Nürnberg

"Forever young"

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"Forever young", lautet das Motto des Jubiläums der Stiftung Evangelische Jugendarbeit in Bayern. Es soll Ausdruck dessen sein, was die Stiftung ausmacht: Eine junge Stütze für junge Menschen in der Jugendarbeit sein. Die "ewige Jugend" verspricht sie dabei nicht, aber sie möchte mit ihren Themen und Förderungen an dem dranbleiben, was die Jugend bewegt und braucht.

Umgang mit der Vergangenheit

Evangelische Marktkirche in Hannover
Der Marahrensweg in Hannover braucht einen neuen Namen, empfohl ein Beirat der niedersächsischen Stadt im vergangenen Herbst. Sein Namensgeber, der frühere evangelische Landesbischof August Marahrens, habe eine zu große Nähe zum NS-Staat gehabt. Eine Bürgerinitiative will die Umbenennung verhindern. Eine ähnliche Auseinandersetzung gab es vor Jahren bereits in Nürnberg und München.

Kunst

Michael Wolgemut
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Er war mehr als Dürers Lehrer. Und deswegen ist es den Organisatoren der großen Ausstellung zum 500. Todestag von Michael Wolgemut auch so wichtig, dies zum Titel zu nehmen. Denn der am 30. November 1519 in Nürnberg gestorbene Wolgemut bildete eben nicht nur den berühmten Renaissance-Künstler Albrecht Dürer aus, sondern unterhielt eine der größten und effektivsten Künstlerwerkstätten der Spätgotik.

Auf Tournee

Frontm3n
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Drei arrivierte Top-Musiker, die mit Gitarren und Stimmen in Clubs, Konzertsälen und sogar Kirchen unterwegs sind und bei Akustik-Shows die Hits ihrer einstigen Bands spielen: das sind die "Frontm3n", hinter denen sich Mick Wilson (10 CC), Peter Howarth (The Hollies) und Peter Lincoln (Sailor, Sweet) verstecken. Kennen gelernt haben sie sich in der Band der britischen Rock-Legende Cliff Richard, seit Jahrzehnten bekennender Christ, dessen Einstellungen auf die Musiker abgefärbt haben.

Thomas Zeitler

Sie will, dass die Menschen der nahenden Katastrophe ins Auge sehen: Die neue Umweltbewegung "Extinction Rebellion". Ihr hat sich auch ein Nürnberger Pfarrer angeschlossen. Die Klimaaktivisten der "Rebellion gegen das Aussterben" arbeiten mit drastischen Mitteln. Sie legen sich auf die Straße und stellen sich tot, verwenden bei ihren Aktionen Tierknochen oder Kunstblut, färben Wasser in Brunnen. Gewalt aber lehnen sie ab.

Politik und Glaube

Wolfram Steckbeck in der Lorenzkirche
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Wie politisch darf Kirche sein? Ein Thema, über das regelmäßig heiß diskutiert wird. In Nürnberg haben Statements zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Fragen bereits seit einem halben Jahrhundert ihren Platz im sakralen Raum: Im Oktober 1969 wurde der erste "Kommentargottesdienst" in der Lorenzkirche gefeiert. Ein Format, um das sich ein eifriges Team aus Ehrenamtlichen bemüht. Einer davon ist Wolfram Steckbeck, der weiß, warum der Kommentargottesdienst ewig aktuell ist.

Religionen

Rabbiner Daniel Alter
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Daniel Alter ist im Nürnberger Stadtteil Katzwang beim "Reichelsdorfer Keller" und dann in Frankfurt am Main aufgewachsen. Der 59-Jährige absolvierte eine Ausbildung zum Rabbiner durch das Abraham Geiger Kolleg in Potsdam und wurde im September 2006 ordiniert. Im Interview erklärt Daniel Alter jüdische Traditionen, spricht über das Verhältnis der Juden zum Islam und seine Erfahrungen mit Antisemitismus.

Kreativer, ökologischer, bunter

Verena Osgyan Grüne Nürnberg Oberbürgermeisterwahl
Grünen-Politikerin Verena Osgyan will die erste Frau auf dem Nürnberger Oberbürgermeister-Sessel werden, die Stadt ökologisch modernisieren und den Zusammenhalt stärken. Die gebürtige Rotherin sitzt seit 2013 im Landtag, ist stellvertretende Fraktionsvorsitzende sowie wissenschafts- und hochschulpolitische Sprecherin der Grünen. Ihre Funktion als Mitglied der evangelischen Landessynode möchte sie nutzen, um Ermessensspielräume in der Asylpolitik auszuloten, sagt sie im Interview.