Geschichte

Rätselhafte Weihnachtslegenden

Duccio di Buoninsegna (1255-1319): Christgeburt mit den Propheten Jesaja und Hesekiel.
Um die Geburt Jesu in Bethlehem ranken sich zahlreiche Legenden und apokryphe Schriften, denn die Evangelisten Lukas und Matthäus liefern nur dürftige Informationen über die Geburt Jesu. Doch das Thema interessierte die Menschen, und so entstanden zahlreiche apokryphe Schriften, die bis heute großen Einfluss auf unsere Krippendarstellungen haben.
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Landessynode in Amberg

Die evangelische Christuskirche liegt nur einen Steinwurf entfernt von der historischen und heute wieder allein katholischen Stadtpfarrkirche im Herzen von Sulzbach.
Die Landessynode, das »Kirchenparlament« der rund 2,4 Millionen Protestanten in Bayern, tagt vom 26. bis 30. November zwar in Amberg, aber zu Gast ist man im Dekanat Sulzbach-Rosenberg. Beide Städte liegen nur wenige Kilometer voneinander entfernt. Amberg ist größer, aber Sulzbach-Rosenberg ist der Dekanatssitz. Das hat historische Gründe: Über einen Mangel an konfessionsgeschichtlichen Wechselfällen kann man sich in der Region durchaus nicht beklagen.
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Geschichte und Kultur

Der Regensburger Gesandtenfriedhof
Der Gesandtenfriedhof in Regensburg ist kein Friedhof wie jeder andere: Auf ihm gibt es keine Grünflächen, keine Büsche, Blumen oder Kränze. Es kommen auch keine Angehörigen vorbei, um die Gräber zu pflegen und ihre Trauer an einen Erinnerungsort zu tragen. Auf ihm liegen Menschen aus aller Herren Länder, zur letzten Ruhe gebettet in fremder Erde und vor vielen Jahrhunderten.
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Liebesgeschichte

Passfotos Kurt Landauer (1947) und Maria Baumann (1942).
Der jüngst aufgetauchte schriftliche Nachlass Kurt Landauers wirft ein neues Licht auf die Gründe, die den jüdischen Bayern-Präsidenten nach dem Krieg zu einer Heimkehr nach München bewogen. Es war die Liebe – zum FC Bayern, zu München, aber vor allem zu Maria Baumann, der langjährigen Hausangestellten der Familie Landauer, die die Geliebte Landauers war und schließlich seine Ehefrau wurde.
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Tag der Deutschen Einheit

Berliner Mauer
Am Tag der Deutschen Einheit wird die deutsche Wiedervereinigung gefeiert. Doch bis dahin war es ein langer Weg. Einer, der ihn miterlebt hat, ist der ehemalige Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt und 2014 leider schon verstorbene Reinhard Höppner. Aber seine eindrucksvollen Erinnerungen an die Montagsdemonstrationen und die Rolle der Kirche in der DDR sollen nicht in Vergessenheit geraten. Ein Radio-Beitrag aus unserem Archiv.
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Historischer Pfarrhof

Architekt Johannes Fritsch vor dem Sebalder Pfarrhof in Nürnberg.
Autor
Sensationen gibt es im Leben eines Architekten nur selten. Bei Altbauten ist es jedoch öfter mal anders. Johannes Fritsch vom Nürnberger Architektenbüro Fritsch + Knodt & Klug erlebt dies hautnah im Sebalder Pfarrhof, wo er mit seinen Kollegen einem wahren Kleinod der Stadt seit vier Jahren wieder zu neuem Glanz verhilft und so ganz nebenbei dazu beiträgt, die Nürnberger Stadtgeschichte fortzuschreiben.
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Ausstellung

Fahrendes Volk – aber keine »Zigeuner«, auch wenn sie von Nazis als solche verfolgt wurden. Das Foto zweier Jenischen-Familien vor ihrem Reisewagen entstand um 1925.
Etwa 40 000 Menschen in Süddeutschland, der Schweiz, Österreich, Frankreich und den Beneluxstaaten zählen sich heute zu den Jenischen. Einst waren sie ein nicht sesshaftes »fahrendes Volk«. Die Wurzeln der Jenischen liegen möglicherweise im späten Mittelalter oder sogar der Keltenzeit – das ist umstritten. Eine Ausstellung im fränkischen Baden-Württemberg wirft nun Schlaglichter auf die Geschichte einer »unbekannten Minderheit«.
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