Markus Springer

Redakteur

Markus Springer ist Redakteur für Kultur, Medien und Netzwelten beim Sonntagsblatt. Zu seinen Leidenschaften zählen Absonderlichkeiten aus der Kirchengeschichte, München und die Marken (Hauptsache Italien) sowie Motorradreisen mit seiner unverwüstlichen BMW G/S 80 (Baujahr 1981).

THEMA-Hefte:

  • »Die Cranachs - Malerwerkstatt der Reformation«
  • »Die Zehn Gebote«
  • »Ehe in der Krise«
  • »Pubertät«
  • »Geld und Gott«
  • »Kinder, Kinder«

 

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Filmstart »Alien: Covenant«

»Alien: Covenant«: Michael Fassbender spielt in einer Doppelrolle die Androiden Walter und David.
»Alien« – ein Film, mit dem Regisseur Ridley Scott 1979 Kinogeschichte schrieb. Mit »Alien: Covenant« (ab 18. Mai im Kino) erweitert der bald 80-jährige Scott das Weltraum-Grusel-Epos um eine Vorgeschichte. Es geht um Schöpfer, Geschöpfe, viele weitere religiöse Bezüge – und natürlich fließt wieder eine Menge Blut. Sich selbst zu übertreffen gelingt Scott aber leider nicht.
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Obama auf dem Kirchentag

Yes, he comes - Grafik zur angekündigten Teilnahme Barack Obamas am Kirchentag 2017 in Berlin.
Barack Obama hat als US-Präsident wenig erreicht, manche nennen ihn sogar einen »abgehalfterten Messias«. Dennoch verkörpert er bis heute eine tiefe Sehnsucht nach Wahrhaftigkeit und Glaubwürdigkeit. Zur aktuellen Politik äußert er sich spärlich. Sein Auftritt am 25. Mai beim Kirchentag in Berlin dürfte auch deswegen sehr spannend werden. Aber was glaubt Barack Obama? Ist er Christ? Bei den Angriffen, denen sich Barack Obama vor und während seiner Amtszeit als Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika ausgesetzt sah, ging es auch immer wieder um die Gretchenfrage nach der Religion.
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Ostern in der Grabeskirche

Die renovierte Ädikula über dem Grab Christi in der Rotunde der Grabeskirche Jerusalem (Frühjahr 2017).
Mehr als 70 Jahre lang hielt ein hässliches Stahlskelett die »Ädikula«, die Kapelle über dem Heiligen Grab, zusammen. Es musste das marode Bauwerk in der Jerusalemer Grabeskirche vor dem Einsturz bewahren. Rechtzeitig vor Ostern 2017 erstrahlt die komplett sanierte Ädikula nun in neuem Glanz – ein Mammutwerk auch deswegen, weil jede noch so kleine Veränderung in der Grabeskirche Konfliktpotenzial in sich trägt. Der fragile »Status quo«, wer was wann in der Kirche darf, sorgt regelmäßig für Ärger zwischen den christlichen Konfessionen, gerade zu Ostern. Er ist auch das Ergebnis eines fast 1400 Jahre andauernden Ringens der Christenheit mit dem Islam und um Jerusalem.
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Neu im Kino

Die Protagonisten von »Ü100« (im Uhrzeigersinn): Anna (103), Ruja (102), Hella (102), Franz (100), Gerda (100), Theresia (101), Ernst (102) und Erna (104).
Sie sind mutig. Sie sind witzig. Sie sind weise. Und sie sind über 100 Jahre alt. Die bayerische Filmemacherin Dagmar Wagner hat acht Hochbetagten ein sehenswertes Dokumentarfilm-Denkmal gesetzt. Am 6. April kommt der Film »Ü100« in die Kinos.
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Religiöse Feiertage

Hans Leonhard Schäufelein, Abendmahl, 1515, Ulmer Münster.
Nicht Weihnachten, sondern Ostern ist das höchste Fest der Christenheit. In diesem Jahr feiert die lateinische und die orthodoxe Christenheit wieder einmal zum gleichen Termin die Auferstehung des Herrn, was nur alle paar Jahre vorkommt. Aber wie berechnet sich eigentlich der Ostertermin? Warum finden das jüdische Pessach und Ostern selten, aber immer wieder gleichzeitig statt? Und warum schert die orthodoxe Christenheit genau dann immer aus einem gemeinsamen Ostertermin aus? Ein Streifzug durch die verzwickte österliche Kalendergeschichte.
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Peter Klentzan

Freundlicher Menschenverbinder: Diakon Peter Klentzan.
Von Zeltlagern und lutherischen Apfelbäumchen: Am 12. März wird der Diakon, Traumatherapeut und »Wings of Hope«-Gründer Peter Klentzan in den Ruhestand verabschiedet – in der Dachauer Versöhnungskirche, dort, wo vieles in seinem Leben zusammenkommt: berufliche Stationen, Zeltlager, die Schrecken dessen, was Menschen einander antun können, von der christlichen Hoffnung getragene Flügelschläge auf dem Weg zu Heilung und Frieden.
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Stiftungen

Martin Luther schlägt seine 95 Thesen an 1517, Ausschnitt aus dem Bild von Ferdinand Pauwels.
Heute gründen Menschen Stiftungen oft aus Dankbarkeit und dem Bedürfnis, »etwas zurückzugeben« oder etwas Bleibendes zu hinterlassen. Vor der Reformation war es vor allem die Sorge ums Seelenheil. Die Erkenntnis Luthers von der unverdienten Gnade war für das Stiftungswesen ein heftiger Schlag ins Kontor. Jedenfalls zunächst.
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Luther im Film

Lutherfilm von 1927, Werbeplakat für das Wiener Schwedenkino.
Ein deutsch-nationaler Lutherfilm mit propagandistischen Zügen sorgte 1927 für Zoff zwischen den Konfessionen. Ergebnis: Der Stummfilm durfte bald nur noch bis zur Unkenntlichkeit zensiert und beschnitten gezeigt werden. Jetzt hat das Berliner Bundesarchiv die Urfassung von »Luther« aufwendig rekonstruiert und restauriert. In der Berliner Passionskirche fand nun die »Wieder-Uraufführung« statt – live begleitet vom Stummfilm-Musiker Stephan Graf von Bothmer. Ökumenischen Redebedarf löst der Film auch heute noch aus: Ein evangelisch-katholisch besetztes Podium sollte das bei der Premiere stillen.
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Denkmal

Die Berliner Luther-Statue des Denkmals von 1895 - provisorisch aufgestellt auf dem Weihnachtsmarkt vor der Berliner Marienkirche.
Ein Bronze-Luther auf dem Weihnachtsmarkt, das ist vermutlich einmalig in Deutschland. In Berlin gibt es ihn - umgeben von Buden, im Rücken das bunte Flackerlicht eines Riesenrads. Aufgestellt wurde er kurz vor dem diesjährigen Gottesdienst zum Reformationstag, der in der nahe gelegenen Marienkirche stattfand - Auftakt des Reformationsjubiläums 2017 in der Hauptstadt. Die Aufstellung der historischen Luther-Skulptur verweist auf ein Vorhaben, das eigentlich bis zur 500-Jahrfeier der Reformation realisiert werden sollte. Doch beim Projekt Luther-Denkmal knirscht es.
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