Nürnberg

Reformation

Kuratorin Frederike Schmäschke mit dem Gemälde
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Ob es nun 25 Jahre bis zum nächsten Jubiläumsjahr der Reformation dauert, bis Konrad Weigands Gemälde »Luthers Hochzeit« wieder aus den Archiven der Stadt Nürnberg kommt? Es wäre schade, wenn das riesige Bild von der Wand im Nürnberger Stadtmuseum im Fembo-Haus am 12. November verschwände und lange nicht mehr zu sehen sein würde. Wo es dann eingelagert wird, das gehört zu den bestens gehüteten Geheimnissen der Stadt.
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Broschüre »Offene Türen«

Die Mevlevi-Derwische der Sufi-Gemeinschaft in St. Sebald
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Wer wissen will, wie sich interkulturelles religiöses Leben in der Stadt abspielt, der sollte zum Religions-Reiseführer »Offene Türen« greifen. Johannes Lähnemann, Professor und Inhaber des Lehrstuhls für Religionspädagogik an der Universität Erlangen-Nürnberg sowie Vorsitzender der »Religionen für den Frieden Nürnberg«, erklärt im Gespräch mit Timo Lechner, was sich hinter dem Werk verbirgt.
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Auszeichnung

Buchhändlerin Doris Höreth mit dem Buch von Mehrnousch Zaeri-Esfahani
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Die Buchhandlung Pelzner im Nürnberger Stadtteil Eibach ist »Bayerns Buchhandlung des Jahres 2017« – eine Nachricht aus dem Kultusministerium machte neugierig. Vor allem wegen der Begründung, in der Minister Ludwig Spaenle den Inhabern Doris und Thomas Höreth einen »hervorragenden Beitrag zur kulturellen Bildung« attestiert. Und zur Völkerverständigung, wie nicht zuletzt die gemeinsam mit der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde organisierte »Denkwerkstatt« mit der iranischen Autorin Mehrnousch Zaeri-Esfahani am 6. Oktober zeigt.
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Kirchenasyl

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Sie fallen sich in die Arme, als sie sich wieder im Gemeindehaus von St. Jobst in Nürnberg treffen: Pfarrerin Silvia Jühne, Diakonin Katrin Straupe und ihr ehemaliger Hausnachbar Zilan Sadon. Ein paar Monate war der 22-Jährige hier 2015 im Kirchenasyl. Und ohne dieses wäre Zilan sicherlich nicht gerade auf dem besten Weg, es in Deutschland zu »schaffen«.
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Historischer Pfarrhof

Architekt Johannes Fritsch vor dem Sebalder Pfarrhof in Nürnberg.
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Sensationen gibt es im Leben eines Architekten nur selten. Bei Altbauten ist es jedoch öfter mal anders. Johannes Fritsch vom Nürnberger Architektenbüro Fritsch + Knodt & Klug erlebt dies hautnah im Sebalder Pfarrhof, wo er mit seinen Kollegen einem wahren Kleinod der Stadt seit vier Jahren wieder zu neuem Glanz verhilft und so ganz nebenbei dazu beiträgt, die Nürnberger Stadtgeschichte fortzuschreiben.
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Wohnungsbau

Hannes Erhardt und Robert Flock, Geschäftsführer des Evangelischen Siedlungswerks Bayern (ESW) bei der Vorstellung der Jahresbilanz 2017 des Unternehmens in Fürth.
Wohnraum für Menschen mit kleinerem Geldbeutel ist selten. Das ändern, will Hannes Erhardt, Geschäftsführer des Evangelischen Siedlungswerks Bayern (ESW). Im März 2018 werden 92 Wohnungen im »SonnenTurm« in Fürth bezugsfertig, einem Hochhaus im ehemaligen sozialen Brennpunkt, den das ESW für 19 Millionen Euro saniert hat.
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Pilgern

Johanna Kätzel und Oliver Gußmann vor St. Jakobus.
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Der Jakobsweg zwischen Nürnberg und Rothenburg feiert in diesem Jahr seinen 25. Geburtstag. Der damalige Heilsbronner Pfarrer Paul Geißendörfer war 1992 die treibende Kraft für den fränkischen Camino. Er verbindet die Jakobskirchen zwischen den beiden mittelfränkischen Städten mit einem rund 90 Kilometer langen Fußweg. Auf diesem erstrecken sich insgesamt 14 Kommunen: Heilsbronn, Lehrberg und Geslau zum Beispiel.
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Blinder Toningenieur

Achtung, Aufnahme: Rosemarie Messelhäuser spricht ihren Text ein, Martin Weigert sorgt am Computer für den Sound. So entstehen die Hör-CDs der Blinden- und Sehbehindertenseelsorge.
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Martin Weigert sieht nichts, hört aber alles – und oft mehr als seine sehenden Mitmenschen: Er ist ein blinder Toningenieur und arbeitet vor allem mit Ohren und Händen – und seit zwei Jahren für das Hörmagazin »Egidien – Presse – Rundblick« (EPR) der Blinden- und Sehbehindertenseelsorge (BSS) in Nürnberg. Kürzlich ist zum 50. Mal eine Sammlung ausgewählter Artikel der Bayerischen Sonntagsblätter erschienen, die von Laien-Sprechern für Blinde aufgenommen werden. Von seelsorgerlichen Fragen, Berichten aus Bayern bis hin zu den Nachrichten aus der BSS und Witzen ist für jeden etwas dabei.
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Stadtmission Nürnberg

Ursula Andres und ihre musikpädagogischen Mitarbeiter bringen den Kindern die Freude an der Musik bei
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Das Projekt »Musik macht Freu(n)de« der Stadtmission Nürnberg fördert Kinder und Jugendliche aus schwierigen Familienverhältnissen. Elf Pädagogen bieten kostenlosen Musikunterricht, Chor- und Theaterprojekte an. Für viele Mädchen und Jungen die einzige Chance, mit Kultur in Berührung zu kommen und über sich hinauszuwachsen.
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Nürnberger Jugendtreff »SON RISE«

Jugendliche im neuen Nürnberger Jugendtreff »SON RISE«.
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Der Christliche Verein Junger Menschen (CVJM) in Nürnberg bietet Jugendlichen ein Wohnzimmer in der Stadt. Der dortige Jugendtreff heißt jetzt »SON RISE«. Er zog vom Keller in den ebenerdigen Treppenhaus-Lounge-Raum und wendet sich mit dem offenen Treff, Jugendgottesdiensten und »Sofarunden« an alle interessierten 13- bis 17-Jährigen.
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Medienpreis

Die Bedeutung von Qualitätsjournalismus hat der bayerische evangelische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm betont. Die Welt brauche Journalisten, die ihr Handwerk »mit Professionalität und Herzblut ausüben« , sagte er beim Medienempfang in Nürnberg. Alle Preisträger auf einen Blick.
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