Nürnberg

Weihnachtslieder

Friedrich Heinrich Ranke (1798-1876, links),  Louise Reichardt (1779-1826), Friedrich Ludwig Jahn (1778-1852), Karl Ludwig Sand (1795-1820), August von Kotzebue (1761-1819), Karl Georg von Raumer (1783-1865).
Auf den Hitlisten der beliebtesten Weihnachtslieder der Deutschen ist »Tochteher Zion« noch immer zu finden – jedenfalls, wenn man internationale Schlager wie »Last / White / We Wish You A Merry Christmas« herausrechnet. In der NS-Zeit war das Lied mit seinem »jüdischen« Titel verpönt. Wenig bekannt ist, dass die Wurzeln des Lieds im evangelischen Franken liegen. Und in Schottland.
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Preisgekrönter Kurzfilm

Tobias Rosen beim Filmdreh von »Watu Wote« im Gespräch mit Regisseurin Katja Benrath und Kameramann Felix Striegel.
Autor
»Watu Wote« handelt von einer wahren Begebenheit: Am 21. Dezember 2015 stellten sich Muslime an der Grenze zwischen Somalia und Kenia schützend vor die in einem Bus mitreisenden Christen, als islamistische Terroristen die »Ungläubigen« töten wollten. Mit seinem Kurzfilm hat der Absolvent der Hamburg Media School Tobias Rosen jetzt als Produzent den Studenten-Oscar der berühmten Academy of Motion Picture, Art & Sciences in Beverly Hills gewonnen und steht in der Kategorie »Internationaler Kurzfilm« auf der Liste der diesjährigen Academy Awards. Am 24. November kommt Rosen an seine alte Schule, das Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium in Oberasbach.
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Reformation

Kuratorin Frederike Schmäschke mit dem Gemälde
Autor
Ob es nun 25 Jahre bis zum nächsten Jubiläumsjahr der Reformation dauert, bis Konrad Weigands Gemälde »Luthers Hochzeit« wieder aus den Archiven der Stadt Nürnberg kommt? Es wäre schade, wenn das riesige Bild von der Wand im Nürnberger Stadtmuseum im Fembo-Haus am 12. November verschwände und lange nicht mehr zu sehen sein würde. Wo es dann eingelagert wird, das gehört zu den bestens gehüteten Geheimnissen der Stadt.
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Broschüre »Offene Türen«

Die Mevlevi-Derwische der Sufi-Gemeinschaft in St. Sebald
Autor
Wer wissen will, wie sich interkulturelles religiöses Leben in der Stadt abspielt, der sollte zum Religions-Reiseführer »Offene Türen« greifen. Johannes Lähnemann, Professor und Inhaber des Lehrstuhls für Religionspädagogik an der Universität Erlangen-Nürnberg sowie Vorsitzender der »Religionen für den Frieden Nürnberg«, erklärt im Gespräch mit Timo Lechner, was sich hinter dem Werk verbirgt.
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Auszeichnung

Buchhändlerin Doris Höreth mit dem Buch von Mehrnousch Zaeri-Esfahani
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Die Buchhandlung Pelzner im Nürnberger Stadtteil Eibach ist »Bayerns Buchhandlung des Jahres 2017« – eine Nachricht aus dem Kultusministerium machte neugierig. Vor allem wegen der Begründung, in der Minister Ludwig Spaenle den Inhabern Doris und Thomas Höreth einen »hervorragenden Beitrag zur kulturellen Bildung« attestiert. Und zur Völkerverständigung, wie nicht zuletzt die gemeinsam mit der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde organisierte »Denkwerkstatt« mit der iranischen Autorin Mehrnousch Zaeri-Esfahani am 6. Oktober zeigt.
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Kirchenasyl

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Sie fallen sich in die Arme, als sie sich wieder im Gemeindehaus von St. Jobst in Nürnberg treffen: Pfarrerin Silvia Jühne, Diakonin Katrin Straupe und ihr ehemaliger Hausnachbar Zilan Sadon. Ein paar Monate war der 22-Jährige hier 2015 im Kirchenasyl. Und ohne dieses wäre Zilan sicherlich nicht gerade auf dem besten Weg, es in Deutschland zu »schaffen«.
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Historischer Pfarrhof

Architekt Johannes Fritsch vor dem Sebalder Pfarrhof in Nürnberg.
Autor
Sensationen gibt es im Leben eines Architekten nur selten. Bei Altbauten ist es jedoch öfter mal anders. Johannes Fritsch vom Nürnberger Architektenbüro Fritsch + Knodt & Klug erlebt dies hautnah im Sebalder Pfarrhof, wo er mit seinen Kollegen einem wahren Kleinod der Stadt seit vier Jahren wieder zu neuem Glanz verhilft und so ganz nebenbei dazu beiträgt, die Nürnberger Stadtgeschichte fortzuschreiben.
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Wohnungsbau

Hannes Erhardt und Robert Flock, Geschäftsführer des Evangelischen Siedlungswerks Bayern (ESW) bei der Vorstellung der Jahresbilanz 2017 des Unternehmens in Fürth.
Wohnraum für Menschen mit kleinerem Geldbeutel ist selten. Das ändern, will Hannes Erhardt, Geschäftsführer des Evangelischen Siedlungswerks Bayern (ESW). Im März 2018 werden 92 Wohnungen im »SonnenTurm« in Fürth bezugsfertig, einem Hochhaus im ehemaligen sozialen Brennpunkt, den das ESW für 19 Millionen Euro saniert hat.
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