Weltreligionen

Dossier Weltreligionen

In Deutschland leben Christen und Muslime, Juden und Buddhisten, Hinduisten und Menschen vieler anderer Religionen und Glaubensgemeinschaften. Kenntnisse über die eigene und fremde Glaubensweisen sind unerlässlich für eine demokratische Gesellschaft. Der "Newsroom Weltreligionen" will Grundwissen vermitteln und Orientierung bieten. Damit fördert er das Miteinander der Religionen und Kulturen. 

Der "Newsroom Weltreligionen" versteht sich als Portal zum Thema Weltreligionen in Deutschland. Schwerpunkt bilden Projekte, die mit der medialen Verbreitung und der Auseinandersetzung mit Glaubensvorstellungen und Religion, mit Theologie und Ethik, mit Glauben und Spiritualität zu tun haben. Ziel aller Projekte ist es, Grundwissen zu vermitteln, Kooperationen zu bilden und den Dialog untereinander zu fördern. Zu den Projekten, die wir entwickeln, gehören Wettbewerbe und Ausstellungen, Veranstaltungen und Medienprodukte. Alle Projekte entstehen in enger Zusammenarbeit mit unseren Kooperationspartnern. Damit wollen wir beitragen zu einer nachhaltigen Vernetzung und Kooperation der Akteure, die sich mit dem Thema Weltreligionen in Deutschland beschäftigen.

Sie erreichen unsere Redaktion über die Mail: weltreligionen@epv.de

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Ökumene

Am 23. September 2018 beginnt die "Interkulturelle Woche". In Zeiten, wo viel über Rassismus und Ausländerhass diskutiert wird, sind solche Aktionen wichtiger denn je. Die Interkulturelle Woche wurde vor 40 Jahren von der evangelischen, der katholischen und der griechisch-orthodoxen Kirche ins Leben gerufen. Pfarrerin Aguswati Hildebrandt Rambe ist für Bayern zuständig und betont, wie wichtig die Interkulturelle Woche gerade jetzt ist.

"Wir" und "die Anderen"

Gebetsraum Moschee Nürnberg
Mit wie vielen Muslimen sind Sie befreundet? Rainer Oechslen sieht darin eines der Grundprobleme unserer Gesellschaft mit dem Islam: dass viele Menschen eine Meinung zu der Religion haben - und doch keinen Kontakt zu Muslimen. Im Interview spricht der Islambeauftragte der evangelischen Landeskirche in Bayern noch weitere Bereiche an, in denen Medien, Politiker, Kirchen und jeder Einzelne von uns beim Thema Islam etwas ändern sollten.

Jüdische Feste

Christen feiern Pfingsten, weil die Jünger Jesu an diesem Tag den Heiligen Geist empfangen haben. Sie waren damals alle nach Jerusalem gepilgert zu einem wichtigen jüdischen Fest: Schawuot. Das Fest feiern Juden bis heute, diese Woche von Samstagabend (19.5.) bis Montagabend. Allerdings ein bisschen anders als die Jünger damals. Hören Sie rein:

Islamischer Fastenmonat

Heute beginnt der islamische Fastenmonat Ramadan. Für praktizierende Muslime bedeutet das 30 Tage der Enthaltsamkeit von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang. Am Ende steht eines der höchsten Feste im Islam mit Geschenken und Familienfeier. Die Muslima Filiz Fischer lebt in Nürnberg und ist mit einem Christen verheiratet. Wie sie den Ramadan begeht, erzählt sie im Beitrag.

Interreligiöser Dialog

Thomas Amberg, Leiter der »Brücke« in Nürnberg, genießt seinen türkischen Tee auf einem orientalischen Sofa und syrischem Inventar.
Autor
Der Pfarrer und Islamwissenschaftler Thomas Amberg leitet die "Brücke" als Einrichtung der bayerischen Landeskirche in Nürnberg. Die "Brücke" (türkisch "Köprü") ist ein einzigartiger Lernort der christlich-muslimischen Bildungsarbeit. Und nach 25 Jahren werden die geistlichen Reisen, auf die sich Christen und Muslime begeben, immer bunter. Wohin diese führen sollen, weiß Reiseleiter Thomas Amberg.

Islam & Christentum

Stefan Ark Nitsche und Abdel-Hakim Ourghi im Gespräch
Der christlich-islamische Dialog steckt vielerorts in der Sackgasse, weil die Kirchen zu sehr auf die konservativen islamischen Dach­verbände gesetzt haben. Der Freiburger Islamwissenschaftler Abdel-Hakim Ourghi steht für einen Islam, der mit den westlichen Werten und dem Grundgesetz vereinbar ist. Er traf im Redaktionsgespräch des Evangelischen Presseverbands mit dem Nürnberger Regionalbischof Professor Stefan Ark Nitsche zusammen.