Religionslehrer

Religionsunterricht

Kirche - das ist für viele die Pfarrerin oder der Pfarrer. Vielleicht noch der kirchliche Kindergarten. Der Religionsunterricht fristet in der Wahrnehmung allerdings oft ein Schattendasein. Dabei ist er laut Experten eine wichtige Schnittstelle.

Unterricht und Corona

Matthias-Grünewald-Gymnasium Würzburg Tür Spiegelung
Bayerische Lehrkräfte sehen sich während der Corona-Krise mit ungekannten Herausforderungen konfrontiert. Doch welche Chancen ergeben sich durch das Unterrichten aus der Ferne? Ist die digitale Form womöglich sogar die effektivere? Wie der Schulalltag aktuell gemeistert wird und welche besondere Rolle der Religionsunterricht dabei einnimmt, hat Sonntagsblatt.de im Gespräch mit der Würzburger Schulbeauftragten und einem Gymnasiallehrer herausgefunden.

Die Kirche bleibt im Dorf

Evangelisches Bildungszentrum Bayern Landeskirche
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Trotz zurückgehender Zahlen wird in den evangelischen Gemeinden Bayerns das Licht nicht ausgehen. Denn auch mit der neuen Landesstellenplanung - der Verteilung der evangelischen Pfarrer, Diakone, Religions- und Sozialpädagogen sowie Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker in Bayern - wird weiterhin im landeskirchlichen Durchschnitt eine Pfarrerin oder ein Pfarrer auf 1.545 Gemeindemitglieder kommen, wie der kirchliche Personalchef Stefan Reimers dem Evangelischen Pressedienst epd sagte.

Menschen mit Behinderung

Ilona Nord, Evangelische Theologie II.
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An ihren Religionslehrer denkt Ilona Nord sehr gern zurück: "Er verstand es, mit uns in einer tollen Atmosphäre über biblische Geschichten zu sprechen." Erst heute weiß die evangelische Theologin von der Uni Würzburg, wie stark dieser Mann sie geprägt hat. Er war blind und stand am Beginn ihrer Beschäftigung mit Inklusion.