Kirche und Kirchenpolitik

Pietismus und Kirche

Die Nikolaikirche in Bächingen
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Es wirkt ein wenig wie das kleine gallische Dorf: Mitten im katholischen Dillinger Land hat sich der 1.350-Einwohner-Ort Bächingen seine althergebrachte evangelische Identität bewahrt. Die pietistisch geprägte konfessionelle Kultur früherer Tage wirkt noch heute nach, sagt der Historiker Johannes-Moosdiele-Hitzler.

Der Funke springt auch online über

Musiker und Theologen werden in der Corona-Krise kreativ
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Zu den von der Corona-Krise wirtschaftlich mit am stärksten gebeutelten Personen gehören die Künstler. Zwar empfinden viele diese Zeit als inspirierend, sich auf digitalen Wegen einem Publikum darzustellen. Aber davon wird der Kühlschrank nicht voll. Wie ein Blick auf die regionale Künstler-Szene zeigt, wird mancher auch beim Sammeln von Spenden kreativ – und auch so mancher Theologe stimmt mit ein.

Die Million rückt immer näher

Orgelpfeifenpaten in St. Matthäus Erlangen
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Eine Million Euro kostet die neue Orgel der Matthäus-Kirche in Erlangen. Seit rund zehn Jahren ist die Gemeinde ganz schön kreativ, wenn es um das Sammeln von Spendergeldern geht. Mittlerweile gibt es sogar Patenschaften für Orgelpfeifen, die man erwerben kann.

Wenrich Slenczka

Ab dem 1. Mai hat das evangelische Dekanat Würzburg einen neuen Chef: Den bisherigen Dekan aus Weiden, Wenrich Slenczka. Wie vielen anderen bleibt Slenczka wegen der Corona-Pandemie eine offizielle Amtseinführung versagt. Wie er sich die Arbeit vorstellt, was eine gelingende Ökumene mit Frankenwein zu tun hat und wie er trotz der aktuellen Ausgangsbeschränkungen Kontakte knüpfen will, erzählt der 55-Jährige im Gespräch mit dem Sonntagsblatt.

Aus der Redaktion

Collage Glauben entdecken Fragen
Sie haben uns Ihre Fragen zu Gott, Glaube, Religion und Kirche geschickt. Wir beantworten sie in unserer Reihe "Den Glauben entdecken" im Print-Sonntagsblatt! Auf unseren sozialen Medienkanälen Instagram und Facebook finden Sie zudem wöchentlich Anregungen für Diskussionen und die Beschäftigung mit Ihrem persönlichen Glauben.

Bayern

Tisch Bank leer Gastronomie Lokal Restaurant Cafe Krise
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Besonders die Beschäftigten in der Gastronomie brauchen jetzt Hilfe in Form eines Corona-Zuschlags, erklärt die stellvertretende kda-Leiterin Sabine Weingärtner im Interview. Der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt, eine Einrichtung der bayerischen evangelischen Landeskirche, hat in der Corona-Krise verschiedene Angebote ins Leben gerufen, um Menschen in ihrem Beruf zu begleiten.

"Als 'großer Tanker' haben wir mehr Stabilität in der Krise"

Mathias Hartmann Rektor Diakoneo
Die Corona-Krise hinterlässt auch bei Diakoneo seine Spuren. Es fehlen Einnahmen in Millionenhöhe, sagt der Vorstandsvorsitzende und Rektor des evangelischen Sozialunternehmens, Mathias Hartmann, im Interview. Trotzdem sei die Krise momentan keine existenzielle Bedrohung für Diakoneo.

Gastbeitrag

Abendmahl online feiern Gottesdienst evangelisch Laptop
Derzeit wird diskutiert über die Frage, ob ein Gottesdienst online gefeiert werden kann. Die Münchner Theologieprofessoren Reiner Anselm und Christian Albrecht erklären, welche Elemente für einen Gottesdienst unverzichtbar sind.

"Kirche in Bayern"

Ausgangssperre, der Shutdown sozialer Kontakte und Hamsterkäufe: Die Corona-Pandemie trifft am härtesten die Menschen, die ohne Obdach sind und in Armut leben. Um dem entgegen zu wirken und die Versorgung zu gewährleisten bietet die Nürnberger Innenstadtgemeinde St. Sebald jetzt wöchentlich ein "Frühstück to Go" an. Mit allen Sicherheiten und erfinderischen Mitteln, um eine risikofreie Ausgabe von Lebensmitteln an Bedürftige zu ermöglichen.

Beschränkungen wegen Coronavirus

Aufnahme Gottesdienst Ostern 2020 Online Streaming Kirche Kammerstein
Die Kirchen in Deutschland fordern eine Lockerung der Corona-Beschränkungen auch für Gottesdienste. Sie erhoffen sich ein Entgegenkommen der Bundesregierung in den am Freitag (17. April) stattfindenden Gesprächen mit christlichen, jüdischen und muslimischen Religionsgemeinschaften.

Alternative Gottesdienstformen

"Drive-In-Gottesdienst" Hildesheim
In Hildesheim haben rund 400 Menschen einen ungewöhnlichen Gottesdienst gefeiert. Die Gläubigen saßen in ihrem Auto auf einem großen Volksfestplatz, der Pfarrer fuhr mit einem Art "Papamobil" durch die Reihen. Wie es zu dem "Drive-In-Gottesdienst" kam und wie er ablief.

Kirche & Diakonie

Christina Geisler Fr, 10.04.2020 - 09:56
Spende
Die bayerische evangelische Landeskirche (ELKB) ruft zu Spenden für Menschen in Notlagen auf. Die Gelder kämen sowohl der Bewältigung der Corona-Krise in Bayern zugute, aber auch den weltweiten Partnerkirchen der bayerischen Landeskirche, heißt es. Jeden gespendeten Euro will die ELKB verdoppeln.

Ostern anders

Gefeiert wird zuhause und Ostereier bemalen gehört auch dazu
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Abendmahlsfeier am Karfreitag, Osternacht und -gottesdienste - auch zu diesen gerne gefeierten Kirchenfesten werden wegen der Corona-Krise die Kirchen geschlossen bleiben. Ein herber Schlag in Zeiten, in denen die frohe Botschaft vom Sterben und Wiederaufstehen vielleicht schwerer über die Lippen kommt als sonst. Die Regionalbischöfe im Kirchenkreis Nürnberg haben trotzdem gute Worte gefunden. Und die Gemeinden in der Region lassen sich allerhand einfallen.

Karfreitag & Ostern 2020

Hoffnung aus dem Osterei Herzogenaurach 2020
Mit dem Palmsonntag begann für Christinnen und Christen die wohl ungewöhnlichste Karwoche ihres Lebens: Eine ohne Kirche. Das ist für viele fast wie Weihnachten ohne Christmette. Doch die Gemeinden laufen in der Corona-Krise zur Höchstform auf und haben eine Menge Ideen für dieses alternative Osterfest - sowohl digital, als auch offline.

Amt für Gemeindedienst (AfG)

 Gudrun Scheiner-Petry, Andrea König, Birgit Keitel und Eva Glungler haben die Frauenarbeit der ELKB im Blick.
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Die "Fachstelle für Frauenarbeit" in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern gibt es als solche nicht mehr. Die Aufgaben und die Angebote aber. Und am Amt für Gemeindedienst (AfG) in Nürnberg werden die frauenspezifischen kirchlichen Themen seit rund einem Jahr nicht nur verwaltet, wie Leiterin Gudrun Scheiner-Petry erklärt. Im Gespräch mit dem Sonntagsblatt erklären die Chefin und drei Referentinnen, woran dort so alles getüftelt wird.