Barmer Theologische Erklärung

 

Die Theologische Erklärung der Bekenntnissynode in Barmen vom 31. Mai 1934 ist die zentrale theologische Äußerung der Bekennenden Kirche unter der nationalsozialistischen Herrschaft 1933-1945. Sie richtete sich gegen die falsche Theologie und das Kirchenregime der so genannten »Deutschen Christen«, die damit begonnen hatten, die evangelische Kirche der Diktatur des »Führers« anzugleichen.

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) bestätigt in Artikel 1 (3) ihrer Grundordnung mit ihren Gliedkirchen die von dieser Bekenntnissynode getroffenen Entscheidungen. Ganz überwiegend betrachten die Gliedkirchen der EKD die Barmer Theologische Erklärung als wegweisendes Lehr- und Glaubenszeugnis der Kirche. Nicht wenige messen ihr darüber hinaus verpflichtende Bedeutung bei, einige rechnen sie ausdrücklich zu ihren Bekenntnisgrundlagen.

Auch für zahlreiche Kirchen aus der evangelischen Ökumene wurde die Barmer Theologische Erklärung eine maßgebliche Orientierung für ihr eigenes Bekennen, Lehren und Widerstehen.

 

Barmer Erklärung

Judenverfolgung in München.
Warum sagte die Barmer Theologische Erklärung nichts gegen die Judenverfolgung in Deutschland? Und sollte das nachgeholt werden? Professor Jürgen Moltmann gibt bei einem Studientag der bayerischen Landeskirche Ende Mai 2014 in Nürnberg eine überraschende Antwort.
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Barmer Erklärung

Die Wuppertaler Schwebebahn.
Was hat die Barmer Theologische Erklärung mit uns zu tun? Auf einer Reise zur Gemaker Kirche in Wuppertal, wo die sechs Thesen im Mai 1934 verabschiedet wurde, will sich eine Pfarrerin aus Marktbreit in Unterfranken für ihren Glauben und das kirchliche Leben in der Gemeinde inspirieren lassen.
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