Timo Lechner

Redakteur

Ober-, Mittel- oder Unterfranken – wo ist das Zentrum Frankens? Ganz klar im Herzen. So bin ich leidenschaftlicher Franke mit Weitblick über Bezirksgrenzen und auch über jede gedankliche Barriere hinaus. Das muss auch so sein, wenn man Sonntagsblatt-Redakteur in Nürnberg ist. Zur Offenheit gesellt sich Neugierde – wahrscheinlich war ich im früheren Leben mal eine Katze. So hat mich die Neugierde schon während der Schulzeit zum Beruf gebracht. Und die Vernunft, da mir ein Leben als Musiker doch als zu unstet erschien. Der Musik von Rock über Jazz bis Klassik fröne ich aber immer noch – ebenfalls mit Leidenschaft, so wie ich es bereits bei einer Tageszeitung, einem Monatsheft und jetzt eben dem wöchentlich erscheinenden Sonntagsblatt getan habe. Grenzenlos offen, fränkisch ehrlich und mit einem Gespür für verschiedenste Töne – das bin ich!

Das kriegen wir schon (oder fränkisch: Des grich mer scho)
  • Leitung der Regionalredaktion Nürnberg des Sonntagsblattes für Bayern
  • Nachrichten, Reportagen und Termine aus dem Kirchenkreis Nürnberg
  • Artikel aus Kultur, Historie und Gesellschaft für die Mantelredaktion des Sonntagsblattes
  • Beiträge der alle zwei Monate erscheinenden THEMA-Hefte
  • Spezialgebiete: Musik, Film, Literatur, Geschichte, Fotografie

Geschichte NS-Zeit

Adolf Hitler hinter Gittern in Untersuchungshaft am 30. November 1923. In Landsberg wird er »Mein Kampf« schreiben. Und ein Amtsarzt wird interessante Details in die Krankenakte schreiben.
Autor
Es gibt Dinge, die will man eigentlich gar nicht so genau wissen, die aber dennoch Stoff für Klatsch und daher unerhört interessant sind. Zum Beispiel, ob Adolf Hitler wirklich nur einen Hoden hatte, wie bereits zu seinen Lebzeiten vorwiegend von britischen Soldaten gesungen wurde. Der Nürnberger Historiker Peter Fleischmann hat in seinem Buch »Hitler als Häftling« aber weitaus mehr als den Beweis dieser pikanten Geschichte erbracht. Sein Fazit: Ohne die wohlwollende Behandlung durch bayerische Behörden wäre der »Führer« nie so weit gekommen.
Share Facebook Twitter Google+ Share

Historischer Pfarrhof

Architekt Johannes Fritsch vor dem Sebalder Pfarrhof in Nürnberg.
Autor
Sensationen gibt es im Leben eines Architekten nur selten. Bei Altbauten ist es jedoch öfter mal anders. Johannes Fritsch vom Nürnberger Architektenbüro Fritsch + Knodt & Klug erlebt dies hautnah im Sebalder Pfarrhof, wo er mit seinen Kollegen einem wahren Kleinod der Stadt seit vier Jahren wieder zu neuem Glanz verhilft und so ganz nebenbei dazu beiträgt, die Nürnberger Stadtgeschichte fortzuschreiben.
Share Facebook Twitter Google+ Share

Parsifal bei den Bayreuther Festspielen

Klingsor im Parsifal 2017
Autor
Was kann Richard Wagners Bühnenweihfestspiel – der Parsifal – den Menschen anno 2017 im Jahre des 500. Reformationsjubiläums sagen? Nun, nachdem man in die zweite Auflage der Inszenierung von Uwe Eric Laufenberg wohl bewusst nahezu alles Erdenkliche an religiösem Inhalt hineindeuten kann, kann man es ja auch mal mit etwas Evangelischem versuchen. Und auch wenn nach einigem Abklopfen nicht wirklich der klare Hinweis auf Luther zu finden ist – in einigen Punkten ist der aktuelle Bayreuther Parsifal im Einklang mit den Idealen des Reformators.
Share Facebook Twitter Google+ Share

