Regionale Nachrichten

Kabarettist Oliver Tissot

Kabarettist Oliver Tissot
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Wenn der Wortkünstler Oliver Tissot am Freitag, 17. Februar, wieder bei »Fastnacht in Franken« im Bayerischen Rundfunk den Reigen der Büttenredner eröffnet, dann wird er als Martin Luther nicht nur den Kirchenvertretern die Leviten lesen. Auch die Partei mit dem »C« im Namen kriegt bei seinem Rundumschlag ihr Fett weg. Die Beschäftigung mit dem Reformator hat in dem sich selbst als »areligiös« bezeichnenden Entertainer so einiges ausgelöst.
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Landesbischof fordert neue Finanzarchitektur

Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm an der Universität Regensburg
Die wenigsten wissen, dass der Reformator Martin Luther auch ein dezidiert ökonomischer Denker war. Luthers wirtschaftsethische Schriften stellte Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm bei einem Vortrag an der Universität Regensburg vor - um sich auch gleich auf sie zu berufen und weltweit eine neue und gerechtere Finanzarchitektur zu fordern.
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Fürther Ausstellung zum Gesangsbuch

Marl Martz mit Gesangbuch der Ausstellung in Fürth
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Was macht man mit einem Gesangbuch als Erstes? Man schlägt es auf! Schließlich stehen darin Lieder, Gebete, der Katechismus, die Zehn Gebote und viel mehr. Wer achtet da schon auf die Hülle? Keiner. Das war bis vor dem Ersten Weltkrieg aber anders. Eine Ausstellung im Gemeindehaus der Erlöserkirche in Fürth-Dambach befasst sich jetzt mit diesen »Schatzkästlein«.
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Sonderbriefmarke zu Luthers Bibelübersetzung

Briefmarkendesigner Peter Krüll
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Normalerweise hat er etwas mehr Platz für seine Ideen. Zum Beispiel auf Plakaten für Ausstellungen oder auf CD-Covern für Jazzmusik. Diesmal musste er jedoch kleiner denken. Der 60-jährige Design-Professor Peter Krüll aus dem oberbayerischen Kranzberg bei Freising hat die neue Sonderbriefmarke zu Luthers Bibelübersetzung gestaltet.
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Nürnberger Bahnhofsmission

 Reinhilde Meyer, Helmut Schmidt und Marianna Frunze aus der Nürnberger Bahnhofsmission
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Was wäre, würde es die Nürnberger Bahnhofsmission nicht geben? Dann würden viele Scheidungskinder oder Senioren niemanden haben, der sie auf ihren Reisen begleitet, am Bahnsteig würde kaum jemandem beim Um- oder Aussteigen geholfen und zwischen all der Hektik vielleicht gar kein Gebet gesprochen. Und noch viel mehr »nicht«. Erkenntnis eines Nachmittags bei den Helfern mit den blauen Jacken.
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Klinikseelsorge

Auf Station: Sandra Streng und Carmen Voit sind ehrenamtliche Klinikseelsorgerinnen am Universitätsklinikum in Erlangen.
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Warum einige Patienten des Universitätsklinikums Erlangen den ehrenamtlichen evangelischen Klinikseelsorgerinnen Sandra Streng und Carmen Voit und ihren Kolleginnen Dinge anvertrauen, die sie mit Arzt und Schwester nicht teilen möchten? Darauf wissen die beiden keine Antwort. Vielleicht liegt es am fehlenden weißen Kittel. Oder an der vorhandenen Zeit, die sie für die Patienten mitbringen.
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Jahrespressekonferenz

Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm
Der bayerische evangelische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm zeigt sich besorgt über einen stärkerwerdenden Rassismus und Antisemitismus in Deutschland. Hier müssten Christen laut werden, es brauche eine neue geistliche Grundhaltung, forderte der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) am Donnerstag bei seiner Jahrespressekonferenz im Münchner Presseclub. Er kritisierte, dass Haltungen wieder salonfähig würden, die längst als überwunden gegolten hätten.
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Lebensgeschichten

Die Altenheimseelsorgerinnen Sonja Dietel und Julia Arnold lassen in der Ausstellung »Wenn der Himmel sich öffnet« Bewohner Nürnberger Senioreneinrichtungen eindringliche Geschichten erzählen.
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Dass sie 1945 nur knapp russischen Soldaten entkommen ist, hat die heute 87-jährige Bewohnerin einer Nürnberger Senioreneinrichtung nie vergessen. Eine 84-Jährige berichtet, wie die Begleitung ihres sterbenden Mannes am Sterbebett voll wundersamer Ereignisse war. Ein 60 Jahre alter Multiple-Sklerose-Patient dankt trotz seiner Krankheit Gott, dass seine erwachsene Tochter als Kind doch keinen Tumor hatte. Für alle drei, und noch 15 weitere Senioren, deren Geschichten und Porträts im Mittelpunkt einer Ausstellung im Caritas-Pirckheimer-Haus in Nürnberg stehen, hat sich mindestens einmal im Leben der Himmel geöffnet.
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Kinowerbung

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Eine rasende Kamerafahrt durch die Stromschnellen, dazu Anna Rohlederer, mit dem Paddel gegen das Wasser kämpfend. »Selbst wenn ich reinfalle, ist doch noch nichts passiert«, sagt die Religionspädagogin in der actiongeladenen Filmsequenz. Die flimmert noch bis Ende Januar über Kinoleinwände. Und wirbt für das evangelische Dekanat Fürth.
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Zum Tod von Trutz Rendtorff

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Das Wort des Theologen Trutz Rendtorff, der am Heiligen Abend im Alter von 85 Jahren in München gestorben ist, hatte weit über den akademischen Hörsaal hinaus in der Öffentlichkeit großes Gewicht. Als führender evangelischer Sozialethiker beschrieb Rendtorff, der von 1968 bis 1999 als Theologie-Professor an der Münchner Universität unzählige Studenten-Generationen prägte, das Verhältnis von Kirche und Staat sowie ethische Grundpositionen.
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Kochkurs für alle

Frauen aus Somalia und Bulgarien in einer Münchner Backstube.
Zuwanderung und Integration waren die gesellschaftlichen Top-Themen von 2016. Sie bleiben es auch im neuen Jahr, denn die Krisenherde in Nahost und in Afrika zwingen Millionen Menschen zur Flucht. Kirchengemeinden und Wohlfahrtsverbände bieten zahlreiche Konzepte, um den Geflüchteten den Start in die Gesellschaft zu erleichtern. Wenn es nach der Inneren Mission München geht, sollen sie 2017 noch häufiger Einheimische und Zugezogene zusammenbringen.
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Verfolgung im Nationalsozialismus

Die Holocaust-Überlebende Batsheva Dagan vor Schülern des Martin-Behaim- sowie des Albrecht-Dürer-Gymnasiums Nürnberg im Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände.
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45554 ist die Nummer, die Batsheva Dagan auf ihrem linken Oberarm trägt. Tätowiert in Auschwitz. »Ein Anagramm, eigentlich eine Glückszahl, oder?«, lächelt die 91-Jährige die Gymnasiasten an, die ihr im Doku-Zentrum auf dem Nürnberger Reichsparteitagsgelände lauschen. Sie sollen in den kommenden Wochen lernen, anderen Schülern die Geschichte des »Dritten Reiches« näherzubringen. Und wer könnte dabei eine bessere Lehrerin sein, als eine Holocaust-Überlebende?
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