Soziales

Nach 19 Jahren

Heinrich Götz im Dachgarten des Augsburger Diakonissenhauses
Als Heinrich Götz 2000 als Leiter des Augsburger "Diako" anfing, arbeiteten dort 150 Diakonissen. Heute sind es nur noch 39 evangelische Schwestern. Wie er mit der Veränderung umgegangen ist und warum sich Spiritualität und Ökonomie nicht ausschließen, erklärt der 66-Jährige anlässlich seiner Verabschiedung in den Ruhestand am 27. Juli 2019 im Interview.

Kommentar

Hausaufgabenhilfe: Betreuerin und Kinder mit Migrationshintergrund.
Apokalyptiker haben derzeit Konjunktur. Migration gleich Volkstod gleich Weltuntergang, krakeelen die einen. Für die anderen liegt die Apokalypse im Klimawandel. Weltuntergänge sind meist ausgeblieben, zeigt ein Blick in die Geschichte. Der soziale Kitt in der Gesellschaft bröckelt aber ganz konkret. Und für Ehrenamtliche ließe sich hier und heute relativ leicht relativ viel tun.

Nachhilfe

Autor
Wenn andere Schülerinnen und Schüler ihr Wochenende starten oder Ferien haben, büffelt Vanessa S. weiter den Prüfungsstoff für Mathe, Deutsch und Englisch. Sie will unbedingt den qualifizierten Hauptschulabschluss schaffen. Dafür nutzt die 15-Jährige Nürnbergerin das Angebot "Chancen für junge Menschen" der Stadtmission Nürnberg.

Senioren

Diakonie Weißenburg-Gunzenhausen zeigt ihr neues Zentrum
Autor
"Wo geht’s zur Diakonie?" Bis vor wenigen Monaten gab es auf diese Frage mindestens vier Antworten in Weißenburg. Denn an so vielen Standorten waren bis vor Kurzem noch Geschäftsstelle, Pflegestationen und weitere Einrichtungen in der Stadt verteilt. Seit im November 2018 die Mitarbeiter der Diakonie Weißenburg-Gunzenhausen sowie die Senioren der Tagespflege und die Besitzer der Wohnungen eingezogen sind, gibt es eine einzige Antwort.

Frieden

Flaggen
Thomas Zeitler ist Pfarrer des Lorenzer Laden (LoLa), einem evangelischen Weltladen in der Nürnberger Altstadt. In Aktionen und Projekten setzt er sich dort mit einem Team aus Ehrenamtlichen für weltweite Gerechtigkeit und eine solidarische Gemeinschaft ein. Ob eine Weltflagge, die alle Menschen hinter sich vereint, dabei helfen könnte? Ein Interview.

Kommentar

Ehrenamtliches Engagement in der Flüchtlingsarbeit
Ehrenamtliche in Asylhelferkreisen haben oft den Eindruck, gegen Windmühlen zu kämpfen: Zu viel, zu schwerfällige, zu restriktive Bürokratie macht häufig mühevolle Kleinarbeit wieder zunichte. Manch einer wirft entnervt das Handtuch. Wie wertvoll aber gerade das Engagement in der Flüchtlingsarbeit ist, zeigt jetzt eine Untersuchung des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung.