Leute und Panorama

Unterstützung von Senioren und Kranken

Senioren und chronisch Kranke sind in der Corona-Krise auf Unterstützung angewiesen, denn für sie kann das Virus lebensbedrohlich werden. Überall im Land bilden sich darum Initiativen und Nachbarschaftsprojekte, um die Versorgung besonders gefährdeter Menschen sicherzustellen. Wie etwa die "Spontanhilfe Corona" in der bayerischen Landeshauptstadt funktioniert, erklärt Petra Mühling vom Verein "Münchner Freiwillige - Wir helfen" im Interview.

Corona & Kirche

Axel Piper, Regionalbischof des Kirchenkreises Augsburg und Schwaben
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Die Corona-Pandemie bietet nach Ansicht des evangelischen Regionalbischofs Axel Piper eine Chance, sich wieder auf die wichtigen Dinge im Leben zu konzentrieren. Theologisch betrachtet könne so eine Gesundheitskrise aber auch die Erkenntnis bedeuten, "dass wir Menschen eben nicht alles im Griff haben". Was der Ausnahmezustand für Gemeinden und ihre Mitglieder bedeutet, erklärt Piper im Interview.

Coronavirus

Die zahlreichen Beschränkungen infolge der Corona-Pandemie sind auch für Kleinunternehmer folgenreich. Eine Floristin aus Bayern hat deshalb über Facebook eine ungewöhnliche Aktion gestartet - und überwältigende Reaktionen erhalten. Das Sonntagsblatt hat mir ihr gesprochen.

Armut

Altersarmut Frau Mülleimer Armut
Alma K.* ist 55 Jahre alt. Sie kommt aus einer großbürgerlichen Familie, doch sie lebt heute in Armut. Ihr psychisches Leiden hat die Frau schon vor Jahren erwerbsunfähig gemacht, heute sammelt sie Pfandflaschen, wühlt in Mülleimern und prostituiert sich, um sich über Wasser zu halten. Manchmal schaut sie in der Bahnhofsmission vorbei, vor allem Nachts, und sucht dort aufbauende Gespräche. Alma K. ist spielsüchtig. Sie bräuchte Hilfe und fordert Würde ein. Ein Gesprächsprotokoll:

Digitalisierung

Seniorin am Smartphone
Im Frühjahr 2000 eröffnete in Würzburg eines der bayernweit ersten Internetcafés für Senioren. Die Ehrenamtlichen rund um den inzwischen 82-jährigen Herbert Schmidt führen ältere Mitbürger behutsam an Computer und Internet heran. In diesem Jahr feiert die Einrichtung ihr 20-jähriges Bestehen. Die Themen haben sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten deutlich weiterentwickelt: die Fragen zu Laptop, Tablet und Smartphone sind heute viel vielschichtiger.

Gegenstände aus der NS-Zeit

Der NS-Staat nahm den Juden nicht nur die Würde und letztlich Millionen von ihnen das Leben, er bereicherte sich auch an ihnen. Bei "Judenauktionen" kauften die Deutschen jüdischen Hausrat. Die belasteten Objekte sind oft bis heute in Familienbesitz.

Christlich-jüdische Aktion

Woche der Brüderlichkeit 2020
Selbstverständliche Zivilcourage und ein eindeutiges Vorgehen gegen Antisemitismus, Antiislamismus und Rassismus wurden bei der Eröffnungsveranstaltung der christlich-jüdischen "Woche der Brüderlichkeit" in Nürnberg gefordert. Das diesjährige Motto "Tu deinen Mund auf für die anderen" müsse als Grundsatz für alle gelten.

Theater im Landeskirchlichen Archiv

Schüler des Nürnberger Melanchthon-Gymnasiums
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Es ist über 200 Jahre her, dass das Schauspiel »Edelmuth in Niedrigkeit« aufgeführt wurde. Dabei ist die Geschichte des Gärtnerjungen »Töffel«, der die Standesschranken seiner Zeit überwindet, ganz aktuell, findet Sabine Reichert vom Landeskirchlichen Archiv (LAELKB) in Nürnberg. Sie präsentiert ihren Fund aus dem Zeitschriftenarchiv gerade in der Ausstellung »Schatzkiste 2020«. Und Schüler des Melanchthon-Gymnasiums führen das lehrreiche Kinderstück am 9. März dort auch auf.

Coronavirus

Bürogebäude Hochhaus Glas Spiegelung
Das neuartige Coronavirus breitet sich auch in Deutschland immer weiter aus. Hotspot in Europa ist derzeit Norditalien, wo das öffentliche Leben in den betroffenen Regionen immer mehr zum Erliegen kommt: Ortschaften werden abgeriegelt, Infizierte und mögliche Infizierte unter Quarantäne gestellt und Unternehmen vorübergehend geschlossen. Was würden solche Maßnahmen für betroffene Arbeitnehmer in Deutschland bedeuten? Der Münchner Arbeitsrechtler Sebastian Agster gibt darauf Antworten.

Selbstbestimmtes Sterben

Stethoskop Arzt Doktor krank Untersuchung Behandlung Klinik
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Das Bundesverfassungsgericht hat das Verbot geschäftsmäßiger Hilfe beim Suizid aufgehoben. Nach Ansicht des Augsburger Palliativmediziners Eckhard Eichner könnten nun die Anfragen nach aktiver Sterbehilfe zunehmen. Damit steige der Druck auf die Ärzte, entsprechende Handlungen durchzuführen, sagte der Vorstandsvorsitzende der Augsburger Hospiz- und Palliativversorgung (AHPV) im Interview.

"Kirche in Bayern"

Viele Jahre sind vergangen, seit in der oberfränkischen Stadt Naila am Marktplatz 10 zuletzt Kneipenbetrieb war. 15 Jahre ist her, dass dort das "Cafe Sorgenfrei" geschlossen hat. Als "Ben" bekannt, war es ein beliebter Ort zum Weggehen. Um ihm wieder Leben einzuhauchen, wird die Kneipe jetzt von der evangelischen Gemeinde generalsaniert. Anfang März soll sie als "Täubla" wiedereröffnen.

Glaube und Asyl

Gholamreza Sadeghinejad
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Seit September 2018 hat Gholamreza Sadeghinejad bereits die landeskirchliche Projektstelle "Beheimatung Geflüchteter in der ELKB". Seine Berufung durch den Nürnberger Regionalbischof Stefan Ark Nitsche fand am 16. Februar in St. Markus in Nürnberg statt. Der Iraner hat in den langen Jahren der Flucht vor seinen muslimischen Landsleuten, die konvertierte Christen verfolgen, Geduld gelernt. Und Demut vor dem Glauben, den er auch den Iranern in Bayern nahebringt, die Christen werden wollen.

Umweltschutz

Seit 2020 sollten eigentlich eine Million Elektroautos auf unseren Straßen rollen. Dieses Ziel der Bundesregierung wurde grandios verfehlt. Aber es tut sich was. Neue Elektroauto-Modelle kommen auf den Markt und auch branchenfremde Konzerne wollen jetzt Elektroautos bauen. Ein Besuch beim E-Autofan Pfarrer Roland Thürmel in Regensburg.

Kultur

Klimademo 20. September 2019 München Erdball
Vom 11. bis 18. März findet in Regensburg die Internationale Kurzfilmwoche unter dem Motto "Natur und Nachhaltigkeit" statt. Als Filmland stehe bei der Kurzfilmwoche die Ukraine im Mittelpunkt, die 1986 die Tschernobyl-Katastrophe und ihre Folgen erlebte, teilte die künstlerische Leiterin Insa Wiese mit.