Timo Lechner

Redakteur

Ober-, Mittel- oder Unterfranken – wo ist das Zentrum Frankens? Ganz klar im Herzen. So bin ich leidenschaftlicher Franke mit Weitblick über Bezirksgrenzen und auch über jede gedankliche Barriere hinaus. Das muss auch so sein, wenn man Sonntagsblatt-Redakteur in Nürnberg ist. Zur Offenheit gesellt sich Neugierde – wahrscheinlich war ich im früheren Leben mal eine Katze. So hat mich die Neugierde schon während der Schulzeit zum Beruf gebracht. Und die Vernunft, da mir ein Leben als Musiker doch als zu unstet erschien. Der Musik von Rock über Jazz bis Klassik fröne ich aber immer noch – ebenfalls mit Leidenschaft, so wie ich es bereits bei einer Tageszeitung, einem Monatsheft und jetzt eben dem wöchentlich erscheinenden Sonntagsblatt getan habe. Grenzenlos offen, fränkisch ehrlich und mit einem Gespür für verschiedenste Töne – das bin ich!

Das kriegen wir schon (oder fränkisch: Des grich mer scho)
  • Leitung der Regionalredaktion Nürnberg des Sonntagsblattes für Bayern
  • Nachrichten, Reportagen und Termine aus dem Kirchenkreis Nürnberg
  • Artikel aus Kultur, Historie und Gesellschaft für die Mantelredaktion des Sonntagsblattes
  • Beiträge der alle zwei Monate erscheinenden THEMA-Hefte
  • Spezialgebiete: Musik, Film, Literatur, Geschichte, Fotografie

Preisgekrönter Kurzfilm

Tobias Rosen beim Filmdreh von »Watu Wote« im Gespräch mit Regisseurin Katja Benrath und Kameramann Felix Striegel.
Autor
»Watu Wote« handelt von einer wahren Begebenheit: Am 21. Dezember 2015 stellten sich Muslime an der Grenze zwischen Somalia und Kenia schützend vor die in einem Bus mitreisenden Christen, als islamistische Terroristen die »Ungläubigen« töten wollten. Mit seinem Kurzfilm hat der Absolvent der Hamburg Media School Tobias Rosen jetzt als Produzent den Studenten-Oscar der berühmten Academy of Motion Picture, Art & Sciences in Beverly Hills gewonnen und steht in der Kategorie »Internationaler Kurzfilm« auf der Liste der diesjährigen Academy Awards. Am 24. November kommt Rosen an seine alte Schule, das Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium in Oberasbach.
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Ökumenisches Projekt

Autor
»Aufs Maul geschaut« und dies künstlerisch verarbeitet haben in Anlehnung an Martin Luthers bekannten Satz im Reformationsjubiläumsjahr 2017 schon viele. Den Blick auf die Bibel richten wollten die christlichen Gemeinden aus Cadolzburg in einem ökumenischen Gemeinschaftsprojekt. Alle Gemeindeglieder wurden aufgerufen, ihren persönlichen Bezug zur Heiligen Schrift für das »Cadolzburger Bibelheft« zu bekunden. Jetzt liegt das kleine Büchlein vor – die Vielfalt begeistert und überrascht.
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Gert Steinbäcker spricht

Gert Steinbäcker
Autor
Nachdem STS, eine der erfolgreichsten österreichischen Bands der letzten 30 Jahre, ihre Live-Aktivitäten im Jahr 2015 beendet hat, kehrt nun Gert Steinbäcker, das erste S, auf die Bühne zurück. Im Interview erzählt der 64-Jährige Österreicher einiges über seine Wahlheimat Griechenland und sein Verhältnis zur digitalisierten Welt.
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Musik & Kirche

Klaus Wedel
Autor
Nachdem Klaus Wedel mit über 40 Dienstjahren der älteste hauptamtliche Kirchenmusiker in Bayern ist, denkt der in Roth lebende Musiker so langsam an die Rente. Aber nur ganz langsam. Denn es gibt noch viel zu tun. Nicht nur mit seinem Kammerchor Roth, mit dem er am 22. Oktober in der evangelischen Stadtkirche Händels »Messias« aufführte. Bald gibt Wedel neue Bücher mit Begleitsätzen für Gesangbuchlieder für Orgel und Posaunenchor heraus. Tiefer gesetzt, weil es nötig ist.
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Reformation

Kuratorin Frederike Schmäschke mit dem Gemälde
Autor
Ob es nun 25 Jahre bis zum nächsten Jubiläumsjahr der Reformation dauert, bis Konrad Weigands Gemälde »Luthers Hochzeit« wieder aus den Archiven der Stadt Nürnberg kommt? Es wäre schade, wenn das riesige Bild von der Wand im Nürnberger Stadtmuseum im Fembo-Haus am 12. November verschwände und lange nicht mehr zu sehen sein würde. Wo es dann eingelagert wird, das gehört zu den bestens gehüteten Geheimnissen der Stadt.
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Broschüre »Offene Türen«

