Friedenslicht 2017 kommt am dritten Advent nach Bayern

Das »Friedenslicht aus Bethlehem« erreicht am Sonntag Bayern. In Gottesdiensten in mehreren bayerischen Städten wird das Licht von Pfadfindern an die Kirchengemeinden und Gläubigen weitergereicht und verteilt.
Friedenslicht 2017

Pfadfinder bringen am dritten Adventssonntag (17. Dezember) das »Friedenslicht aus Bethlehem« nach München. Bei einem der größten ökumenischen Jugendgottesdienste im deutschsprachigen Raum werde es um 15.30 Uhr im Münchner Liebfrauendom feierlich in den ganzen Freistaat ausgesandt, teilten die bayerische evangelische Landeskirche und die Erzdiözese München und Freising gemeinsam mit.

Gottesdienste finden zu diesem Anlass unter anderem auch um 17 Uhr in der Erlanger Markuskirche, um 18 Uhr in der Marienkirche in Königsberg und um 14 Uhr in der Nürnberger Lorenzkirche statt.

Pfadfinder verteilen »Friedenslicht aus Bethlehem« in Europa

Das Friedenslicht wird jedes Jahr von einem Kind in der Geburtsgrotte Jesu in Bethlehem entzündet und anschließend nach Wien gebracht. Von dort aus verteilen es Pfadfinder in die Städte und Dörfer Europas. Während der Weihnachtsgottesdienste werden die Kerzen in den Kirchen am Friedenslicht angezündet. Viele Gläubige nehmen das Licht für die Feiertage mit nach Hause.

In diesem Jahr steht die Aktion unter dem Motto »Auf dem Weg zum Frieden«. Sie wolle junge Menschen ermutigen, sich zu fragen, welche Wege nicht zum Frieden, sondern in eine Sackgasse führten und was wahrer Frieden für jeden persönlich bedeute, erklärte der Diözesankurat der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG), Andreas Sang, laut Mitteilung. Am Gottesdienst nehmen auch der evangelische Pfarrer Gottfried von Segnitz, Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg und der griechisch-orthodoxe Erzpriester Apostolos Malamoussis teil.

Die Aktion »Friedenslicht aus Bethlehem« wurde 1986 vom Österreichischen Rundfunk (ORF) ins Leben gerufen. In Deutschland ist sie seit 1994 eine Gemeinschaftsaktion der Pfadfinder.

Share Facebook Twitter Google+ Share

Weitere Artikel zum Thema:

Brauchtum & Weihnachtsmarkt

Krampus-Chef Tom Bierbaumer.
Der Krampus zählt im Süden Bayerns zu den Ureinwohnern: Wenn der Nikolaus die Geschenke verteilt, gehört die fellige Teufelsgestalt seit Jahrhunderten dazu. Eigentlich. Denn noch vor einigen Jahren war der Krampus in München und anderswo höchst unerwünscht. Heute ist das anders: Beim Münchner Christkindlmarkt treiben am 2. und 3. Advent zottelige Krampus-Gestalten ihren Spaß - und tausende Besucher schauen begeistert zu. Was macht der moderne Krampus besser?
Share Facebook Twitter Google+ Share

Advent

Pfarrer Jost Herrmann mit seiner historischen Krippe.
Es gibt alpenländische und orientalische Krippen – aber was ist eine historische Krippe? Der Pfarrer und Asylkoordinator Jost Herrmann hat nach dem Vorbild archäologischer Ausgrabungen aus der Region Bethlehem erstmals eine Krippe als Steinhaus mit Flachdach gebaut - im Krippenbaukurs des Heimatvereins Weilheim. Eine Geschichte von Tüftlern, Übersetzungsfehlern und gastfreundlichen Wirten.
Share Facebook Twitter Google+ Share