Timo Lechner

Redakteur

Ober-, Mittel- oder Unterfranken – wo ist das Zentrum Frankens? Ganz klar im Herzen. So bin ich leidenschaftlicher Franke mit Weitblick über Bezirksgrenzen und auch über jede gedankliche Barriere hinaus. Das muss auch so sein, wenn man Sonntagsblatt-Redakteur in Nürnberg ist. Zur Offenheit gesellt sich Neugierde – wahrscheinlich war ich im früheren Leben mal eine Katze. So hat mich die Neugierde schon während der Schulzeit zum Beruf gebracht. Und die Vernunft, da mir ein Leben als Musiker doch als zu unstet erschien. Der Musik von Rock über Jazz bis Klassik fröne ich aber immer noch – ebenfalls mit Leidenschaft, so wie ich es bereits bei einer Tageszeitung, einem Monatsheft und jetzt eben dem wöchentlich erscheinenden Sonntagsblatt getan habe. Grenzenlos offen, fränkisch ehrlich und mit einem Gespür für verschiedenste Töne – das bin ich!

Das kriegen wir schon (oder fränkisch: Des grich mer scho)
  • Leitung der Regionalredaktion Nürnberg des Sonntagsblattes für Bayern
  • Nachrichten, Reportagen und Termine aus dem Kirchenkreis Nürnberg
  • Artikel aus Kultur, Historie und Gesellschaft für die Mantelredaktion des Sonntagsblattes
  • Beiträge der alle zwei Monate erscheinenden THEMA-Hefte
  • Spezialgebiete: Musik, Film, Literatur, Geschichte, Fotografie

Installation auf dem Kornmarkt

Museumsleiter Ulrich Großmann, Konzeptionskünstler Ottmar Hörl sowie Staatsminister und Schirmherr Markus Söder mit drei Prototypen der Gold-Madonnen und dem Original.
Autor
Wenn Konzeptkünstler Ottmar Hörl vom 1. bis 17. September 2017 den Kornmarkt beim Germanischen Nationalmuseum (GNM) mit der Installation von rund 600 goldenen Miniatur-Abbildern der Nürnberger Madonna für zwei Wochen in einen temporären Kunst-Schauplatz verwandelt, dann ist das eine künstlerische Auseinandersetzung mit weitaus mehr Tiefgang als einer reinen seriellen Massenschau.
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Nürnberger Stadtmission

Miteinander Stockbrot über dem offenen Feuer rösten – das schult Kinder im verantwortungsvollen Umgang miteinander, wie die sozialen Kompetenztrainings der Nürnberger Stadtmission es vermitteln.
Autor
Der Sprössling will nicht so, wie Papa und Mama es wollen. Eltern schlagen die Hände über dem Kopf zusammen, wenn der Nachwuchs sich Kindern oder Erwachsenen gegenüber wie die Axt im Walde verhält. Oder einfach seinen Mund nicht aufkriegt. Manchmal geschehen diese Abweichungen von der gesellschaftlichen Norm aber zu oft. Höchste Zeit für ein soziales Kompetenztraining, wie es die Stadtmission in Nürnberg anbietet.
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Jugendarbeit

Diakon Thorsten Badewitz
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»Dreigemeindliche Jugendarbeit« – das klingt nach einer Menge Arbeit an mehreren Fronten. Doch Diakon Thorsten Badewitz zuständig für St. Lorenz, St. Markus und St. Stephanus in Oberasbach stellt sich dieser Aufgabe seit einigen Monaten. Und stünden dem 41-Jährigen drei voll funktionstüchtige Gemeindehäuser statt derzeit nur eines zur Verfügung, wäre die Arbeit um einiges leichter. Trotz solcher Einschränkungen stellt er so manches auf die Beine.
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70. Geburtstag

Konstantin Wecker bei einem Konzert in Nürnberg.
Autor
Dass Konstantin Wecker 70 Jahre alt wird, das hätte er selbst vor etwa 20 Jahren wohl am wenigsten geglaubt. Anfang der 1990er-Jahre steckte der Münchener Musiker im Drogensumpf und besang sein Kokain. Ein Thema, das ihn heute nervt und das er im Gespräch ganz bayerisch mit »jetzt ko da amoi a Ruah sei« kommentiert. Die Sucht hat aber keine äußerlichen Spuren hinterlassen.
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Forrest Gump und die Diakonie

