Israelische Kultusgemeinde München IKG

Antisemitismus

"Antisemitismus passte nicht ins Selbstbild der jungen BRD", sagt die Leiterin der Fachstelle für Demokratie der Landeshauptstadt München, Miriam Heigl, über den Anschlag auf ein jüdisches Seniroenheim im Februar 1970 in München. Zum 50. Jahrestag will man der Opfer gedenken.

Antisemitismus

Brandanschlag auf jüdisches Altersheim in München 1970
Es ist einer der schwersten Angriffe auf die jüdische Gemeinschaft seit 1945: Der bis heute nicht aufgeklärte Anschlag von 1970 in München mit sieben Toten. Aus dem öffentlichen Bewusstsein ist er aber so gut wie verschwunden. Eine Suche nach dem Warum.

Feiertage für Christen und Juden

Charlotte Knobloch
Weihnachten und Chanukka: Das christliche und das jüdische Fest ähneln sich - allein wegen der Lichter. Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Charlotte Knobloch, liebt die Festbeleuchtung zu den Feiertagen. Im Interview erzählt die frühere Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, wie sie Chanukka verbringt und was sie entgegnet, wenn ihr jemand "Frohe Weihnachten" wünscht.

Gebet der Solidarität

Ministerpräsident Markus Söder (CSU) beim Gebet in der Münchner Hautpsynagoge
Mit einem gemeinsamen Gebet in der Münchner Hauptsynagoge Ohel Jakob hat der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) seine Verbundenheit mit der jüdischen Bevölkerung gezeigt. Antisemitismus und Rechtsextremismus seien kein Kavaliersdelikt, sagte er - und kritisierte besonders eine Partei.

Gedenken an Münchner NS-Opfer

Stolperstein Ernst Lossa Irsee
Gedenken auf Augenhöhe oder mit Verbeugung? Wandtafeln oder Stolpersteine? Die Debatte um die richtige Erinnerungsform für die rund 10.000 Münchner NS-Opfer geht weiter. Ein Verein will jetzt ein Bürgerbegehren für Stolpersteine in München auf die Beine stellen - und übt Kritik am Alternativkonzept "Erinnerungszeichen" der Stadt.