Fürth (epd). Die evangelische Auferstehungskirche Fürth hat am Sonntag ihr 200-jähriges Bestehen mit einem Gottesdienst mit Landesbischof Christian Kopp gefeiert. In seiner Predigt sagte Kopp laut Manuskript, die Kirche sei ein Ort, an dem Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen Trost, Gemeinschaft und Hoffnung finden könnten. Seit 200 Jahren kämen Menschen in die Kirche, um Gottesdienste zu feiern, Kinder taufen zu lassen, zu heiraten oder von Verstorbenen Abschied zu nehmen.
Auch wenn die Gemeinde im Laufe der Jahre kleiner geworden sei und sich vieles verändert habe, gelte es, die Zukunft in den Blick zu nehmen: "Wie möchten wir morgen Kirche sein hier mitten in Fürth?", fragte er. Kopp würdigte in diesem Zusammenhang die engere Zusammenarbeit mit der evangelischen Gemeinde St. Michael sowie die Bereitschaft, neue Wege zu gehen und Kunst in die Kirche zu holen. Wo Kunst und Kreativität Raum bekämen, könne auch Neues wachsen.
Rituale im Alltag schenken Hoffnung
Das Jubiläum sei deshalb nicht nur Anlass, auf zwei Jahrhunderte Geschichte zurückzublicken, sondern auch, die Zukunft der Kirche aktiv zu gestalten. Zum Abschluss machte der Landesbischof deutlich, dass Hoffnung im Alltag immer wieder neu gestärkt werden müsse - etwa durch Musik, Momente der Ruhe oder den Blick ins Grüne. Die Lage der Auferstehungskirche direkt am Fürther Stadtpark biete dafür besondere Möglichkeiten.