Islam

Islam

Abdel-Hakim Ourghi vor der Tür der Dar-as-Salam-Mosche in Berlin-Neukölln mit einem Plakat seiner 40 Thesen zu einer Reform des Islam.
Nur ein aufgeklärter, humanistischer Islam passt zur westlichen Welt, ist Abdel-Hakim Ourghi überzeugt. In seinem neuen Buch »Reform des Islam. 40 Thesen« fordert der Freiburger Islamwissenschaftler eine Rundumerneuerung des Islam: Vom Koran bis zum Kopftuch greift er fast alle islamischen Tabus an, die es gibt. Am vergangenen Wochenende stellte er das Buch in Berlin vor. Und schlug seine Thesen an eine der Muslimbruderschaft nahestehende Moschee.
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Politische Gretchenfrage

Bundesadler mit Beffchen und Logos der Parteien CDU/CSU,FDP, AFD, GRÜNE und SPD.
Die Wahlprogramme sind dick (siehe Infokasten unten), da ist es wenig überraschend, dass digitale Helferlein boomen, die einen einfachen Vergleich der Parteipositionen versprechen. Dem bekannten Wahl-O-Mat und dem Sozial-O-Mat der Diakonie fügt das Sonntagsblatt hier einen »Relig-O-Mat« hinzu: »Wie hältst du’s mit der Religion?« Wir haben die Wahlprogramme auf die Gretchenfrage hin durchgeforstet.
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Obama auf dem Kirchentag

Yes, he comes - Grafik zur angekündigten Teilnahme Barack Obamas am Kirchentag 2017 in Berlin.
Barack Obama hat als US-Präsident wenig erreicht, manche nennen ihn sogar einen »abgehalfterten Messias«. Dennoch verkörpert er bis heute eine tiefe Sehnsucht nach Wahrhaftigkeit und Glaubwürdigkeit. Zur aktuellen Politik äußert er sich spärlich. Sein Auftritt am 25. Mai beim Kirchentag in Berlin dürfte auch deswegen sehr spannend werden. Aber was glaubt Barack Obama? Ist er Christ? Bei den Angriffen, denen sich Barack Obama vor und während seiner Amtszeit als Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika ausgesetzt sah, ging es auch immer wieder um die Gretchenfrage nach der Religion.
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Ostern in der Grabeskirche

Die renovierte Ädikula über dem Grab Christi in der Rotunde der Grabeskirche Jerusalem (Frühjahr 2017).
Mehr als 70 Jahre lang hielt ein hässliches Stahlskelett die »Ädikula«, die Kapelle über dem Heiligen Grab, zusammen. Es musste das marode Bauwerk in der Jerusalemer Grabeskirche vor dem Einsturz bewahren. Rechtzeitig vor Ostern 2017 erstrahlt die komplett sanierte Ädikula nun in neuem Glanz – ein Mammutwerk auch deswegen, weil jede noch so kleine Veränderung in der Grabeskirche Konfliktpotenzial in sich trägt. Der fragile »Status quo«, wer was wann in der Kirche darf, sorgt regelmäßig für Ärger zwischen den christlichen Konfessionen, gerade zu Ostern. Er ist auch das Ergebnis eines fast 1400 Jahre andauernden Ringens der Christenheit mit dem Islam und um Jerusalem.
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