München (epd). Der bayerische Antisemitismusbeauftragte Ludwig Spaenle will jüdische Gemeinden und Einrichtungen, die jüdisches Leben fördern, besser miteinander vernetzen. Dazu wolle er das Engagement aus dem Festjahr "1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland" nutzen, teilte er am Freitag mit. Im vergangenen Jahr hätten in Bayern dazu Ehrenamtliche sowie Kultureinrichtungen und Behörden über 1.000 Veranstaltungen durchgeführt.

Es gebe staatlicherseits die Bereitschaft, sich weiter in der Förderung des jüdischen Lebens zu engagieren. Unter anderem sollen Leuchtturmprojekte aus den Jahren 2021/2022 fortgesetzt werden. Am 28. Oktober wolle Spaenle daher außerdem zum zweiten Landestreffen "Jüdisches Leben in Bayern" nach Nürnberg einladen. Dort soll eine Bilanz des Festjahres gezogen und über die weitere Zusammenarbeit gesprochen werden.