„euward“ – ein Kunstwort, in dem „Europa“ und „Award“ stecken. Alle drei Jahre wird dieser international ausgelobte Kunstpreis im Kontext geistiger Behinderung von der Stiftung Augustinum vergeben. Dieses Jahr im Juli war es wieder so weit: Bereits zum siebten Mal wurde der in der „Szene“ begehrte Kunstpreis vergeben. Die Gewinner und ihre Mitbewerber präsentieren nun ihre Werke noch bis 9. September im Buchheim-Museum in Bernried. Mit dabei auch der Künstler Julius Hartmann aus München. Er arbeitet im Atelier für Künstler mit geistiger Behinderung im Heilpädagogischen Centrum Augustinum in Unterschleißheim. Betreut und gefördert werden Julius und weitere Künstler, wie Katharina Hormann, Patrick Siegl (3. Platz beim „euward6“) oder Rudolf Bodmeier, dort von „euward“-Initiator und Ausstellungskurator Klaus Mecherlein. Lebensformen-Autorin Sally Büthe hat die Künstler im Atelier Augustinum besucht und auch zur „euward“-Preisverleihung begleitet. Schirmherr der diesjährigen Veranstaltung ist der Schauspieler Edgar Selge. „Ich glaube, ich bin dafür da, meine innere Verbundenheit auszudrücken mit dem, was hier gezeigt wird“, so beschreibt er sein Amt, das er übrigens schon zum zweiten Mal in Folge übernommen hat. „Diese Ausstellung ist ein guter Anlass, noch einmal grundsätzlich neu über Inklusion und Ansätze für ein kommunikativeres Zusammenleben nachzudenken.“ Ein Film von Sally Büthe Atelier Augustinum euward und Ausstellung
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