Reformation

Kritik am Reformationsjubiläum

Thies Gundlach, Cheftheologe der EKD, und der Münchner Theologieprofessor Jörg Lauster, der die inhaltliche Ausrichtung des Reformationsjubiläums kritisiert.
Thies Gundlach, Cheftheologe der EKD, beklagte eine »grummelige Meckerstimmung« und »Ignoranz« von renommierten Theologieprofessoren an der Ausgestaltung des Reformationsjubiläums. Bei einem Redaktionsgespräch im Evangelischen Presseverband traf er sich mit dem Münchner Theologieprofessor Jörg Lauster.
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ZEITZEICHEN

»Mensch, wo bist du?« - Plakat mit dem Motto des Kirchentags in Bremen 2009 und dem Graffito »Danke! - da nich für«.
Stell dir vor, es ist Reformationsjubiläum, aber keiner geht hin: »Mensch, wo bist du?« war zwar das Motto des Kirchentags in Bremen 2009, es würde allerdings auch 2017 passen: Mitteldeutsche Kirchentage ohne Besucher, millionenteure, aber leere Reformationsausstellungen, eine Überfülle an Angeboten, die sich gegenseitig »kannibalisieren«. Was bedeutet es vor diesem Hintergrund, dass die Gottesanbeterin zum »Insekt des Jahres 2017« gekürt wurde?
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Augustiner in München

Pater Felix (vorn) und Prior Pater Matthäus vom Augustinerkonvent Maria Eich.
Wer heute in München »Augustiner« sagt, denkt als Erstes an ein kühles Bier. Doch das Brauhaus an der Landsbergerstraße gäbe es nicht ohne die Augustinermönche, die im Herzen der Stadt wirkten, bis die Säkularisation des Grafen Montgelas sie 1803 vertrieb. Doch die Mönche sind längst zurückgekehrt: Seit 1953 betreuen Augustiner den Wallfahrtsort Maria Eich bei Planegg. Wie geht es ihnen beim Gedanken an ihren »Mitbruder« Martin Luther?
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Reformatorischer Bildersturm

»Akte Zwingli« im Zürcher Großmünster: Taufbecken mit Toten.
Was den Deutschen ihr Luther, ist den Eidgenossen Zwingli. Zum lutherischen Reformationsjubiläum und zwei Jahre bevor sie ihren eigenen Reformator so richtig hochleben lassen, wurde das Zürcher Großmünster nun für zehn Tage zur Theaterbühne – für einen reformatorischen Bildersturm zu Klängen des deutschen Komponisten und Musikers Hans-Jürgen Hufeisen.
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Luther im Germanischen Nationalmuseum

Plakatmotiv zur Ausstellung »Luther, Kolumbus und die Folgen« im Germanischen Nationalmuseum.
Die Entdeckung eines neuen Erdteils, die Reformation Luthers und das Weltbild von Kopernikus fielen in die gleiche Zeit. Auf dieser Erkenntnis fußt die Sonderausstellung »Luther, Kolumbus und die Folgen« vom 13. Juli bis 12. November 2017 des Germanischen Nationalmuseums (GNM) in Nürnberg zum Reformationsjubiläum 2017. Die Ausstellung soll zeigen, wie das neue religiöse Weltbild und die neue Geografie die Gesellschaft damals veränderten.
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