Kirchenkreis Ansbach-Würzburg

"Als 'großer Tanker' haben wir mehr Stabilität in der Krise"

Mathias Hartmann Rektor Diakoneo
Die Corona-Krise hinterlässt auch bei Diakoneo seine Spuren. Es fehlen Einnahmen in Millionenhöhe, sagt der Vorstandsvorsitzende und Rektor des evangelischen Sozialunternehmens, Mathias Hartmann, im Interview. Trotzdem sei die Krise momentan keine existenzielle Bedrohung für Diakoneo.

"Am Ende ist man doch allein":

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Uschi Hartberger ist seit mehr als 25 Jahren ihre eigene Chefin. An der Würzburger Musikhochschule lehrt sie eine Methode zur Schulung der Körperhaltung und ist in einer eigenen Praxis tätig. Im Moment sind beide geschlossen, was Hartberger einen drastischen Umsatzeinbruch beschert. Wie so viele Selbstständige, beantragte sie Soforthilfe. Dass es die gibt, ist ohne Zweifel gut, sagt sie. Alleingelassen fühlt sich die 62-Jährige dennoch.

Unterricht und Corona

Matthias-Grünewald-Gymnasium Würzburg Tür Spiegelung
Bayerische Lehrkräfte sehen sich während der Corona-Krise mit ungekannten Herausforderungen konfrontiert. Doch welche Chancen ergeben sich durch das Unterrichten aus der Ferne? Ist die digitale Form womöglich sogar die effektivere? Wie der Schulalltag aktuell gemeistert wird und welche besondere Rolle der Religionsunterricht dabei einnimmt, hat Sonntagsblatt.de im Gespräch mit der Würzburger Schulbeauftragten und einem Gymnasiallehrer herausgefunden.

Hate Speech und Frust

Demokratieforscher Christoph Mohamad-Klotzbach
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Die Warnzeichen mehren sich: Immer mehr Bürger sind antidemokratisch eingestellt, Rassismus und Rechtsextremismus verbreiten sich, Hate Speech schreckt davon ab, sich politisch zu engagieren. Ist unsere Demokratie gefährdet? "Wir müssen auf jeden Fall wachsam sein", sagt dazu Demokratieforscher Christoph Mohamad-Klotzbach im Gespräch mit dem Sonntagsblatt. Der 38-Jährige analysiert an der Universität Würzburg unterschiedliche Vorstellungen von Demokratie.

Armut

Altersarmut Frau Mülleimer Armut
Alma K.* ist 55 Jahre alt. Sie kommt aus einer großbürgerlichen Familie, doch sie lebt heute in Armut. Ihr psychisches Leiden hat die Frau schon vor Jahren erwerbsunfähig gemacht, heute sammelt sie Pfandflaschen, wühlt in Mülleimern und prostituiert sich, um sich über Wasser zu halten. Manchmal schaut sie in der Bahnhofsmission vorbei, vor allem Nachts, und sucht dort aufbauende Gespräche. Alma K. ist spielsüchtig. Sie bräuchte Hilfe und fordert Würde ein. Ein Gesprächsprotokoll:

Digitalisierung

Seniorin am Smartphone
Im Frühjahr 2000 eröffnete in Würzburg eines der bayernweit ersten Internetcafés für Senioren. Die Ehrenamtlichen rund um den inzwischen 82-jährigen Herbert Schmidt führen ältere Mitbürger behutsam an Computer und Internet heran. In diesem Jahr feiert die Einrichtung ihr 20-jähriges Bestehen. Die Themen haben sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten deutlich weiterentwickelt: die Fragen zu Laptop, Tablet und Smartphone sind heute viel vielschichtiger.

Neue Forschungserkentnisse

Biene sammelt Nektar
Vermutungen über die Honigbiene, die bereits vor 80 Jahren gestellt wurden, haben sich bewahrheitet: Bienen tanzen - je nach Art - in verschiedenen Dialekten, um ihren Völkern mitzuteilen, wo sich die nächste Futterquelle befindet. Ein Forschungsteam aus Deutschland und Indien hat herausgefunden, wo und wie sich die Tänze unterscheiden.