Weltreligionen

Dossier Weltreligionen

In Deutschland leben Christen und Muslime, Juden und Buddhisten, Hinduisten und Menschen vieler anderer Religionen und Glaubensgemeinschaften. Kenntnisse über die eigene und fremde Glaubensweisen sind unerlässlich für eine demokratische Gesellschaft.

Der "Newsroom Weltreligionen" versteht sich als Portal zum Thema Weltreligionen in Deutschland. Hier finden Sie Artikel, Hintergrundberichte und Informationen zu Projekten zum Thema Weltreligionen, Theologie und Ethik, Glauben und Spiritualität zu tun haben.

Schreiben Sie uns Ihre Anregungen und Ideen: weltreligionen@epv.de

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Die Weihnachtsgeschichte im Islam

Christina Argilli Di, 30.11.2021 - 15:30
Koran Arabisch Moschee Penzberg
Muslime feiern zwar nicht im christlichen Sinne Weihnachten, einige stellen in ihren Wohnzimmern trotzdem Weihnachtsbäume auf. Aber was sagt der Islam eigentlich über Jesus? Steht die Weihnachtsgeschichte auch im Koran? Die Islamwissenschaftlerin Lamya Kaddor und die islamische Theologin Hamideh Mohagheghi beantworten die wichtigsten Fragen.

Welteligionen

Im April 2021 hat der bayerische Landtag die Sargpflicht im Freistaat abgeschafft. Das kommt Muslimen entgegen, denn der Islam sieht eine sarglose Bestattung im Leinentuch vor. Gerhard Wellenhöfer von der Nürnberger Friedhofsverwaltung erläutert, warum das neue Gesetz eine Herausforderung ist.

Christen im Irak

Atran Youkhana von der Stiftung "Wings of Hope"
Junge, engagierte Menschen aus dem Irak haben sich Ende Oktober im Norden des von Kriegen und Bürgerkriegen gebeutelten Zweistromlands zu einer ersten "Friedens- und Dialog-Akademie" getroffen. Das Vorbild dafür: sommerliche Begegnungsfreizeiten in Oberbayern. Zum Organisationsteam gehörte der Münchner Atran Youkhana (37) von der evangelischen Stiftung "Wings of Hope". Gibt es für die Minderheiten im Nahen Osten eine Zukunft?

Bildung und Weltreligionen

Eine muslimische Frau sitzt vor einem christlichen Weihnachtsbaum
Ein bundesweit einmaliger Studiengang ist in Tübingen an den Start gegangen: Christliche, muslimische und jüdische Theolog*innen unterrichten dabei ihren Glauben. Für eine multireligiöse Gesellschaft könnte das zukunftsweisend sein.

Judentum in Bayern

Rabbiner mit der restaurierten Torarolle in Amberg. Nach einer aufwendigen Restaurierung und Fertigstellung im Deutschen Bundestag kehrte sie nach Amberg zurück. Mit dabei auch: der Amberger Rabbiner Elias Dray (zweiter von rechts).
Die älteste Torarolle Süddeutschlands ist nach ihrer Restaurierung nach Amberg zurückgekehrt - ein Grund zu feiern, aber auch der Mahnung. Denn nach wie vor ist jüdisches Leben in Deutschland leider keine Selbstverständlichkeit.

Religionsunterricht an Schulen

Bei den Erlanger Religiösen Gesprächen diskutierten Vertreter*innen von Christentum, Judentum und Islam die Frage, was der Religionsunterricht leisten kann und soll. Besprochen wurden die verschiedenen Formen des religiösen Lernens und wie sie sich verändern müssen.

Islam in Deutschland

Die zentrale Moschee in Köln
Die Stadt Köln erlaubt in einem Modellprojekt den Gebetsruf des Muezzins. Die heftige Kritik daran zeigt mal wieder, wie wenig Interesse in Deutschland am islamischen Glauben vorhanden ist – und wie leichtes Spiel Scharfmacher*innen haben, schreibt unser Redakteur Oliver Marquart in seinem Kommentar.

Pfingstbewegung und evangelische Kirche

Pfingstkirche in Brasilien
Pfingstkirchen erleben in den vergangenen Jahren einen starken Aufschwung. Dabei werden die charismatischen Bewegungen zunehmend kritisch gesehen. Eine Orientierungshilfe der EKD nimmt das Phänomen unter die Lupe – hier die wichtigsten Daten und Fakten.

Buchtipp

Buchcover Muslimaniac
Ozan Zakariya Keskinkılıç räumt mit seinem Buch "Muslimaniac" gründlich auf mit gängigen Pauschalurteilen und Halbwahrheiten über "den" Islam. Ohne Bitterkeit, dafür bissig und humorvoll seziert er die Obsession vieler Deutschen mit Muslim*innen – und fördert jede Menge überraschende Erkenntnisse zutage.

Jüdische Feste

Schofar
Für jüdische Menschen auf der ganzen Welt beginnt am 6. September 2021 das Jahr 5782. Gefeiert wird bereits am Vorabend mit einem großen Festmahl, bei dem Honig und ein Granatapfel nicht fehlen dürfen. Warum das so ist und was genau am jüdischen Neujahr gefeiert wird, erklären der Münchner Rabbi Steven Langnas und der in der bayerischen Landeshauptstadt lebende israelische Blogger Asaf Erlich.

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