Ausstellung

Kirchengeschichte

 Johannes Posthius
Julius Echters Verhältnis zu den Protestanten war ambivalent: Einerseits zwang er seine lutherischen Untertanen, das Hochstift Würzburg zu verlassen, wenn sie nicht katholisch werden wollten. Andererseits griff er jahrzehntelang auf das Wissen protestantischer Experten zurück, um sein Territorium zu modernisieren. Eine Ausstellung in der Neuen Universität Würzburg widmet sich dem Gegenreformator anlässlich seines 400. Todestags.
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Kirchenburgmuseum Mönchsondheim

Reinhard Hüßner und Gisela Bornowski
Autor
Die Sonderausstellung »Dorf im Umbruch« im Kirchenburgmuseum Mönchsondheim zeigt, wie die Reformation im ländlichen Mainfranken zum Gegenstand von Herrschaftskompetenzen kirchlicher wie weltlicher Territorialherren wurde. Die Schau, die von Regionalbischöfin Gisela Bornowski eröffnet wurde, ist bis 3. Dezember zu sehen.
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Ausstellung

Fahrendes Volk – aber keine »Zigeuner«, auch wenn sie von Nazis als solche verfolgt wurden. Das Foto zweier Jenischen-Familien vor ihrem Reisewagen entstand um 1925.
Etwa 40 000 Menschen in Süddeutschland, der Schweiz, Österreich, Frankreich und den Beneluxstaaten zählen sich heute zu den Jenischen. Einst waren sie ein nicht sesshaftes »fahrendes Volk«. Die Wurzeln der Jenischen liegen möglicherweise im späten Mittelalter oder sogar der Keltenzeit – das ist umstritten. Eine Ausstellung im fränkischen Baden-Württemberg wirft nun Schlaglichter auf die Geschichte einer »unbekannten Minderheit«.
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Luther im Germanischen Nationalmuseum

Plakatmotiv zur Ausstellung »Luther, Kolumbus und die Folgen« im Germanischen Nationalmuseum.
Die Entdeckung eines neuen Erdteils, die Reformation Luthers und das Weltbild von Kopernikus fielen in die gleiche Zeit. Auf dieser Erkenntnis fußt die Sonderausstellung »Luther, Kolumbus und die Folgen« vom 13. Juli bis 12. November 2017 des Germanischen Nationalmuseums (GNM) in Nürnberg zum Reformationsjubiläum 2017. Die Ausstellung soll zeigen, wie das neue religiöse Weltbild und die neue Geografie die Gesellschaft damals veränderten.
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Geschichte & Medien

Sandow Birk: Standing Down (Ferguson) [Rückzug (Ferguson)], 2016, Acryl auf Leinwand.
Propaganda? Da denkt man an den Nationalsozialismus oder das stalinistische Russland, an Nordkorea oder den »Islamischen Staat«. Leicht zu durchschauen und Kennzeichen totalitärer Systeme. »Die beste Propaganda erscheint im Gewand des Entertainments«, sagt dagegen der Kommunikationstheoretiker Nicholas O’Shaughnessy. Die Ausstellung »After the fact – Propaganda im 21. Jahrhundert« im Kunstbau des Münchner Lenbachhauses widmet sich der Wahrheitsfrage in postfaktischen Zeiten.
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