Taubertalfestival

Publikum beim Taubertal Openair 2017
Autor
Regen, Schlamm und Rock'n'Roll – für viele der Dreiklang, den das Taubertal Open Air auf den Rothenburger Eiswiesen ziert wie selbstverständlich. Und auch wenn es bei der 22. Auflage des dreitägigen Spektakels an der Tauber wieder mal ungemütlich von oben her war – die Botschaften auf und rund um die Bühne waren ebenso fröhlich wie die Stimmung der Gäste. Wer genau hinsah, der erlebte auch so manchen politischen oder gesellschaftskritischen Ton.
Share Facebook Twitter Google+ Share

Diakonie & Senioren

Petra Messingschlager, Gemeindediakonin in Bruck bei Erlangen, beim Mittagstisch.
Autor
»Aufgetischt!« Klingt einladend – und das ist es auch, was eine Gruppe Ehrenamtlicher der Gemeinde St. Peter und Paul zweimal pro Monat im Gemeindehaus in Bruck bei Erlangen für jedermann veranstaltet: Für zwei Euro Unkostenbeitrag gibt es ein dreigängiges Menü und gute Unterhaltung am festlich geschmückten Tisch. Dem Projekt fehlt es nur an einem.
Share Facebook Twitter Google+ Share

Blinder Toningenieur

Achtung, Aufnahme: Rosemarie Messelhäuser spricht ihren Text ein, Martin Weigert sorgt am Computer für den Sound. So entstehen die Hör-CDs der Blinden- und Sehbehindertenseelsorge.
Autor
Martin Weigert sieht nichts, hört aber alles – und oft mehr als seine sehenden Mitmenschen: Er ist ein blinder Toningenieur und arbeitet vor allem mit Ohren und Händen – und seit zwei Jahren für das Hörmagazin »Egidien – Presse – Rundblick« (EPR) der Blinden- und Sehbehindertenseelsorge (BSS) in Nürnberg. Kürzlich ist zum 50. Mal eine Sammlung ausgewählter Artikel der Bayerischen Sonntagsblätter erschienen, die von Laien-Sprechern für Blinde aufgenommen werden. Von seelsorgerlichen Fragen, Berichten aus Bayern bis hin zu den Nachrichten aus der BSS und Witzen ist für jeden etwas dabei.
Share Facebook Twitter Google+ Share

Stadtmission Nürnberg

Ursula Andres und ihre musikpädagogischen Mitarbeiter bringen den Kindern die Freude an der Musik bei
Autor
Das Projekt »Musik macht Freu(n)de« der Stadtmission Nürnberg fördert Kinder und Jugendliche aus schwierigen Familienverhältnissen. Elf Pädagogen bieten kostenlosen Musikunterricht, Chor- und Theaterprojekte an. Für viele Mädchen und Jungen die einzige Chance, mit Kultur in Berührung zu kommen und über sich hinauszuwachsen.
Share Facebook Twitter Google+ Share

Kirchenburgmuseum Mönchsondheim

Reinhard Hüßner und Gisela Bornowski
Autor
Die Sonderausstellung »Dorf im Umbruch« im Kirchenburgmuseum Mönchsondheim zeigt, wie die Reformation im ländlichen Mainfranken zum Gegenstand von Herrschaftskompetenzen kirchlicher wie weltlicher Territorialherren wurde. Die Schau, die von Regionalbischöfin Gisela Bornowski eröffnet wurde, ist bis 3. Dezember zu sehen.
Share Facebook Twitter Google+ Share

Jugendarbeit

Dekan Jörg Sichelstiel übt schon mal mit Jan Mrochen aus Roßtal, während Benjamin Greim, Jugendreferent der Stadt Fürth, zusieht.
Autor
Die Kirche verliert immer mehr Mitglieder, mancherorts werden Rücklagen für schlechtere Zeiten gebildet und die Zeichen der jüngsten Landessynode stehen eher auf Rückzug denn auf Vorwärts. Nicht so im Dekanat Fürth. 400 000 Euro hat man jetzt für ein bayernweit einmaliges Projekt locker gemacht, das jeder Stadtgemeinde in Fürth einen Jugendleiter bescheren soll.
Share Facebook Twitter Google+ Share