Die Mevlevi-Derwische der Sufi-Gemeinschaft in St. Sebald
Autor
Wer wissen will, wie sich interkulturelles religiöses Leben in der Stadt abspielt, der sollte zum Religions-Reiseführer »Offene Türen« greifen. Johannes Lähnemann, Professor und Inhaber des Lehrstuhls für Religionspädagogik an der Universität Erlangen-Nürnberg sowie Vorsitzender der »Religionen für den Frieden Nürnberg«, erklärt im Gespräch mit Timo Lechner, was sich hinter dem Werk verbirgt.
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Auszeichnung

Buchhändlerin Doris Höreth mit dem Buch von Mehrnousch Zaeri-Esfahani
Autor
Die Buchhandlung Pelzner im Nürnberger Stadtteil Eibach ist »Bayerns Buchhandlung des Jahres 2017« – eine Nachricht aus dem Kultusministerium machte neugierig. Vor allem wegen der Begründung, in der Minister Ludwig Spaenle den Inhabern Doris und Thomas Höreth einen »hervorragenden Beitrag zur kulturellen Bildung« attestiert. Und zur Völkerverständigung, wie nicht zuletzt die gemeinsam mit der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde organisierte »Denkwerkstatt« mit der iranischen Autorin Mehrnousch Zaeri-Esfahani am 6. Oktober zeigt.
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Kirchenasyl

Autor
Sie fallen sich in die Arme, als sie sich wieder im Gemeindehaus von St. Jobst in Nürnberg treffen: Pfarrerin Silvia Jühne, Diakonin Katrin Straupe und ihr ehemaliger Hausnachbar Zilan Sadon. Ein paar Monate war der 22-Jährige hier 2015 im Kirchenasyl. Und ohne dieses wäre Zilan sicherlich nicht gerade auf dem besten Weg, es in Deutschland zu »schaffen«.
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Musikszene

Die Wolfgang Buck Band am 14. November 2015 in der Alten Synagoge in Kitzingen.
Autor
Am 7. Oktober findet nach 25 Jahren der letzte Auftritt der Wolfgang Buck Band statt. Die Formation hat sich mit den Mundart-Songs des evangelischen Theologen und Musikers Wolfgang Buck ein großes Publikum weit über Franken hinaus erspielt. Doch das Ende ist auch ein Anfang: Buck macht solo weiter – und mit dem neuen Trio-Projekt »Buck 3«.
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Diakonieverein Eckental

Ute Krahl (links), Vorsitzende des Diakonievereins Eckental, und ihr Helferteam
Autor
Wenn man sich neu erfinden muss, geht das Ganze oft durch den Magen – möglichst im positiven Sinn, aber noch besser, wenn andere dadurch satt werden. So könnte man beschreiben, was seit Februar 2017 in Forth geschieht: Dort hat der Diakonieverein Eckental die »Eckentaler Tafel« mit Lebensmitteln und Waren des täglichen Bedarfs für Bedürftige gegründet. Und schöpft damit nicht nur neuen Sinn für sich, sondern auch Hoffnung für die Besucher.
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Geschichte NS-Zeit

Adolf Hitler hinter Gittern in Untersuchungshaft am 30. November 1923. In Landsberg wird er »Mein Kampf« schreiben. Und ein Amtsarzt wird interessante Details in die Krankenakte schreiben.
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Es gibt Dinge, die will man eigentlich gar nicht so genau wissen, die aber dennoch Stoff für Klatsch und daher unerhört interessant sind. Zum Beispiel, ob Adolf Hitler wirklich nur einen Hoden hatte, wie bereits zu seinen Lebzeiten vorwiegend von britischen Soldaten gesungen wurde. Der Nürnberger Historiker Peter Fleischmann hat in seinem Buch »Hitler als Häftling« aber weitaus mehr als den Beweis dieser pikanten Geschichte erbracht. Sein Fazit: Ohne die wohlwollende Behandlung durch bayerische Behörden wäre der »Führer« nie so weit gekommen.
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Historischer Pfarrhof

Architekt Johannes Fritsch vor dem Sebalder Pfarrhof in Nürnberg.
Autor
Sensationen gibt es im Leben eines Architekten nur selten. Bei Altbauten ist es jedoch öfter mal anders. Johannes Fritsch vom Nürnberger Architektenbüro Fritsch + Knodt & Klug erlebt dies hautnah im Sebalder Pfarrhof, wo er mit seinen Kollegen einem wahren Kleinod der Stadt seit vier Jahren wieder zu neuem Glanz verhilft und so ganz nebenbei dazu beiträgt, die Nürnberger Stadtgeschichte fortzuschreiben.
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Parsifal bei den Bayreuther Festspielen

Klingsor im Parsifal 2017
Autor
Was kann Richard Wagners Bühnenweihfestspiel – der Parsifal – den Menschen anno 2017 im Jahre des 500. Reformationsjubiläums sagen? Nun, nachdem man in die zweite Auflage der Inszenierung von Uwe Eric Laufenberg wohl bewusst nahezu alles Erdenkliche an religiösem Inhalt hineindeuten kann, kann man es ja auch mal mit etwas Evangelischem versuchen. Und auch wenn nach einigem Abklopfen nicht wirklich der klare Hinweis auf Luther zu finden ist – in einigen Punkten ist der aktuelle Bayreuther Parsifal im Einklang mit den Idealen des Reformators.
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