Kirche und Kirchenpolitik

Kirchenjubiläum

 Brigitte Liwanetz (l.) und Pfarrerin Lisa Weniger
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Wenn eine Kirche gleich drei Namenspatrone, darunter ein besonders schillernder, und eine "fürstliche Kinderloge" hat, sind das zwei gute Gründe, das Haus näher zu betrachten. Und weil die Albanus-Kirche in Reichenschwand in diesem Jahr 600 Jahre alt wird, kommt ein dritter hinzu.

Landessynode in Schwabach

"Seien wir keine Thermoskanne, die nach innen wärmt und nach außen kalt ist", wirbt Synodalpräsidentin Preidel für eine "evangelische Energiewende".
"Seien wir keine Thermoskanne", wirbt Synodalpräsidentin Annekathrin Preidel vor Beginn der Landessynode für eine "evangelische Energiewende": also keine Kirche, die nach innen wärmt und nach außen kalt ist. Das "Parlament" der evangelischen Landeskirche tagt von 15. bis 19. April im mittelfränkischen Schwabach zum Thema "Missonarisch Kirche". Für Preidel heißt das: Wärme ausstrahlen, Energie überfließen lassen. Oder kurz: keine Thermoskanne sein.

Ökumene

Brot und Wein als Gabe zum Abendmahl
Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick hat den Brief von sieben Bischöfen an den Vatikan verteidigt. Darin zweifeln sie die Rechtmäßigkeit des Zugangs von protestantischen Ehepartnern zur Kommunion an. Ende Februar hatte die katholische deutsche Bischofskonferenz beschlossen, eine pastorale Handreichung für das Abendmahl von Ehepaaren unterschiedlicher Konfession auf den Weg zu bringen.

Pfarrer und Kirchen

Pfarrer Peter Söder und Kirchenmuseums-Schriftführer Michael Frohmader
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Wenn in Münchaurach mit dem Klosterfrühling am 29. April die Aktion "Leben hält innen Hof" startet, ist das der letzte Schritt des Sanierungsmarathons in der kleinen Gemeinde im Dekanat Erlangen mit seiner Klosterkirche. Die Reihe mit Konzerten, Kino und Kulinarischem hat es in sich: Und die Ideen gehen dem Kirchenmuseumsverein nicht aus.

Predigt

Einzug Jesu in Jerusalem
Die Gottesdienste an Palmsonntag erinnern an den Einzug Jesu in Jerusalem. Er saß auf einem Esel, erzählen die Evangelisten, und die Menge jubelte ihm zu. Eine friedliche Szene, ohne Gewalt. In der christlichen Kirche wurde die Botschaft Jesu von der Gewaltlosigkeit aber schon bald verdunkelt. Evangelische Morgenfeier von Pfarrer Werner Küstenmacher, Gröbenzell.

Zukunft der Kirche

Die bayerische Landeskirche verändert sich. Allein 2016 hat sie rund 48.500 Mitglieder verloren. Gründe dafür sind die demografische Entwicklung, aber auch die fortschreitende Säkularisierung der Gesellschaft. Andererseits gehören in Bayern immer noch rund 2,4 Millionen Menschen der evangelischen Kirche an – so viele wie im Jahr 1970. Während die Kirche damals nur 1.400 Pfarrerinnen und Pfarrer zählte, ist die Zahl inzwischen auf rund 2.400 angewachsen. Der Reformprozess "Profil und Konzentration" untersucht diesen Wandel – und möchte Anstoß geben für Veränderungen.

"Kirche in Bayern"

Die evangelisch-lutherische Kirche in Bayern hat die neue Kirchenreform "Profil und Konzentration" auf den Weg gebracht. Während in manchen Orten die Sorge um sich greift, Personal oder Ressourcen zu verlieren, fruchten die Impulse zur Reformation im 21. Jahrhundert bereits jetzt in anderen Gemeinden. In der Nürnberger Innenstadt verstärken die Gemeinden St. Sebald und St. Egidien ab dem Frühjahr ihre Zusammenarbeit.

Reformprozesses "Profil und Konzentration"

Martin Brons und Annette Lichtenfeld
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Während sich vielerorts Kirchengemeinden und Geistliche in Bayern fragen, wie man die "Strategischen Leitsätze" des im März 2017 auf der Landessynode in Coburg angestoßenen kirchlichen Reformprozesses "Profil und Konzentration" (PuK) in die Tat umsetzt, bleibt man in Nürnberg gelassen: Vier Gemeinden der Innenstadt setzen schon seit rund zehn Jahren gemeinsame Konzepte in die Tat um.

Fachstelle FrauenWerk Stein

Wegweiser beim FrauenWerk Stein
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Sie hängen derzeit etwas in der Luft, die Damen vom FrauenWerk Stein: Zwar wissen Geschäftsführerin Michaela Wachsmuth und Leiterin Andrea König bereits seit einigen Monaten, dass die seit Jahren in Stein angesiedelte Fachstelle für Frauenarbeit zum 1. Januar 2019 ins Amt für Gemeindedienst nach Nürnberg eingegliedert wird. Wie die Arbeit für die vier Referentinnen dort dann aber weiter geht und wie sich das FrauenWerk neu aufstellen kann – man weiß nur, dass man nichts weiß.