Digitales und Medien

Fernsehen

Lindenstraße Folge 1 Familie Beimer
Die Fernsehkritik sagte der "Lindenstraße" 1985 ein schnelles Ende voraus. Doch die Serie wurde zum Dauerbrenner. Nach fast 35 Jahren ist nun tatsächlich Schluss: Die letzte Folge mit dem Titel "Auf Wiedersehen" läuft am 29. März im Ersten - und erstmals verrät die ARD vorab nichts zum Inhalt.

Ende der "Lindenstraße"

Lindenstraße Folge 1 Familie Beimer
Die "Lindenstraße" hat sich überlebt: Das ist die Meinung von Hans-Jürgen Luibl, Pfarrer und Professor am Institut für Christliche Publizistik in Erlangen. Die Serie, die 35 Jahre lang in der ARD lief und jetzt eingestellt wird, hat Luibl selbst viele Jahre lang angeschaut. Am kommenden Sonntag hält Luibl einen Gottesdienst zum Thema "Lindenstraße" in Erlangen.

Flüchtlingskrise

Pastorin Annette Behnken ARD Wort zum Sonntag
Nach ihrem deutlichen "Wort zum Sonntag" muss sich die ARD-Pastorin Annette Behnken gegen Kritik wehren. In ihrer vierminütigen Ansprache am Samstagabend hatte sie die Flüchtlingspolitik von EU und Türkei mit den Worten "Ich könnte kotzen" kommentiert. Obwohl Behnken viel Zuspruch erhalten hat, regte sich seitens der AfD der Vorwurf der "Volksverhetzung".

Ausbildungsstätte in Berlin

Evangelische Journalistenschule Berlin Ausbildung journalismus
Der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) will bei seiner Sitzung am 28. Februar in Hannover über die von der Schließung bedrohte Evangelische Journalistenschule (EJS) in Berlin beraten. Währenddessen wächst der Kreis der Unterstützerinnen und Unterstützer für die Alumni-Initiative "EJS retten" auf mehr als 1.100 Publizisten und Theologen. 16 deutsche Journalistenschulen und Akademien appellieren ebenfalls an die EKD.

Soziales Internet

Wie können Senioren sicherer im Internet surfen?
Die Menschen erwarten von der Kirche mehr Orientierung auf dem Gebiet der Digitalisierung. Das hat Professorin Galia Assadi bei der Landeskonferenz Alter der evangelischen Kirche in Bayern unterstrichen. Sie hielte es für gut, wenn sich die Kirche sich klar positionieren würde, welche Entwicklungen verantwortbar sind, und Leitlinien setzen würde.

Öffentlich-rechtlicher Rundfunk

Journalist Medien Kameramann Arbeit Journalismus Rundfunk Fernsehen TV
Angesichts von Drohungen gegen freie Journalisten hat der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) betont, dass Medien als deren Auftraggeber für Schutz sorgen müssten. Hintergrund sind Drohungen gegen den freien Journalisten Danny Hollek im Zusammenhang mit der "Umweltsau"-Satire des WDR und Vorwürfe des freien Journalisten Richard Gutjahr, der Bayerische Rundfunk (BR) habe ihn im Kampf gegen rechtsextreme Hasskampagnen alleingelassen.

Medien

2019 Kirchentag Hesselberg Kreuz Kamera
Eine neue Internetseite bündelt ab sofort Informationen über kirchliche und religiöse Sendungen der ARD. Auf "Gottesdienste.ard.de" finden Zuschauer und Zuhörer Details zu den entsprechenden Angeboten in den Programmen des Senderverbunds. Die ARD arbeitet dafür mit der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der katholischen Deutschen Bischofskonferenz zusammen.

Medien und Justiz

Auftakt zur Initiative „Justiz und Medien – konsequent gegen Hass“ des Bayerischen Justizministeriums und der BLM
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Medienunternehmen in Bayern können künftig leichter Strafanzeige wegen volksverhetzender Kommentare, Bedrohungen oder Hasspostings im Internet stellen. Einen entsprechenden Kooperationsvertrag unterzeichneten der bayerische Justizminister Georg Eisenreich (CSU) und der Präsident der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) Siegfried Schneider am Montag in München. "Erst anzeigen, dann löschen", müsse das Motto sein, um Hass im Internet wirkungsvoll zu bekämpfen, so Eisenreich.

Digitalisierung

Elke Wagner Soziologie Professorin Würzburg
Elke Wagner ist Professorin für Spezielle Soziologie an der Universität Würzburg - und beschäftigt sich seit Jahren mit medialen Phänomenen. In ihrem neuen Buch "Intimisierte Öffentlichkeiten" hat sie sich mit den Pöbeleien, Shitstorms und Emotionen auf Facebook beschäftigt. Für sie war dabei eine der zentralen Frage, wie aus den oft hochemotionalen Debatten im Netz schließlich Hasskommunikation wird.