Timo Lechner

Redakteur

Ober-, Mittel- oder Unterfranken – wo ist das Zentrum Frankens? Ganz klar im Herzen. So bin ich leidenschaftlicher Franke mit Weitblick über Bezirksgrenzen und auch über jede gedankliche Barriere hinaus. Das muss auch so sein, wenn man Sonntagsblatt-Redakteur in Nürnberg ist. Zur Offenheit gesellt sich Neugierde – wahrscheinlich war ich im früheren Leben mal eine Katze. So hat mich die Neugierde schon während der Schulzeit zum Beruf gebracht. Und die Vernunft, da mir ein Leben als Musiker doch als zu unstet erschien. Der Musik von Rock über Jazz bis Klassik fröne ich aber immer noch – ebenfalls mit Leidenschaft, so wie ich es bereits bei einer Tageszeitung, einem Monatsheft und jetzt eben dem wöchentlich erscheinenden Sonntagsblatt getan habe. Grenzenlos offen, fränkisch ehrlich und mit einem Gespür für verschiedenste Töne – das bin ich!

Das kriegen wir schon (oder fränkisch: Des grich mer scho)
  • Leitung der Regionalredaktion Nürnberg des Sonntagsblattes für Bayern
  • Nachrichten, Reportagen und Termine aus dem Kirchenkreis Nürnberg
  • Artikel aus Kultur, Historie und Gesellschaft für die Mantelredaktion des Sonntagsblattes
  • Beiträge der alle zwei Monate erscheinenden THEMA-Hefte
  • Spezialgebiete: Musik, Film, Literatur, Geschichte, Fotografie

Kabarettist Oliver Tissot

Kabarettist Oliver Tissot
Autor
Wenn der Wortkünstler Oliver Tissot am Freitag, 17. Februar, wieder bei »Fastnacht in Franken« im Bayerischen Rundfunk den Reigen der Büttenredner eröffnet, dann wird er als Martin Luther nicht nur den Kirchenvertretern die Leviten lesen. Auch die Partei mit dem »C« im Namen kriegt bei seinem Rundumschlag ihr Fett weg. Die Beschäftigung mit dem Reformator hat in dem sich selbst als »areligiös« bezeichnenden Entertainer so einiges ausgelöst.
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Fürther Ausstellung zum Gesangsbuch

Marl Martz mit Gesangbuch der Ausstellung in Fürth
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Was macht man mit einem Gesangbuch als Erstes? Man schlägt es auf! Schließlich stehen darin Lieder, Gebete, der Katechismus, die Zehn Gebote und viel mehr. Wer achtet da schon auf die Hülle? Keiner. Das war bis vor dem Ersten Weltkrieg aber anders. Eine Ausstellung im Gemeindehaus der Erlöserkirche in Fürth-Dambach befasst sich jetzt mit diesen »Schatzkästlein«.
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Nürnberger Bahnhofsmission

 Reinhilde Meyer, Helmut Schmidt und Marianna Frunze aus der Nürnberger Bahnhofsmission
Autor
Was wäre, würde es die Nürnberger Bahnhofsmission nicht geben? Dann würden viele Scheidungskinder oder Senioren niemanden haben, der sie auf ihren Reisen begleitet, am Bahnsteig würde kaum jemandem beim Um- oder Aussteigen geholfen und zwischen all der Hektik vielleicht gar kein Gebet gesprochen. Und noch viel mehr »nicht«. Erkenntnis eines Nachmittags bei den Helfern mit den blauen Jacken.
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Hexenwahn

Einblattdruck zu einer Hexenverbrennung in Derenburg (Grafschaft Reinstein), 1555.
Autor
Hexenverfolgung – das ist nicht einfach ein Thema des »finsteren Mittelalters«, beileibe kein rein katholisches Phänomen, und betraf zudem nicht lediglich Frauen und auch nicht nur in den großen deutschen Städten. Frauen, Männer und sogar Kinder wurden vor allem im 16. und 17. Jahrhundert auch in kleinen fränkischen Dörfern als Zauberer angeklagt, vertrieben und sogar verbrannt. Die Erlanger Autorin Traudl Kleefeld erzählt in ihrem Buch »Wider das Vergessen« davon. Und zeigt auf, dass die einstigen Mechanismen auch heute noch in der Gesellschaft wirken.
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Klinikseelsorge

