München

Interreligiöser Dialog

Martin Rötting Haus der Kulturen und Religionen München
Ein Haus für alle Religionen: Was in Städten wie Bern, Berlin und London schon existiert oder gerade konzipiert wird, plant ein interreligiös besetztes Projektteam derzeit mit Hochdruck für München. Martin Rötting ist Professor für "Religious Studies" in Salzburg und Vorstandsmitglied im Projekt "Haus der Kulturen und Religionen München". Er erklärt Konzept und Ziel des Vorhabens.

Medien und Justiz

Auftakt zur Initiative „Justiz und Medien – konsequent gegen Hass“ des Bayerischen Justizministeriums und der BLM
Autor
Medienunternehmen in Bayern können künftig leichter Strafanzeige wegen volksverhetzender Kommentare, Bedrohungen oder Hasspostings im Internet stellen. Einen entsprechenden Kooperationsvertrag unterzeichneten der bayerische Justizminister Georg Eisenreich (CSU) und der Präsident der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) Siegfried Schneider am Montag in München. "Erst anzeigen, dann löschen", müsse das Motto sein, um Hass im Internet wirkungsvoll zu bekämpfen, so Eisenreich.

125 Jahre JVA Stadelheim

Gefängnisseelsorger Felix Walter
Im Jahr 1894 wurde die Justizvollzugsanstalt Stadelheim errichtet, um die damals dauerüberfüllten Münchner Gefängnisse zu entlasten. 125 Jahre später sitzen 1.326 Menschen hier, in einer der größten deutschen Haftanstalten, in Untersuchungshaft. Der evangelische Pfarrer Felix Walter ist seit 13 Jahren als Seelsorger für sie da.

Nach dem Anschlag von Halle

2019 Kirchentag Hesselberg Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm2
Der bayerische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm hat am Freitagabend bei der Lichterkette auf dem Münchner Jakobsplatz rund um die Synagoge Ohel Jakob zum Einsatz gegen Rechtsextremismus und Antisemitismus aufgerufen.

Nationalsozialismus

Holocaust-Überlebender Ernst Grube, zu Hause in Regensburg.
Ernst Grube ist einer der Letzten, die aus eigener Erfahrung von der Vernichtung der europäischen Juden erzählen können. Als Holocaust-Überlebender besucht er Schulen, Kirchen und Demonstrationen und wird nicht müde, aktive Erinnerungsarbeit zu leisten. Mit Sorge blicke er heute auf die politische Entwicklung in Deutschland, sagt der 86-Jährige im Interview.

Reformation

Martin Luther auf dem Wormser Reichstag 1521. Der Stich aus dem Jahr 1557 vermerkt erstmals Martin Luthers (lediglich) legendären Satz: »Hier stehe ich, ich kann nicht anders, Gott helfe mir, Amen.«
Beim Bier gibt es keine Konfessionsgrenzen. Das zeigt die Geschichte des Münchner Bockbiers - und was diese wiederum mit Martin Luther zu tun hat. Vor 400 Jahren holte der katholische bayerische Herzog Maximilian einen Braumeister mit dem schönen Namen Elias Pichler aus dem protestantischen Einbeck in sein Hofbräuhaus, damit er kein "Ketzerbier" mehr importieren musste. Ein folgenreicher Biertechnologietransfer über Konfessionsgrenzen hinweg.

Theologie und Kunst

Frau malt Bild
Erst ein Vortrag, dann ins Museum: Jeden letzten Dienstag im Monat besprechen Experten und Interessierte in den Münchner Pinakotheken ein Kunstwerk - aus kunsthistorischer und theologischer Perspektive. Das Projekt "Bild und Botschaft" gibt es seit bald 30 Jahren.

Erste Hilfe für Gewaltopfer:

Kittelberger El Salvador Einweihung Traumazentrum 2019
Im Rahmen einer Partnerschaftsreise nach El Salvador hat die Münchner Stadtdekanin Barbara Kittelberger das neue Traumazentrum in der Hauptstadt San Salvador eingeweiht. Dort sollen Opfer von Gewalt und gescheiterte Flüchtlinge begleitet werden. Das Dekanat München pflegt seit 1992 enge Beziehungen zur Lutherischen Kirche von El Salvador.

Motto "Europäische Klänge"

Die fünf Organisten des Münchner Orgelsommers.
Orgelmusik quer durch Europa bietet der Münchner Orgelsommer vom 30. Juni bis 8. September. Bereits zum sechsten Mal laden die evangelischen Innenstadtkirchen kostenlos zu rund 30 Konzerten im Sommerloch ein. Was Wagners Ring mit James Bond zu tun hat, und welcher Special Guest aus Notre Dame erwartet wird, verrät das Programm.

Kommunalwahl-Kampagne: "Beteiligung ist Grundpflicht"

Mit einer Kampagne wirbt die Landeshauptstadt München für die Kommunalwahl 2020. Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) will damit dem Vertrauensverlust in demokratische Prozesse und Institutionen entgegenwirken, wie er am Mittwoch im Münchner Rathaus sagte. Die evangelische Stadtdekanin Barbara Kittelberger rief die Münchner Gemeinden mit ihren rund 255.000 Kirchenmitgliedern dazu auf, noch bewusster für demokratische Beteiligung zu werben.