Ausstellungs-Kurator Thomas Greif zeigt auf einer Karte, wie weit verzweigt die Verbindungen der Diakonie in der Welt und in der Historie sind.
Autor
Rummelsberg ist überall. Oder war es zumindest: mit dabei auf den Schlachtfeldern von Verdun, beim Kniefall Willy Brandts in Warschau oder auf den großen Bühnen des Jazz und Rock. Anhand von 21 Fußnoten deutscher Geschichte macht die Ausstellung »Kaiser, Kanzler, Rummelsberger« den Werdegang des Diakonievereins deutlich. Eine spannende Zeitreise zeigt die Spuren der bayerischen Diakonie in der deutschen Zeitgeschichte.
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Ökumene-Pop

Himmelleicht-Bandleader Thomas Döpfert (rechts) mit drei seiner Musiker: Tom Segl, (Keyboard), René Jung (Bass) und Sängerin Birgit Wolfram.
Autor
Sie ist schmissig, geht ins Ohr, regt zum Mitmachen an und ist ökumenisch. Die Musik der Gruppe »Himmelleicht« will die Konfessionen verbinden und sendet dazu einfache, aber treffende Botschaften in Texten, die von katholischer wie evangelischer Seite auf ihren verbindenden Gehalt hin »gegengecheckt« sind. Echter Ökumene-Pop, mit dem die Cadolzburger Band am 26. und 27. Mai sogar auf dem Evangelischen Kirchentag in Berlin spielt.
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Nebelkerzen eines Berufszeitzeugen

Blick in die Ausstellung »Albert Speer in der Bundesrepublik« im Nürnberger Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände.
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»Von den scheußlichen Dingen habe ich nichts gewusst«: Nach seiner Entlassung aus der Spandauer Haft sagte Hitlers Architekt Albert Speer nichts anderes als die meisten Deutschen nach dem Krieg. Er strickte erfolgreich an der Geschichte des von Hitler verführten, unpolitischen Technokraten und machte als Berufszeitzeuge eine zweite Karriere. Eine sehenswerte Ausstellung des Dokumentationszentrums Reichsparteitagsgelände in Nürnberg widerlegt anhand über Jahrzehnte gesammelter Forschungsergebnisse Speers Legende.
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Streit um Luther-Statue

Die Weißenburger Dekanin Ingrid Gottwald-Weber und die Statue Martin Luthers vor der Kirche St. Andreas. Erst seit vier Jahren herrscht endlich Ruhe im Streit um den Standort des Kunstwerks.
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Es ist nirgendwo verbrieft, dass Martin Luther niemals in Weißenburg war. Allerdings auch nicht, dass der Reformator jemals in der alten Römer- und Reichsstadt gewesen ist. Zumindest in Gestalt einer Bronze-Statue ist Luther jedoch seit nunmehr 35 Jahren aus Weißenburg nicht mehr wegzudenken. Und drei Jahrzehnte lang prägte deren Standort das Tagesgespräch wie kaum ein anderes Thema.
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Motorsport & Kirche

Eine starke Truppe mit Witz, Geist und einem Faible für Straße und Motorrad-Touren mit ein bisschen mehr Inhalt: Die »Spirit-Tourer« mit ihrem Leiter Uwe Müller (Dritter von links) vor der Lorenzkirche in Oberasbach.
Autor
Ob Gott mitfährt, wenn Uwe Müller und seine Freunde sich auf die Maschine setzen und auf ihren »Spirit-Touren« über den Asphalt düsen? Nun, zumindest ist den begeisterten Motorradfahrern noch nichts passiert. Und vielleicht liegt das auch daran, dass die Gruppe nie ohne einen Segen fährt und meist ein spirituelles oder religiöses Ziel hat, wenn es ab der Oberasbacher Lorenzkirche wieder losgeht.
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