Auf Station: Sandra Streng und Carmen Voit sind ehrenamtliche Klinikseelsorgerinnen am Universitätsklinikum in Erlangen.
Autor
Warum einige Patienten des Universitätsklinikums Erlangen den ehrenamtlichen evangelischen Klinikseelsorgerinnen Sandra Streng und Carmen Voit und ihren Kolleginnen Dinge anvertrauen, die sie mit Arzt und Schwester nicht teilen möchten? Darauf wissen die beiden keine Antwort. Vielleicht liegt es am fehlenden weißen Kittel. Oder an der vorhandenen Zeit, die sie für die Patienten mitbringen.
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Lebensgeschichten

Die Altenheimseelsorgerinnen Sonja Dietel und Julia Arnold lassen in der Ausstellung »Wenn der Himmel sich öffnet« Bewohner Nürnberger Senioreneinrichtungen eindringliche Geschichten erzählen.
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Dass sie 1945 nur knapp russischen Soldaten entkommen ist, hat die heute 87-jährige Bewohnerin einer Nürnberger Senioreneinrichtung nie vergessen. Eine 84-Jährige berichtet, wie die Begleitung ihres sterbenden Mannes am Sterbebett voll wundersamer Ereignisse war. Ein 60 Jahre alter Multiple-Sklerose-Patient dankt trotz seiner Krankheit Gott, dass seine erwachsene Tochter als Kind doch keinen Tumor hatte. Für alle drei, und noch 15 weitere Senioren, deren Geschichten und Porträts im Mittelpunkt einer Ausstellung im Caritas-Pirckheimer-Haus in Nürnberg stehen, hat sich mindestens einmal im Leben der Himmel geöffnet.
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Kinowerbung

Autor
Eine rasende Kamerafahrt durch die Stromschnellen, dazu Anna Rohlederer, mit dem Paddel gegen das Wasser kämpfend. »Selbst wenn ich reinfalle, ist doch noch nichts passiert«, sagt die Religionspädagogin in der actiongeladenen Filmsequenz. Die flimmert noch bis Ende Januar über Kinoleinwände. Und wirbt für das evangelische Dekanat Fürth.
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Verfolgung im Nationalsozialismus

Die Holocaust-Überlebende Batsheva Dagan vor Schülern des Martin-Behaim- sowie des Albrecht-Dürer-Gymnasiums Nürnberg im Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände.
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45554 ist die Nummer, die Batsheva Dagan auf ihrem linken Oberarm trägt. Tätowiert in Auschwitz. »Ein Anagramm, eigentlich eine Glückszahl, oder?«, lächelt die 91-Jährige die Gymnasiasten an, die ihr im Doku-Zentrum auf dem Nürnberger Reichsparteitagsgelände lauschen. Sie sollen in den kommenden Wochen lernen, anderen Schülern die Geschichte des »Dritten Reiches« näherzubringen. Und wer könnte dabei eine bessere Lehrerin sein, als eine Holocaust-Überlebende?
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Geschichte

Ausstellungsplakat »Schalom Melanchthon«
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Sie sollten sich »eine Institution ihresgleichen suchen«, stand in den 1930er-Jahren in Schulverweisen des Nürnberger Melanchthon-Gymnasiums. Gemeint waren jüdische Schüler, die nun unerwünscht waren. Sechs Jahre lang haben heutige Schüler und Lehrer die Schicksale der früheren Melanchthonianer untersucht. Herausgekommen sind eine Ausstellung und ein Buch. Und Erinnerungen, die nachdenklich stimmen.
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Reformationsjubiläum

Autor
502 Gottesdienste, Ausstellungen, Musik- oder andere Events enthält der »Reiseführer 2017« der evangelischen Landeskirche in Bayern. Der Nürnberger Regionalbischof Stefan Ark Nitsche stellte das 268 Seiten starke Werk jetzt in Nürnberg vor.
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