Mittelmeer

Nothilfe im Mittelmeer

Bedford-Strohm
Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und bayerische Landesbischof, Heinrich Bedford-Strohm, und der Bürgermeister von Palermo, Leoluca Orlando, haben die Europäische Union (EU) aufgefordert, die Rettung von Bootsflüchtlingen wieder aufzunehmen. In einem gemeinsamen Appell riefen sie am Freitag in Palermo überdies dazu auf, die beschlagnahmten Schiffe privater Seenotretter umgehend freizugeben.

Kommentar

Die Regensburger Hilfsorganisation "Sea Eye" rettet in Seenot geratene Flüchtlinge im Mittelmeer.
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Die Idee, ein eigenes Rettungsschiff zu entsenden, wird innerhalb der evangelischen Kirche seit dem Kirchentag im Juni in Dortmund diskutiert. Eine Resolution der dortigen Teilnehmer hatte die EKD aufgefordert, mit einer eigenen Rettungsmission ein Zeichen zu setzen. Doch ist dies der richtige Weg oder könnte das Geld auf andere Weise effektiver für die Flüchtlinge eingesetzt werden? Ein Kommentar von Timo Lechner.

Flucht

Rettungsschiff auf dem Meer
Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) belässt es in Sachen Seenotrettung nicht bei politischen Appellen. Zusammen mit anderen Organisationen will sie ein eigenes Schiff ins Mittelmeer schicken, um Menschen vor dem Ertrinken zu retten. Der Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm hat Details zu dem Beschluss präsentiert.

#PalermoAppell

Bedford-Strohm
Der bayerische Landesbischof und Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, hat bei seinem Besuch auf Sizilien die EU-Staaten aufgefordert, für diesen Sommer eine "politische Notlösung" für die Seenotrettung im Mittelmeer zu organisieren. Sein Appell erhält Unterstützung aus Politik, Gesellschaft und den Kirchen.

Im Gespräch mit dem "Sea Eye"-Gründer

Der Regensburger Sea-Eye-Gründer Michael Buschheuer.
Die private Regensburger Rettungsorganisation "Sea-Eye" sticht wieder mit einem neuen Schiff in See. Nach viermonatiger Zwangspause könne die Rettung von schiffbrüchigen Flüchtlingen im Mittelmeer wieder aufgenommen werden, sagte "Sea-Eye"-Gründer Michael Buschheuer im Interview dem Evangelischen Pressedienst (epd).

Flüchtlingsrettung im Mittelmeer

»Liebe deinen Nächsten« von Peter Eickmeyer und Gaby von Borstel (Buchseite)
Flüchtlingsrettung im Mittelmeer als Comic-Reportage: Der Zeichner Peter Eickmeyer und die Journalistin Gaby von Borstel haben mit der "Aquarius" eine Rettungsmission auf dem Mittelmeer begleitet. In einer "Graphic Novel" erzählen sie davon, wie das Schiff Flüchtlinge vor dem Tod auf See bewahrte.