Markus Springer

Redakteur

Markus Springer ist Redakteur für Kultur, Medien und Netzwelten beim Sonntagsblatt. Zu seinen Leidenschaften zählen Absonderlichkeiten aus der Kirchengeschichte, München und die Marken (Hauptsache Italien) sowie Motorradreisen mit seiner unverwüstlichen BMW G/S 80 (Baujahr 1981).

THEMA-Hefte:

  • »Die Cranachs - Malerwerkstatt der Reformation«
  • »Die Zehn Gebote«
  • »Ehe in der Krise«
  • »Pubertät«
  • »Geld und Gott«
  • »Kinder, Kinder«

 

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Peter Klentzan

Freundlicher Menschenverbinder: Diakon Peter Klentzan.
Von Zeltlagern und lutherischen Apfelbäumchen: Am 12. März wird der Diakon, Traumatherapeut und »Wings of Hope«-Gründer Peter Klentzan in den Ruhestand verabschiedet – in der Dachauer Versöhnungskirche, dort, wo vieles in seinem Leben zusammenkommt: berufliche Stationen, Zeltlager, die Schrecken dessen, was Menschen einander antun können, von der christlichen Hoffnung getragene Flügelschläge auf dem Weg zu Heilung und Frieden.
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Stiftungen

Martin Luther schlägt seine 95 Thesen an 1517, Ausschnitt aus dem Bild von Ferdinand Pauwels.
Heute gründen Menschen Stiftungen oft aus Dankbarkeit und dem Bedürfnis, »etwas zurückzugeben« oder etwas Bleibendes zu hinterlassen. Vor der Reformation war es vor allem die Sorge ums Seelenheil. Die Erkenntnis Luthers von der unverdienten Gnade war für das Stiftungswesen ein heftiger Schlag ins Kontor. Jedenfalls zunächst.
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Luther im Film

Lutherfilm von 1927, Werbeplakat für das Wiener Schwedenkino.
Ein deutsch-nationaler Lutherfilm mit propagandistischen Zügen sorgte 1927 für Zoff zwischen den Konfessionen. Ergebnis: Der Stummfilm durfte bald nur noch bis zur Unkenntlichkeit zensiert und beschnitten gezeigt werden. Jetzt hat das Berliner Bundesarchiv die Urfassung von »Luther« aufwendig rekonstruiert und restauriert. In der Berliner Passionskirche fand nun die »Wieder-Uraufführung« statt – live begleitet vom Stummfilm-Musiker Stephan Graf von Bothmer. Ökumenischen Redebedarf löst der Film auch heute noch aus: Ein evangelisch-katholisch besetztes Podium sollte das bei der Premiere stillen.
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Denkmal

Die Berliner Luther-Statue des Denkmals von 1895 - provisorisch aufgestellt auf dem Weihnachtsmarkt vor der Berliner Marienkirche.
Ein Bronze-Luther auf dem Weihnachtsmarkt, das ist vermutlich einmalig in Deutschland. In Berlin gibt es ihn - umgeben von Buden, im Rücken das bunte Flackerlicht eines Riesenrads. Aufgestellt wurde er kurz vor dem diesjährigen Gottesdienst zum Reformationstag, der in der nahe gelegenen Marienkirche stattfand - Auftakt des Reformationsjubiläums 2017 in der Hauptstadt. Die Aufstellung der historischen Luther-Skulptur verweist auf ein Vorhaben, das eigentlich bis zur 500-Jahrfeier der Reformation realisiert werden sollte. Doch beim Projekt Luther-Denkmal knirscht es.
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Lutheraner in den USA

Fromme Tattoos sind ihr Markenzeichen: die US-amerikanische Pfarrerin Nadia Bolz-Weber.
Nach Persönlichkeiten wie Nadia Bolz-Weber sehnen sich viele lutherische Christen aus dem liberalen Lager: Charismatisch, aber nicht evangelikal; Tattoos, rebellischer Look und doch theologisch so ur-lutherisch, wie man es sich kaum »orthodoxer« ausmalen könnte. Jetzt war die US-Pfarrerin und Bestsellerautorin auf Buchpräsentationstour in Europa. Auch in Deutschland wird sie immer populärer. Zum Abschluss ihrer Europareise schaute sie in der Münchner St.-Matthäus-Kirche vorbei.
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Anschlag

Das umgehauene Gipfelkreuz auf dem Prinzkopf im Vorkarwendel.
Hatte der Mann mit der Axt nur einen »Heidenspaß«, wie der Bayerische Rundfunk im Internet witzelte? Oder herrscht im Oberland rund um Lenggries Terror gegen Kreuze? Ein seltsamer Anschlag auf das Gipfelkreuz vom Prinzkopf im Karwendel gibt der Polizei und den Menschen im Lenggrieser Tal Rätsel auf.
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Coaching

Es gibt mehrere Wege, auf denen man zu Frank Seifert kommen kann: zum Beispiel über eine Wendeltreppe und durch die hohen Räume der Evangelischen Hochschulgemeinde. Mit viel moderner Kunst an den Wänden sieht es aus wie in einer der Kunstgalerien, von denen es hier, im Münchner Museenviertel, einige gibt. Oder man kommt über ein ganz normales Treppenhaus, nachdem man eine Klingel gedrückt hat. »Personalberatung« steht auf dem schlichten Schild.
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Das Pornosternchen und die Diakonie

Julia Pink
»Unsere Erzieherin Fräulein Porno« - mit dieser BILD-Schlagzeile kam alles ins Rollen. Die Geschichte der Diakonie-Mitarbeiterin, die gefeuert wurde, weil sie Pornos drehte, war im Sat.1-Frühstücksfernsehen, auf Spiegel Online, in den großen deutschen Tageszeitungen. Sogar in Mexiko wurde über ihren Fall berichtet. Reißerische Schlagzeilen paarten sich mit schneller moralischer Verurteilung. Aber wer ist die Frau hinter dem Skandal? Ein Hausbesuch bei »Julia Pink«.
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Sozialministerin Müller

Sozialministerin Emilia Müller
Fünf Jahre lang hat Emilia Müller als Europaministerin die bayerischen Strippen in Brüssel gezogen. Die letzte Landtagswahl im Herbst 2013 katapultierte die Oberpfälzerin dann an die Spitze des bayerischen Sozialministeriums und - unter dem Eindruck der Flüchtlingsdramen im Mittelmeer - in den Fokus der Öffentlichkeit. Im EPV-Redaktionsgespräch erklärt die 62-Jährige, welche Zuwanderungspolitik sie sich für die Zukunft wünscht - und was sie als Sozialministerin für Bayern noch bewegen will.
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