München (epd). Das Stuttgarter Büro Steimle Architekten GmbH hat den Wettbewerb zur Umgestaltung der Neuperlacher Lätare-Kirche gewonnen. Die 1971 eingeweihte und seit 2023 denkmalgeschützte Kirche sowie das zugehörige Areal sollen künftig "kirchlich, sozial-diakonisch und kulturell genutzt werden", teilte das evangelische Dekanat München, das den Wettbewerb ausgelobt hatte, in einer Presseerklärung mit. Zudem plane der Christophorus Hospiz Verein, dort ein offenes Haus mit Veranstaltungs- und Schulungsangeboten, verschiedenen Hospizdiensten und einem Café zu errichten.

Der Wettbewerb zum Lätare-Areal sei eine Teilmaßnahme der Stadtsanierung in Neuperlach, die vom Referat für Stadtplanung und Bauordnung gesteuert werde, so das Dekanat. Das Wettbewerbsverfahren sowie die zugrundeliegende Machbarkeitsstudie seien mit Mitteln aus dem Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm "Wachstum und nachhaltige Entwicklung" gefördert worden. Dessen Ziel sei, "die Wohn- und Lebensqualität für die Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Nutzungsvielfalt in den Quartieren zu erhöhen".

Insgesamt 14 Architekturbüros und Landschaftsarchitekten haben den Angaben zufolge am Wettbewerb teilgenommen. Die Arbeiten sind in der Lätare-Kirche ausgestellt und können dort noch bis 23. Oktober 2025 besichtigt werden.