsaktion übernommen, die am vergangenen Mittwochnachmittag erstmals stattfand. Ab Mittwoch, 15. April, findet das Live-Gebet täglich statt. Wie man daran teilnehmen kann.

"Massive Einschränkung unserer Grundrechte"

Susanne Breit-Keßler Regionalbischöfin München
Die Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus in Bayern will die Staatsregierung um Ministerpräsident Markus Söder (CSU) von einem Monitoring begleiten lassen. Drei Menschen sollen diese ethisch-gesellschaftlich-juristische Beobachtung übernehmen: Die ehemaligen Oberlandesgerichtspräsidenten Christoph Strötz und Clemens Lückemann sowie Susanne Breit-Keßler, ehemalige Regionalbischöfin für München und Oberbayern, die dem neuen bayerischen Ethikrat vorsteht.

Politik & Ethik

Markus Söder Landessynode Bamberg
Sind die Corona-Beschränkungen vereinbar mit der Liberalität? Um die Maßnahmen ethisch zu spiegeln, will Ministerpräsident Söder ein Monitoring auflegen - unter Beteiligung der ehemaligen Münchner Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler.

Nach Kritik an Bürgermeisterkandidat Sahin

Die Türkische Gemeinde in Deutschland (TGD) hat die "anti-muslimischen Anfeindungen" gegen den CSU-Bürgermeisterkandidaten Sener Sahin innerhalb der CSU kritisiert. Nach Protesten aus dem CSU-Ortsverband in Wallerstein hatte der 44-Jährige seine Bewerbung zurückgezogen, nachdem er zuvor vom örtlichen Vorstand zur Kandidatur ermuntert worden war.

Gebet der Solidarität

Ministerpräsident Markus Söder (CSU) beim Gebet in der Münchner Hautpsynagoge
Mit einem gemeinsamen Gebet in der Münchner Hauptsynagoge Ohel Jakob hat der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) seine Verbundenheit mit der jüdischen Bevölkerung gezeigt. Antisemitismus und Rechtsextremismus seien kein Kavaliersdelikt, sagte er - und kritisierte besonders eine Partei.

2019: "Schätze des Glaubens"

2019 Kirchentag Hesselberg Altar
Mehr als 10.000 Menschen haben am Pfingstmontag auf dem Hesselberg den 68. Bayerischen Evangelischen Kirchentag gefeiert. Trotz des Dauernieselregens waren die Ränge auf der Wiese vor dem Evangelischen Bildungszentrum (EBZ) voll besetzt. Einer der beliebtesten Programmpunkte war die offene Gesprächsrunde mit Landesbischof Bedford-Strohm.

Asyl

Die Aufnahmeeinrichtung Oberfranken
Ministerpräsident Markus Söder (CSU) plant einen eigenen Asylplan für Bayern. Er beinhaltet nach Informationen des Bayerischen Rundfunks (BR) unter anderem Abschiebeflüge mit eigens vom Freistaat gecharterten Flugzeugen. So müsse man nicht warten, bis eine bundesweite Sammelabschiebung organisiert sei, erklärte der Ministerpräsident im BR. Der bayerische Asylplan solle heute (04.06.) vom Kabinett beschlossen werden.

Kreuze in bayerischen Behörden

Vier-Zentner-Kreuz: der Schwurgerichtsaal 600 im Nürnberger Justizpalast, in dem Weltgeschichte geschrieben wurde. Göring und andere Nazi-Größen saßen hier auf der Anklagebank.
Immer wieder wird das Kreuz zum Streitfall: Darf es in Schulen hängen? Hat es in bayerischen Amtsstuben seinen Platz? Eines der größten Kreuze überhaupt hängt im berühmten Gerichtssaal der Nürnberger Prozesse: 2,22 Meter hoch und vier Zentner schwer. Wie es dort hinkam, ist bis heute dubios.

Aktuelle Umfrage

Wahlen: Rotes Kreuz auf Papier
Sollte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) mit seinem Kreuz-Erlass eine möglichst langanhaltende und breite gesellschaftliche Debatte gewollt haben - es wäre geglückt. Nun stärkt ihm eine repräsentative Umfrage den Rücken im Auftrag des Bayerischen Rundfunks. Die Mehrheit der Bayern befürwortet demnach den Kreuz-Erlass des Kabinetts von Ministerpräsident Markus Söder: 56 Prozent der Wahlberechtigten sind dafür, 38 Prozent lehnen das Vorhaben ab.