Transitzentrum

Unterbringung für Geflüchtete

Transitzentrum für Flüchtlinge in der Zeißstraße in Regensburg
Seit Wochen werden in der politischen Diskussion um den Umgang mit Asylsuchenden unterschiedliche Begriffe verwendet. Viele dürften dabei längst den Überblick verloren haben, was sie eigentlich bedeuten und ob sie überhaupt Unterschiedliches meinen. Vor allem Flüchtlingshelfern ist die Unterbringung in Anker-Zentren & Co. ein Dorn im Auge. Sie halten die Begriffe für schönfärberisch. Denn eigentlich seien die Einrichtungen nichts anderes als große Flüchtlingslager. Hier finden Sie eine Definition der aktuell verwendeten Begriffe:

Asyl & Politik

Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm
Nach harten Auseinandersetzungen zwischen CDU und CSU über die Asylpolitik liegt eine Einigung auf dem Tisch. Doch der Weg bis dahin war steinig. Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm befürchtet, dass der Regierungsstreit der politischen Kultur nicht guttut, und fordert die Parteien zu mehr Sachlichkeit auf.

Asyl

Transitzentrum für Flüchtlinge in der Zeißstraße in Regensburg
Vor drei Monaten wurde in Regensburg und vor zwei in Deggendorf ein Transitzentrum für Flüchtlinge eröffnet. Solche Zentren gibt es bereits in Ingolstadt-Manching und Bamberg. Hier landen Asylbewerber, die laut bayerischer Staatsregierung "eine geringe Bleibeperspektive" haben, das heißt, ihre Chance auf Asyl liegt unter 50 Prozent. In den Zentren befindet sich alles unter einem Dach, von der Erstaufnahme bis zu Ausreiseeinrichtungen. Mit der Folge, dass Flüchtlinge unter Umständen jahrelang isoliert bleiben, kritisierte der frühere Kirchenasylkoordinator der Landeskirche, Stephan Theo Reichel, bei einer Podiumsdiskussion des Evangelischen Bildungswerks in Regensburg.