Religion

Gastbeitrag

Demonstration auf dem Münchner Marienplatz zu Corona
Wir befinden uns im "Nebel der Pandemie" - meint der evangelische Theologe Matthias Pöhlmann. Der Beauftragte für Sekten- und Weltanschauungsfragen der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern kommentiert in seinem Gastbeitrag den Zusammenhang zwischen Corona-Krise und Verschwörungstheorien.

Kommentar

Minarett der Moschee in Duisburg-Marxloh.
Autor
Die Corona-Pandemie hat das öffentliche religiöse Leben in Deutschland über Wochen lahmgelegt. Doch in eine Sache ist Bewegung gekommen: Etwa 30 Moscheegemeinden in Deutschland hatten bisher eine Erlaubnis für den Muezzinruf – nun kamen viele Gemeinden dazu, die bisher vergebens dafür gekämpft hatten. Warum man beim Muezzinruf jedoch genauer hinhören sollte – kommentiert Helmut Frank.

Adhan: Die Aufforderung zum Gebet im Islam

Gebetsraum Moschee Nürnberg
Allahu Akbar - Gott ist am größten - so lautet der Beginn des islamischen Gebetsrufes. Seit Kirchen und Moscheen wegen der Corona-Pandemie geschlossen wurden, ist er an zahlreichen Orten Deutschlands zu hören.

Aus der Redaktion

Collage Glauben entdecken Fragen
Sie haben uns Ihre Fragen zu Gott, Glaube, Religion und Kirche geschickt. Wir beantworten sie in unserer Reihe "Den Glauben entdecken" im Print-Sonntagsblatt! Auf unseren sozialen Medienkanälen Instagram und Facebook finden Sie zudem wöchentlich Anregungen für Diskussionen und die Beschäftigung mit Ihrem persönlichen Glauben.

Osterlachen, Osterwasser, Osterkerze

Ostara von Johannes Gehrts, 1884.
Autor
Ostern ist das größte aller Feste im Kirchenjahreskreis. Jesus Christus ist auferstanden. Darum hoffen Christen auf das ewige Leben. Das Osterfest beginnt am Gründonnerstagabend mit einem Abendmahlsgottesdienst. Am Karfreitag ist Ruhe. Im Gottesdienst zu Jesu Todesstunde um 15 Uhr geht es um Jesu Sterben am Kreuz. In der Osternacht wird dann die Auferstehung Christi gefeiert.

Religiöse Feiertage

Hans Leonhard Schäufelein, Abendmahl, 1515, Ulmer Münster.
Nicht Weihnachten, sondern Ostern ist das höchste Fest der Christenheit. Aber wie berechnet sich eigentlich der Ostertermin? Warum finden - wie zuletzt im Jahr 2019 - das jüdische Pessach und Ostern selten, aber immer wieder gleichzeitig statt? Und warum schert die orthodoxe Christenheit genau dann immer aus einem gemeinsamen Ostertermin aus? Ein Streifzug durch die verzwickte österliche Kalendergeschichte.

Kommentar

Sandra Martin Mo, 30.03.2020 - 12:00
Digitale Vernetzung der Gemeindemitglieder
Autor
Die Corona-Krise treibt manche erstaunliche Blüte: Sie entlarvt Politik(er) und setzt in der Kirche schlummernde Potenziale frei, findet Sonntagsblatt-Redakteur Timo Lechner.

Ende der "Lindenstraße"

Lindenstraße Folge 1 Familie Beimer
Die "Lindenstraße" hat sich überlebt: Das ist die Meinung von Hans-Jürgen Luibl, Pfarrer und Professor am Institut für Christliche Publizistik in Erlangen. Die Serie, die 35 Jahre lang in der ARD lief und jetzt eingestellt wird, hat Luibl selbst viele Jahre lang angeschaut. Am kommenden Sonntag hält Luibl einen Gottesdienst zum Thema "Lindenstraße" in Erlangen.

Gegenstände aus der NS-Zeit

Der NS-Staat nahm den Juden nicht nur die Würde und letztlich Millionen von ihnen das Leben, er bereicherte sich auch an ihnen. Bei "Judenauktionen" kauften die Deutschen jüdischen Hausrat. Die belasteten Objekte sind oft bis heute in Familienbesitz.